Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home » Invest » Finanzprodukte » Morgan Stanley treibt eigenen Bitcoin-ETF mit zweiter S-1-Änderung voran
    Morgan Stanley reicht zweite S-1-Änderung für Bitcoin-ETF MSBT ein und will als erste US-Grossbank einen Spot-Bitcoin-ETF direkt emittieren.

    Morgan Stanley treibt eigenen Bitcoin-ETF mit zweiter S-1-Änderung voran

    von Redaktion cvj.ch am 20. März 2026 Finanzprodukte

    Morgan Stanley hat bei der SEC eine zweite Änderung der S-1-Registrierung für den "Morgan Stanley Bitcoin Trust" eingereicht. Das Produkt soll demnach unter dem Ticker MSBT an der NYSE Arca notieren.

    Coinbase Custody übernimmt dabei die Verwahrung der Bitcoin-Bestände in Cold Storage. Bank of New York Mellon fungiert entsprechend als Cash-Custodian, Administrator und Transfer Agent. Das Filing umfasst ein Seed-Kapital von 50'000 Anteilen mit einem Emissionserlös von rund 1 Million USD. Für die ersten 5 Milliarden USD an investiertem Kapital gilt zunächst eine sechsmonatige Gebührenbefreiung. Morgan Stanley positioniert sich somit als erste grosse US-Bank, die einen Spot-Bitcoin-ETF direkt unter eigenem Namen emittiert - nicht über eine Asset-Management-Tochtergesellschaft.

    Abonnieren Sie unseren Newsletter

    Die besten Artikel der Woche direkt in ihre Mailbox geliefert.

    Vertikale Integration statt Outsourcing

    Das MSBT-Filing ist Teil einer umfassenden Krypto-Strategie. Bereits im Januar 2026 reichte Morgan Stanley nämlich S-1-Registrierungen für einen Ethereum- und einen Solana-Trust ein. Parallel beantragte die Bank im Februar bei der OCC eine National Trust Bank Charter. Die geplante Entität heisst "Morgan Stanley Digital Trust National Association" und hat ihren Sitz in Purchase, New York. Die Kommentarfrist für diesen Antrag endete daher am 20. März 2026.

    Die Entität soll digitale Asset-Custody, treuhänderisches Staking sowie Kauf, Verkauf und Transfer von Token abdecken. Morgan Stanley Capital Management kontrolliert sie vollständig. Gleichzeitig plant die Bank über E*Trade in der ersten Jahreshälfte 2026 Krypto-Spot-Trading für Retail-Kunden. Den Anfang machen Bitcoin, Ethereum und Solana.

    Aktuell liefert das Startup Zerohash die Infrastruktur für Liquidität, Custody und Settlement. Mittelfristig soll diese Abhängigkeit allerdings hauseigenen Systemen weichen. Morgan Stanley verfolgt dabei eine vertikal integrierte Krypto-Wertschöpfungskette von ETFs über Retail-Trading bis hin zu institutioneller Verwahrung. Schliesslich übernahm die Bank E*Trade bereits 2020 für rund 13 Milliarden USD und baut diese Plattform nun zum Krypto-Handelskanal aus.

    Direktemission als Präzedenzfall

    Bisherige Spot-Bitcoin-ETFs in den USA laufen über spezialisierte Tochtergesellschaften. BlackRock emittiert IBIT etwa über iShares, Fidelity nutzt Fidelity Investments. Morgan Stanley würde mit MSBT dieses Modell hingegen durchbrechen und das Produkt direkt unter dem eigenen Markennamen anbieten. Für institutionelle Anleger hat das konkrete Folgen, denn die Marke Morgan Stanley steht unmittelbar als Gegenpartei hinter dem Produkt.

    Die Bank signalisiert damit, dass sie Krypto-Produkte nicht als Nischenangebot betrachtet. Über 15'000 Finanzberater von Morgan Stanley sind autorisiert, Bitcoin-ETFs aktiv zu empfehlen. Bei einem verwalteten Wealth-Management-Vermögen von rund 1.8 Billionen USD ist das Vertriebspotenzial entsprechend erheblich.

    Denn der beratungsgestützte Kanal bleibt weitgehend unerschlossen. Genau dort will Morgan Stanley ansetzen. Die Kombination aus eigenem ETF, autorisiertem Beraternetz und geplanter Custody-Infrastruktur zielt auf Kunden, die bisher kaum über traditionelle Bankkanäle in Krypto-Produkte investieren.

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    CLARITY Act DeFi Hintergrund

    CLARITY Act: Der wichtigste Krypto-Deal des Jahres steht vor der Entscheidung

    Hyperliquid-ETFs verbuchen Rekord-Tageszuflüsse von 25.5 Mio. USD. HYPE-Token legt zweistellig zu und schlägt Bitcoin marktbereinigt. Finanzprodukte

    HYPE-Allzeithoch: Hyperliquid-ETFs verbuchen Rekordzufluss von 25 Mio. USD

    Transparenz im Digital Finance basiert auf Proof of Reserves, Merkle Trees, MPC-Verwahrung und 24/7-Monitoring für Solvenznachweise. Basiswissen

    Transparenz als Fundament der Sicherheit im Digital Finance

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    CLARITY Act DeFi Hintergrund

    CLARITY Act: Der wichtigste Krypto-Deal des Jahres steht vor der Entscheidung

    Wettbewerbsdruck unter Grossbanken

    Morgan Stanley ist nicht die einzige Grossbank mit Krypto-Ambitionen. Goldman Sachs übernahm beispielsweise 2025 Innovator Capital Management für 2 Milliarden USD und hält rund 2.4 Milliarden USD in Krypto-ETFs. JPMorgan prognostiziert derweil bis zu 130 Milliarden USD an jährlichen Zuflüssen von Pensionskassen und Stiftungen in Krypto-Produkte.

