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    Ripple und XRP: die Entwicklung eines historischen Ledgers

    Ripple und XRP: die Entwicklung eines historischen Ledgers

    von James Butterfill am 23. Juli 2025 Hintergrund

    Die Computer-Ingenieure David Schwartz, Jed McCaleb und Arthur Britto gründeten 2012 den XRP Ledger. Das Projekt trug zunächst verschiedene Namen – zuerst Newcoin, dann Opencoin und Ripple Labs – bevor es sich 2015 auf Ripple festlegte.

    Die XRP Ledger Foundation wurde im September 2020 ins Leben gerufen, um das Wachstum und die Verbreitung des Protokolls zu unterstützen. Dafür wurden 6.5 Millionen USD von drei nativen Projekten gesammelt. Die Stiftung nutzte die Mittel, um den XRP Community Fund (zur Förderung der Akzeptanz) einzurichten und die Infrastruktur des Protokolls auszubauen.

    Ripple war im Laufe der Jahre mit mehreren rechtlichen Herausforderungen konfrontiert. Im Mai 2018 wurde das Unternehmen erstmals vom Investor Ryan Coffey verklagt, der Ripple vorwarf, gegen US-Wertpapiergesetze verstossen zu haben, indem es den nativen XRP-Token an die Öffentlichkeit verkaufte (Coffey hatte Anfang des Jahres 32% bei einem Trade verloren). Ein kalifornischer Richter wies die Klage im August 2018 ab. Die US-Börsenaufsicht SEC verklagte Ripple dann im Dezember 2020 und strebte eine offizielle Einstufung von XRP als Wertpapier an. Nach einem dreijährigen Rechtsstreit entschied ein Gericht in New York gegen die SEC, stellte jedoch fest, dass institutionelle Verkäufe der Token gegen das Gesetz verstiessen, und verhängte im August 2024 eine Geldstrafe von 125 Millionen USD gegen Ripple. Die SEC zog ihre Berufung gegen die Strafe im März 2025 zurück.

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    Zahlungsnetzwerk

    Seit seiner Einführung im Jahr 1973 dominiert das SWIFT-Netzwerk den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr. Es ist jedoch ineffizient – Zahlungen müssen mehrere Zwischenstationen durchlaufen, bevor sie beim Empfänger ankommen, was Kosten erhöht und Transaktionen verlangsamt. Ripple entwickelte ein dezentrales Zahlungsnetzwerk, um mit SWIFT zu konkurrieren. Das Kernprodukt ist eine Plattform, die es Banken ermöglicht, Geld über Grenzen hinweg zu transferieren – mit niedrigen Gebühren und unter Einhaltung von Vorschriften wie „Know your Customer“ (KYC). Die Plattform nutzt das Interledger Protocol, das von Ripple entwickelt wurde, aber systemunabhängig ist und Interoperabilität zwischen Finanzinstituten, Web3-Unternehmen und mehr ermöglicht.

    Ripple bietet zudem „On-Demand Liquidity“ an, wodurch Banken keine vorfinanzierten Konten bei Partnerinstitutionen in anderen Ländern mehr benötigen. Bei manchen grenzüberschreitenden Transaktionen – etwa zwischen zwei wenig gehandelten Währungen – kommt eine sogenannte Brückenwährung zum Einsatz, um die Konvertierung zu erleichtern. Dabei handelt es sich typischerweise um den US-Dollar, doch Nutzer im Ripple-Ökosystem können stattdessen XRP verwenden. XRP nutzt seine Eigenschaften als Kryptowährung, um die Effizienz zu verbessern: Transaktionen werden in drei bis fünf Sekunden verarbeitet und Gebühren betragen lediglich 0.0002 USD.

    Ripple hat sich international etabliert. Laut dem Medium Coindesk gehören dem Netzwerk unter anderem Spaniens Santander, die Canadian Imperial Bank of Commerce, die National Bank of Abu Dhabi und die Investmentbank UBS an.

    XRP Ledger-Ökosystem

    Nach dem nativen Token gehören zu den grössten Projekten im XRP Ledger nach Marktkapitalisierung:

    • RLUSD, ein Stablecoin, der an den US-Dollar gekoppelt ist. RLUSD wurde im Dezember 2024 eingeführt und ist ein durch Fiat besicherter Stablecoin, der im Verhältnis 1:1 durch Dollar und gleichwertige liquide Mittel gedeckt ist. RLUSD erfüllt zwar allgemeine Stablecoin-Funktionen, etwa als Sicherheit in Kreditprotokollen, ergänzt jedoch auch die Rolle von XRP im Ripple-Zahlungsnetzwerk, indem er als Vermittler bei Transaktionen in US-Dollar fungiert.
    • Sologenic, eine dezentrale Börse und Tokenisierungsplattform

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    Expansion

    Anfang April 2025 übernahm Ripple das Unternehmen Hidden Road, einen Prime Broker mit über 300 Kunden, der jährlich über 3 Billionen USD an Geschäften in den Bereichen Devisen, Anleihen, Derivate und digitale Vermögenswerte abwickelt. Ripple, selbst Kunde von Hidden Road, zahlte 1.25 Milliarden USD – eine der grössten Transaktionen in der Krypto-Branche. Nach der Übernahme wird Hidden Road seine Handelsaktivitäten auf das XRP Ledger verlagern und RLUSD als Sicherheit für seine Produkte verwenden – RLUSD ist damit der erste Stablecoin, der sowohl für traditionelle als auch für Krypto-Geschäfte als Sicherheit dient. Ripple plant ausserdem, institutionelle Verwahrdienste auf Bankniveau für Hidden-Road-Kunden anzubieten.

    Angesichts der Bedeutung institutioneller Akzeptanz stellt diese Übernahme einen wichtigen Meilenstein für Ripple dar. Institutionelle Investoren müssen dem zugrunde liegenden Handelsinfrastruktur vertrauen können – Hidden Road bringt die dafür nötige Glaubwürdigkeit und Erfolgsbilanz mit, zählt die führende Derivatebörse CME Group zu seinen Kunden und besitzt sowohl eine MiCAR-Lizenz in den Niederlanden als auch eine Registrierung als Digital Asset Firm bei der britischen FCA.

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    Über den Autor

    James Butterfill

      James verfügt über mehr als 18 Jahre Erfahrung in den Bereichen Fondsmanagement, Investmentbanking, Wirtschaft und Vermögensverwaltung, die er zuletzt als Leiter vom Research bei ETF Securities sammelte. Er ist regelmässig als Medienkommentator tätig und tritt häufig bei Bloomberg TV, CNBC, BBC und anderen Sendern auf. James ist derzeit Anlagestratege bei CoinShares, schreibt Research-Whitepapers zu Anlagethemen, identifiziert Anlagemöglichkeiten und hilft Anlegern, die Welt der digitalen Vermögenswerte zu verstehen.

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