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    Krypto-Assets Finanzwelt

    Krypto-Assets in der traditionellen Finanzwelt

    von Redaktion cvj.ch am 13. Oktober 2021 Invest

    Der Bereich der digitalen Vermögenswerte hat sich zu einem billionenschweren Markt entwickelt und dringt zusehends in die traditionelle Finanzwelt ein. Unter dem Titel "The Future of Digital Assets" fand letzte Woche eine Veranstaltung zum Thema in Zürich statt.

    Krypto-Assets, oder eben auch Digital-Assets erleben ein enormes Wachstum. Immer mehr institutionelle Anleger investieren in diese neue Anlageklasse und mittlerweile anerkennen etliche etablierte Finanzinstitute Krypto-Assets als ein chancenreiches Investitionsgebiet. Inzwischen hat sich um die aufstrebende Anlageklasse ein breites Ökosystem mit entsprechenden Produkten und Dienstleistungen entwickelt.

    "The Future of Digital Assets" - Krypto-Assets in der traditionellen Finanzwelt

    Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen nähert sich dem Allzeithoch von 2.5 Billionen US-Dollar mit geschätzten 200 Mio. Benutzern weltweit. Doch mit dem Aufkommen von Krypto-Assets steht die zweite Internetrevolution noch immer in den Anfängen und ist analog zur Ersten gegen Ende der 90’er Jahre schwer greifbar. Entsprechend herrscht unter Investoren eine wahrnehmbare Unsicherheit, zumal sich viele Mythen rund um das Thema ranken.

    Mit dem Ziel, mehr Einblick in die aktuellen Entwicklungen zu geben, fand die Veranstaltung "The Future of Digital Assets" organisiert von CVJ.CH und 10x10, erstmalig in Zürich statt. Ausgewiesene Experten aus dem Gebiet erklärten, wie Krypto-Assets innerhalb eines Portfoliokontexts sinnvoll eingesetzt werden können und welche Chancen und Risiken die neue Assetklasse mit sich bringt. Auch die aktuelle Infrastruktur in der Schweiz rund um digitale Vermögenswerte wurde beleuchtet. Über 100 Teilnehmer, vorwiegend aus dem institutionellen Finanzbereich, nahmen an der Veranstaltung physisch oder virtuell teil und unterstrichen ein ansteigendes Interesse an digitalen Werten.

    Innovationsstandort Schweiz gerät in Rückstand

    10x10 Gründer Rino Borini verweist in der Einleitung auf die anziehende Positionierung amerikanischer Finanzdienstleister in dem Bereich hin. Fintech Unternehmen wie Paypal oder Square, aber auch die wesentlichen Wallstreet Banken haben mittlerweile Dienstleistungen rund um digitale Assets im Angebot. Der Finanzplatz Schweiz scheint als Vorreiter und Heimat des "Crypto Valleys" jedoch an Bedeutung zu verlieren. Die einheimischen Grossbanken stellen sich weithin quer und einige Stimmen in der Politik verlangen sogar ein vollständiges Verbot - trotz der beispielhaft frühen Regulation des Sektors. Die Rolle der Wallstreet Banken haben in der Schweiz innovative Privatbanken sowie auf Kryptowerte spezialisierte Unternehmen mit Bankenlizenz übernommen.

    Kryptowährungen im Portfoliokontext

    Der mittlerweile 2.5 Billionen US-Dollar umfassende Markt der Kryptowährungen findet immer mehr institutionelle Anleger, die digitale Assets in ihrer Portfolioallokation berücksichtigen. Doch wie wirkt sich Bitcoin & Co. in einem klassischen Anlageportfolio aus? OpenMetrics CTO Tobias Setz analysierte die Preisentwicklung der beliebtesten Kryptowährungen und deren Einfluss auf Performance- und Risikoparameter. Berücksichtigt wurden primär die Faktoren Rendite, Volatilität und maximaler Kursverlust.

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    Traditionelles 70/30 Portfolio ohne Krypto-Exposure (blaue Linie) versus 4% Allokation (grüne Linie)

    Bereits eine kleine Portfolioallokation in Kryptowährungen kann die Rendite massgebend erhöhen. Im Verhältnis zum eingegangenen Risiko macht es den Berechnungen zufolge umso mehr Sinn, die digitale Anlageklasse in einem Portfolio zu berücksichtigen. Diversifizierung ist wie so oft das Schlagwort der Stunde.

    Aufkommende Krypto-Trends und traditionelle Investitionsmöglichkeiten

    Die schiere Anzahl an unterschiedlichen digitalen Währungen kann viele Investoren überfordern. Laut der Analytics-Seite "CoinMarketCap" gibt es aktuell über 12'500 verschiedene Kryptowährungen. Sina Meier und Adrian Fritz von 21Shares gaben Auskunft über die Bereiche und strafften ihren Fokus auf die wichtigsten Sektoren. Mit der Vorstellung von fünf Kryptowährungen bekamen die Besucher einen Einblick in eine Welt, die über Bitcoin und Ethereum hinausgeht. Beleuchtet wurden überdies die Smart Contract Plattform Solana, die Skalierungslösung Polygon und die DeFi-Applikation dYdX. In etlichen Kryptowährungen bietet 21 Shares börsengehandelte Prokukte (ETPs) an verschiedenen Börsenplätzen an. Damit ist es für Investoren möglich, in der gewohnten Infrastruktur am Preisgeschehen der entsprechenden Kryptowerte zu partizipieren.

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    Infrastruktur für Vermögensverwalter ist vorhanden

    Obwohl eine anziehende Kundennachfrage nach digitalen Assets verzeichnet wird, mangelt es oft an Wissen um die Infrastruktur und dem regulatorischen Umfeld für die neue Anlageklasse. Manch Vermögensverwalter winkt auf Kundennachfragen nach Kryptowerten überfordert ab. Gemäss dem Experten Roger Darin, welcher mit der Incore Bank eine schlüsselfertige Lösung für digitale Assets entwickelt hat, muss das nicht sein. Mit der Plattform CRYSP können bereits innovative Anlageprodukte in bankfähiger Form angeboten werden, die eine eigene Anlagestrategie und eine konforme Positionierung im neuen Markt zulassen.

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    Zu berücksichtigende Faktoren im Umgang mit digitalen Assets / Quelle: Incore Bank
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    Über den Autor

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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