Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home » Aktuell » News » Wochenrückblick: Binance wird aus dem EU-Markt gedrängt
    CVJ Wochenrückblick

    Wochenrückblick: Binance wird aus dem EU-Markt gedrängt

    von Redaktion cvj.ch am 27. Juni 2026 News

    Was hat sich diese Woche rund um Blockchain und Kryptowährungen getan? Die relevantesten lokalen und internationalen Geschehnisse sowie ansprechende Hintergrundberichte pointiert und kompakt im Wochenrückblick.

    Selektierte Artikel der Woche:

    Die weltgrösste Krypto-Börse Binance stellt zum 1. Juli alle Dienste für EU-Kunden ein. Was die Börse offiziell als Rückzug ihres MiCA-Lizenzantrags in Griechenland verkauft, kommt einer faktischen Verdrängung aus dem Markt gleich. Kunden in Frankreich, Polen, Italien und Spanien forderte das Unternehmen auf, ihr Guthaben vor der Frist abzuziehen. Der Hintergrund ist die EU-Verordnung MiCA. Eine CASP-Lizenz aus einem Mitgliedstaat gilt seit Dezember 2024 in allen 27 Ländern, eine Ablehnung wirkt entsprechend EU-weit. Mit dem Ende der Übergangsfrist am 1. Juli wird unlizenzierter Betrieb illegal. Binance reichte den Antrag im Januar ein und durchlief das Verfahren zunächst ohne formale Einwände. Erst spät meldeten griechische, irische und lettische Behörden Geldwäsche-Bedenken an. Gerüchten zufolge soll die EZB massgeblich Druck ausgeübt haben, damit die Lizenz trotz sauberen Verfahrens nicht erteilt wird. Vor dem drohenden Negativbescheid zog Binance den Antrag zurück. Ökonomisch bleibt der Konzern dennoch dominant. Eine neue Lizenz strebt Binance nun in Frankreich an.

    Binance zieht den griechischen MiCA-Lizenzantrag zurück und stellt ab 1. Juli alle EU-Krypto-Dienste ein. Kunden müssen Gelder abziehen.

    Binance stoppt EU-Dienste nach gescheiterter MiCA-Lizenz

    Binance zieht den griechischen MiCA-Lizenzantrag zurück und stellt ab 1. Juli alle EU-Krypto-Dienste ein. Kunden müssen Gelder abziehen.

    Weiterlesen

    Der digitale Euro rückt näher

    Während Brüssel private Börsen an die kurze Leine nimmt, treibt es das eigene digitale Geld voran. Der ECON-Ausschuss des EU-Parlaments hat den Rechtsrahmen für einen digitalen Euro gebilligt und Trilog-Verhandlungen angeordnet. Eine Plenarabstimmung wird Anfang Juli erwartet, die vollständige Umsetzung ist für 2029 angepeilt. Der Vorstoss begründet sich geopolitisch. Der deutsche Abgeordnete Markus Ferber verwies auf die Abhängigkeit von Visa und Mastercard, die 61% der Kartenzahlungen der Eurozone abwickeln. Die EZB-Währung soll online wie offline funktionieren, bargeldähnlichen Datenschutz bieten und für Nutzer gebührenfrei bleiben. Teuer wird sie dennoch. Die Entwicklung kostet bis zum Start 1.3 Mrd. EUR, der Betrieb jährlich rund 320 Mio. EUR. Zentrale Sorge bleibt die Bankenstabilität. Ein Haltelimit von 3’000 EUR pro Person könnte bis zu 699 Mrd. EUR an Einlagen abziehen und kleinere Institute destabilisieren. 58% der Europäer stehen dem Projekt laut EZB ausserdem zurückhaltend gegenüber. Ein digitaler Euro liesse sich nämlich programmieren, sodass Ausgaben eingeschränkt oder an Bedingungen geknüpft werden könnten. Technisch umsetzbar wären zudem negative Zinsen auf Guthaben, Kapitalverkehrskontrollen oder automatische Steuerabzüge. Eine lückenlose Transaktionsüberwachung könnte überdies die finanzielle Privatsphäre erheblich einschränken.
    Der ECON-Ausschuss des EU-Parlaments hat den Rechtsrahmen für den digitalen Euro genehmigt und Trilog-Verhandlungen angeordnet.