    Der Markt für föderale Krypto-Banklizenzen verdichtet sich ebenfalls. Innerhalb von 83 Tagen reichten 11 Unternehmen OCC-Trust-Charter-Anträge ein. Parallel prüft die SEC aktuell mehr als 126 Krypto-ETF-Anträge. Darunter fallen acht XRP-ETF-Filings, die bei Genehmigung 5 bis 7 Milliarden USD mobilisieren könnten.

    Kurzfristig zeigt der Markt dennoch gemischte Signale. Am 18. März verzeichneten US-Spot-Bitcoin-ETFs Netto-Abflüsse von 129.6 Millionen USD. BlackRocks IBIT allein verbuchte über 100 Millionen USD an Abflüssen. Der Bitcoin-Kurs lag zur Zeit des Filings bei rund 70'000 USD. Insgesamt übertreffen Spot-Bitcoin-ETFs in den USA jedoch die Adoptionskurve von Gold-ETFs, was auf anhaltende strukturelle Nachfrage hindeutet.

    Details des MSBT-Filings

    Die zweite S-1-Änderung bringt eine wesentliche Neuerung. Fidelity ergänzt nämlich das Custodian-Netzwerk. Der Trust verfügt somit über ein Dual-Custody-Modell mit Coinbase für Cold Storage und Fidelity als Ergänzung. BNY Mellon bleibt weiterhin für Cash-Verwaltung und Administration zuständig. Die Preisermittlung erfolgt über den CoinDesk Bitcoin Benchmark, täglich um 16:00 Uhr New Yorker Zeit.

    Creations und Redemptions sind sowohl cash-basiert als auch in-kind möglich. Autorisierte Teilnehmer erhalten dadurch Flexibilität bei der Anteilsschaffung und -rücknahme. In-Kind-Mechanismen gelten zudem als steuerlich effizienter und reduzieren den Spread zum Nettoinventarwert.

    Zur endgültigen Expense Ratio macht das Filing keine Angabe. Marktschätzungen liegen bei 0.20 bis 0.30 Prozent. Eine aggressive Preisgestaltung wäre naheliegend, denn Morgan Stanley kann den Gebührenkrieg im ETF-Markt aus eigener Stärke heraus führen. Die sechsmonatige Gebührenbefreiung auf die ersten 5 Milliarden USD folgt einem bekannten Muster. BlackRock und Fidelity nutzten bei der Einführung der ersten Spot-Bitcoin-ETFs Anfang 2024 ähnliche Fee Waivers, um schnell Volumen aufzubauen.

    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch
    • Website
    • Twitter
    • LinkedIn

    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

    Verwandte Artikel

    Hyperliquid-ETFs verbuchen Rekord-Tageszuflüsse von 25.5 Mio. USD. HYPE-Token legt zweistellig zu und schlägt Bitcoin marktbereinigt.

    HYPE-Allzeithoch: Hyperliquid-ETFs verbuchen Rekordzufluss von 25 Mio. USD

    SpaceX offenbart im IPO-Filing 18'712 BTC im Wert von 1.45 Mrd. USD. Kostenbasis 661 Mio. USD, unrealisierter Gewinn 789 Mio. USD.

    SpaceX hält 1.45 Mrd. USD in Bitcoin vor Nasdaq-Börsengang

    SpaceX-Pre-IPO-Perp auf Hyperliquid impliziert Bewertung über 2 Bio. USD - vier Wochen vor dem geplanten Nasdaq-Listing am 12. Juni.

    Hyperliquid preist SpaceX-IPO über 2 Bio. USD

    Hyperliquid-ETFs verbuchen Rekord-Tageszuflüsse von 25.5 Mio. USD. HYPE-Token legt zweistellig zu und schlägt Bitcoin marktbereinigt.
    21. Mai 2026

    HYPE-Allzeithoch: Hyperliquid-ETFs verbuchen Rekordzufluss von 25 Mio. USD

    Blockchain.com reicht vertraulich Form S-1 bei der SEC ein und steuert den US-Börsengang mit 39 Mio. Wallets im Rücken an.
    21. Mai 2026

    Blockchain.com reicht vertraulichen IPO-Antrag bei der SEC ein

    SpaceX offenbart im IPO-Filing 18'712 BTC im Wert von 1.45 Mrd. USD. Kostenbasis 661 Mio. USD, unrealisierter Gewinn 789 Mio. USD.
    21. Mai 2026

    SpaceX hält 1.45 Mrd. USD in Bitcoin vor Nasdaq-Börsengang

    twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

    Über Crypto Valley Journal
    Über Crypto Valley Journal

    Am Puls der Bewegung

    • Akademie
    • Kontakt
    • Werbung
    • Über uns
    • Partner
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Disclaimer
    Suche

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.