Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home » Fokus » Legal/Compliance » Französische Rechtsprechung setzt Bitcoin mit Währung gleich
    Französische Rechtsprechung

    Französische Rechtsprechung setzt Bitcoin mit Währung gleich

    von Redaktion cvj.ch am 7. März 2020 Legal/Compliance

    Ein Streitfall in Frankreich führte zu einem wegweisenden Gerichtsurteil. Die Entscheidung des Handelsgerichts von Nanterre beinhaltete eine weitgehende Rechtsprechung, in welcher auch die  Rechtsnatur von Bitcoin bestimmt wurde.

    Das Gericht betrachtet Bitcoin in diesem Fall als einen fungiblen immateriellen Vermögenswert, der in rechtlicher Hinsicht ein Vermögenswert darstellt, welcher austauschbar, aber nicht individualisierbar ist - genau wie Papiergeld. Eine richtungsweisende Entscheidung, welche Bitcoin-Transaktionen in Zukunft aufgrund neuer Rechtssicherheit in Frankreich erleichtern dürfte.

    Streitfall um Bitcoin Kreditsicherheit führte zum Urteil

    Wie einem Bericht von Les Echos zu entnehmen ist, führte ein Streitfall, zwischen der französischen Börsenplattform Paymium und der britischen alternativen Investmentgesellschaft BitSpread, zur grundlegenden Rechtsprechung. Paymium hatte im Jahr 2014 1000 Bitcoins als Sicherheit im Gegenzug für einen Kredit bei der Firma Bitspread hinterlegt. In dieser Zeit fand der Hardfork von Bitcoin statt, welcher zu einer weiteren Krypto-Währung mit dem heutigen Namen Bitcoin Cash führte. Infolge des Forks erhielten alle Bitcoin Besitzer Bitcoin Cash Coins im Verhältnis 1:1. In der Folge entstand ein Streit wem die neu entstandenen Bitcoin Cash Coins zustehen.

    Das Gericht entschied analog zu Lombardkrediten in der traditionellen Finanzwelt, dass die neuen Coins, vergleichbar mit einer Dividende, dem Schuldner zustehen. Fortan dürften Darlehensverträge eine Klausel für Fälle eines "Forks" enthalten, um die Frage des Eigentums an Rechten zwischen Schuldnern und Gläubigern in solchen Ereignissen festzuhalten.

    Weitgehende Rechtsprechung führt zu Währungs Definition von Bitcoin

    Das Gericht betrachtet Bitcoin in diesem Fall als einen fungiblen immateriellen Vermögenswert, welcher austauschbar, aber nicht individualisierbar ist, ähnlich den Eigenschaften von Fiatgeld.

    "Die Bedeutung dieser Entscheidung ist signifikant, weil sie es ermöglicht, Bitcoin als Währung oder  Finanzinstrument zu behandeln. Sie wird daher Transaktionen mit Bitcoin, wie z.B. Kredit- oder Repo-Geschäfte, erleichtern und auf diese Weise die Liquidität auf dem Krypto-Währungsmarkt fördern" - Hubert de Vauplane, Anwalt Kramer & Levin.

    Rechtssicherheit in Südkorea

    Auch in Südkorea wurde diese Woche mit einem vom Parlament verabschiedeten Änderungsantrag weitere Rechtssicherheit im Umgang mit Kryptowährungen geschaffen. Dabei sollen Krypto-Token und andere virtuelle Währungen formal als digitale Vermögenswerte eingestuft werden. Damit wird der Umgang mit Kryptowährungen vollständig in das Rechtssystem integriert.

     

     

     

    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch
    • Website
    • Twitter
    • LinkedIn

    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

    Verwandte Artikel

    Nach seiner Abschiebung aus Fiji muss sich Edward Zimbardi in den USA gegen eine Anklage wegen eines 165-Mio.-Krypto-Ponzis verantworten.

    US-Anklage wirft Edward Zimbardi 165 Mio. USD Krypto-Ponzi vor

    Bitpandas MiCA-Strafe von 70'000 Euro betrifft nur Form- und Meldevorschriften, Zulassung und Kundengelder bleiben unberührt.

    FMA verhängt erste veröffentlichte MiCA-Strafe gegen Bitpanda

    Die OCC hat World Liberty die Bank-Charter vorläufig genehmigt, womit die Trump-Firma den Stablecoin USD1 selbst emittieren darf.

    Regulator erteilt Trump-Firma World Liberty bedingte Bank-Charter

    Nach seiner Abschiebung aus Fiji muss sich Edward Zimbardi in den USA gegen eine Anklage wegen eines 165-Mio.-Krypto-Ponzis verantworten.
    18. August 2026

    US-Anklage wirft Edward Zimbardi 165 Mio. USD Krypto-Ponzi vor

    Harvard liess die Bitcoin-ETF-Position bei 3'044'612 IBIT-Anteilen unverändert und löste die Ether-ETF-Position vollständig auf.
    18. August 2026

    Harvard-Stiftungsfonds hält weiterhin 100 Mio. USD in Bitcoin-ETF

    Bitpandas MiCA-Strafe von 70'000 Euro betrifft nur Form- und Meldevorschriften, Zulassung und Kundengelder bleiben unberührt.
    17. August 2026

    FMA verhängt erste veröffentlichte MiCA-Strafe gegen Bitpanda

    twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

    Über Crypto Valley Journal
    Über Crypto Valley Journal

    Am Puls der Bewegung

    • Akademie
    • Kontakt
    • Werbung
    • Über uns
    • Partner
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Disclaimer
    Suche

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.