    EU-Parlament billigt Rechtsrahmen für digitalen Euro

    Der ECON-Ausschuss des EU-Parlaments hat den Rechtsrahmen für den digitalen Euro genehmigt und Trilog-Verhandlungen angeordnet.

    Weiterlesen

    US-Behörden stellen sich gegen den Clarity Act

    In den USA gerät ein zentrales Krypto-Vorhaben erneut ins Stocken. Der Digital Asset Market Clarity Act, das bislang umfassendste US-Marktstrukturgesetz, teilt die Aufsicht zwischen SEC und CFTC auf. Das Repräsentantenhaus verabschiedete es im Juli 2025, das Senate Banking Committee billigte es im Mai. Nun wächst der Gegenwind. Im Zentrum steht Section 604, die nicht-verwahrende Software-Entwickler von der Regulierung ausnimmt. Vier grosse Strafverfolgungsverbände warnen, die Klausel behindere Ermittlungen zu Mixern und bestimmten DeFi-Diensten. Auch über 100 katholische Würdenträger und die Gewerkschaftsföderation AFL-CIO meldeten Bedenken an. Die politische Mathematik ist heikel. Die Republikaner halten nur 53 Senatssitze, für die Verabschiedung braucht es 60 Stimmen. Auf dem Prognosemarkt Polymarket fiel die Wahrscheinlichkeit eines Beschlusses im Jahr 2026 von 74% auf 43%. Über 60 Krypto-CEOs verteidigen die Klausel. Senatorin Cynthia Lummis warnt jedoch, bei einem Scheitern könnte das Thema erst 2030 zurückkehren.
    Vier US-Strafverfolgungsorganisationen warnen, dass Section 604 des Clarity Act Ermittlungen gegen Krypto-Kriminalität behindern würde.

    Clarity Act: Gegenwind wächst aus der US-Verwaltung

    Vier US-Strafverfolgungsorganisationen warnen, dass Section 604 des Clarity Act Ermittlungen gegen Krypto-Kriminalität behindern würde.

    Weiterlesen

    Zuckerberg startet mit Arena einen eigenen Prognosemarkt

    Den Boom der Prognosemärkte will nun Meta für sich nutzen. Der Konzern entwickelt unter direkter Aufsicht von Mark Zuckerberg die App „Arena“, die unabhängig von Facebook, Instagram und WhatsApp läuft. Der Start erfolgt zunächst ohne echtes Geld, mit einem Punktesystem im Videospiel-Stil. Ein späterer Übergang zu echten Wetten bleibt offen. Der Markt ist attraktiv. Das Handelsvolumen wuchs von rund 50 Mrd. USD im Jahr 2025 auf 130 Mrd. USD, die Investmentbank Bernstein erwartet bis Ende des Jahrzehnts 1 Bio. USD jährlich. Entsprechend hoch sind die Bewertungen der Pioniere, etwa 22 Mrd. USD für Kalshi und 15 Mrd. USD, die Polymarket anstrebt. Anders als das on-chain laufende Polymarket ist Arena eine zentral kontrollierte App ohne Blockchain. Der Schritt folgt Metas Muster, Konkurrenten zu kopieren, von Stories bis Reels. Überschattet wird der Sektor von Skandalen, darunter ein DOJ-Insiderhandelsfall und Berichte über von Polymarket bezahlte, inszenierte Gewinn-Videos.

    Meta entwickelt unter Zuckerberg die Prediction-Market-App Arena als Angriff auf Polymarket und Kalshi, zunächst ohne Echtgeld.

