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    Was ist Fiatgeld?

    Fiatgeld

    von Redaktion cvj.ch am 2. September 2019 Glossar

    Fiatgeld und dessen Währungen sind vom Staat erschaffenes Geld, wie beispielsweise der Euro, Dollar oder Yen. Fiatgeld besitzt keinen inneren Wert, es ist nicht durch eine physische Ware gedeckt.

    Fiatwährungen dienen als Tauschmittel und sind als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt. Das Wort "Fiat" kommt aus dem Lateinischen und wird oft mit dem Dekret "Es soll sein" oder "Es soll getan werden" übersetzt. Das Gegenteil von Fiatgeld ist Warengeld. Warengeld besitzt neben dem Tauschwert auch einen Innenwert. Beispiele für Warengelder sind Rohstoffe wie Getreide, Reis, Tabak oder Gold und Silber.

    Hintergrund zu Fiatgeld

    Die erste Verwendung von Fiat-Geld geht auf das 11. Jahrhundert in China während der Tang-Dynastie zurück. Im Jahr 1024 wurde Papiergeld als Zahlungsmittel namens "Jiaozi" eingeführt. Chinesische Finanzinstitutionen führten alle grundlegenden Bankfunktionen durch: Kapitalbeschaffung, Kreditvergabe, Ausgabe von Banknoten, Währungsumtausch und Durchführung von Fernüberweisungen.

    Im 17. Jahrhundert begann auch Europa, das neue Geldsystem umzusetzen. Es wurde erstmals in Schweden eingeführt, um den Mangel an Münzen zu überwinden. Diese Innovation revolutionierte das Wirtschaftssystem, indem der Handel erleichtert und das Risiko des Geldtransports reduziert wurde.

    Im Jahr 1971, während der Amtszeit von Präsident Nixon, verliess die Vereinigten Staaten den Goldstandard und übernahmen ein Währungssystem, das ausschliesslich auf Fiat-Geld basiert. Diese und andere bedeutende politische Entscheidungen zur Bekämpfung der landesweiten Inflation sind als das Nixon-Schock bekannt.

    Vor- und Nachteile von Fiatgeld

    Einige Vorteile sind:

    • Flexibilität
      Als noch Systeme wie der Goldstandard vorherrschten, waren Banken und Regierungen stark eingeschränkt in ihrer Handlungsgewalt. Denn sie konnten nur so viel Papiergeld ausgeben, wie ihre begrenzten Rohstoff-Reserven erlaubten. Mit Fiatwährungen haben Zentralbanken nun mehr Möglichkeiten, Kreditversorgung, Liquidität und Geldfluss im Land zu beeinflussen und negative Effekte auf die Wirtschaft abzudämpfen.
    • Günstig
      Das Drucken von Papiergeld ist deutlich günstiger, als das Prägen von Silber- und Goldmünzen.
    • Internationaler Handel
      Da die meisten Länder der Welt das Fiat-Währungssystem verwenden und die gegenseitigen Währungen anerkennen, erleichtert es den internationalen Handel.

    Hingegen bieten sich auch einige Nachteile:

    • Keine Reserven
      Da Fiat-Währungen keinen inneren Wert besitzen, stützt sich ihr zugesprochener Wert ausschliesslich auf das Vertrauen in die Regierung. Versagen Regierung und Zentralbanken, dann verliert auch automatisch das Papiergeld an Wert und ist im schlimmsten Fall völlig wertlos. Denn es gibt keine Reserven, die sie sichern würden.
    • Weniger Stabilität
      Fiat-Geld ist zwar im Vergleich zu Kryptowährungen zum aktuellen Zeitpunkt weniger volatil. Doch die grösste Wert-Stabilität bieten Systeme wie der Goldstandard. Denn Gold ist ein begrenzter Rohstoff und hat damit immer einen gewissen Wert.
    • Inflation
      Da Fiat-Geld keinen inneren Wert hat, könnten Zentralbanken
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