    Meta baut unter Zuckerberg Prediction-Market-App „Arena“

    Meta entwickelt unter Zuckerberg die Prediction-Market-App Arena als Angriff auf Polymarket und Kalshi, zunächst ohne Echtgeld.

    Weiterlesen

    Institutionelle Anleger ziehen sich aus Bitcoin zurück

    Ausserdem: Bitcoin fiel diese Woche auf 59’023 USD, den tiefsten Stand seit Oktober 2024. Rund 800 Mio. USD an Long-Liquidationen beschleunigten den Tagesrückgang von 5.4%. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von 30.6%, der Fear & Greed Index notiert bei 24 („Extreme Angst“). Der Verkaufsdruck trifft alle Säulen der institutionellen Nachfrage zugleich. Die Spot-ETFs verzeichneten sechs Wochen in Folge Abflüsse von insgesamt 5.94 Mrd. USD, allein BlackRocks IBIT verlor in einer Woche 980 Mio. USD. Auch MicroStrategy gerät unter Druck. Die Aktie fiel unter 90 USD, auf den Bitcoin-Beständen lasten geschätzte 11 Mrd. USD an unrealisierten Verlusten. Erstmals seit 2022 verkaufte das Unternehmen Bitcoin, um seine gestiegenen Dividendenverpflichtungen von rund 1.2 Mrd. USD zu bedienen. Zusätzlich belasten verschobene Zinserwartungen und die Konkurrenz durch KI- und Halbleiteraktien.
    Bitcoin fiel unter 60'000 Dollar auf den tiefsten Stand seit Oktober 2024, während Strategy, ETF-Käufer und Retail gleichzeitig ausfallen.

    Krypto-Winter: Bitcoin-Preis bricht erneut unter 60’000 USD

    Bitcoin-Preis fällt unter 60’000 Dollar auf den tiefsten Stand seit Oktober 2024, während Strategy, ETF-Käufer und Retail ausfallen.

    Weiterlesen

    Sie möchten unseren Wochenrückblick jeweils bequem am Samstag in ihrer Inbox vorfinden?

    CVJ.CH Newsletter abonnieren

     
    Email Adresse:

    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch
    • Website
    • Twitter
    • LinkedIn

    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

    Verwandte Artikel

    SBI Holdings übernimmt Bitbank für 288.6 Mio. USD und wird damit Japans grösster Krypto-Börsenbetreiber nach verwaltetem Vermögen.

    SBI Holdings übernimmt Krypto-Börse Bitbank für 290 Mio. USD

    Die Ethereum Foundation kürzt ihr Budget um 40 Prozent, streicht 54 Stellen und ordnet sich neu als schlankes Endowment in fünf Cluster.

    Ethereum Foundation kürzt Budget um 40 Prozent

    Cboe lanciert Prediction Markets mit binären Optionen auf den S&P 500 im SEC-Rahmen und tritt damit gegen Kalshi und Polymarket an.

    Cboe bringt Prediction Markets in den S&P-500-Handel

    CVJ Wochenrückblick
    27. Juni 2026

    Wochenrückblick: Binance wird aus dem EU-Markt gedrängt

    Binance zieht den griechischen MiCA-Lizenzantrag zurück und stellt ab 1. Juli alle EU-Krypto-Dienste ein. Kunden müssen Gelder abziehen.
    26. Juni 2026

    Binance stoppt EU-Dienste nach gescheiterter MiCA-Lizenz

    SBI Holdings übernimmt Bitbank für 288.6 Mio. USD und wird damit Japans grösster Krypto-Börsenbetreiber nach verwaltetem Vermögen.
    25. Juni 2026

    SBI Holdings übernimmt Krypto-Börse Bitbank für 290 Mio. USD

    twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

    Über Crypto Valley Journal
    Über Crypto Valley Journal

    Am Puls der Bewegung

    • Akademie
    • Kontakt
    • Werbung
    • Über uns
    • Partner
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Disclaimer
    Suche

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.