Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home»Fokus»Hintergrund»Operation Choke Point 2.0: ein koordinierter Angriff auf die Krypto-Branche?
    Operation Choke Point 2.0: ein koordinierter Angriff auf die Krypto-Branche?

    Operation Choke Point 2.0: ein koordinierter Angriff auf die Krypto-Branche?

    von Redaktion cvj.ch am 29. März 2023 Hintergrund

    Die Anwaltskanzlei Cooper & Kirk beschreibt in einem Whitepaper, wie verschiedene US-Regulierungsbehörden die Krypto-Branche koordiniert angegriffen haben. Die Massnahmen bezeichnet die Kanzlei als "Operation Choke Point 2.0" - eine Anspielung auf ähnliche Angriffe der FDIC auf spezifische Sektoren im Jahr 2013.

    Laut der renommierten Anwaltskanzlei haben jüngste Berichte in den Finanzmedien eine strategische Bemühung der Bankenaufsichtsbehörden aufgedeckt, Krypto-Unternehmen aus der Finanzinfrastruktur zu verdrängen. Diese Aufsichtsbehörden hätten inoffizielle Beratungsunterlagen herausgegeben, die speziell auf Kryptowährungen und ihre Nutzer als potenzielle Bedrohung für die Stabilität des Bankensystems abzielen. Vergleichbar mit der ursprünglichen Operation Choke Point hätten es die betroffenen Regulierungsbehörden nun auf die Krypto-Branche abgesehen.

    Ungerechtfertigte Handlungen der Bankenaufsichtsbehörden

    Das Whitepaper soll aufzeigen, wie die Regulierungsbehörden verfassungswidrige Massnahmen ergriffen haben, die umgangssprachlich als "Operation Chokepoint 2.0" bekannt sind. Geplant sei, das Wachstum der Kryptowährungsindustrie zu bremsen. Die Aufsichtsbehörden haben laut Cooper & Kirk ihre Macht genutzt, um Bankdienstleistungen für Krypto-Unternehmen zu verweigern und es ihnen damit unmöglich zu machen, effizient zu agieren. Dies habe zu erheblichen Umsatzeinbussen geführt und viele Krypto-Unternehmen zur Schliessung gezwungen.

    Die Regulierungsbehörden hätten Leitfäden veröffentlicht, die Kryptowährungen und ihre Kunden als Risiko für das Bankensystem einstufen. Derartige Einstufungen führen dazu, dass Unternehmen auf dem Krypto-Markt plötzlich und ohne Erklärung ihre Bankkonten verlieren, so die Anwaltskanzlei. Bundesaufsichtsbehörden hätten sogar eine solvente Bank (Signature) geschlossen, die die Krypto-Industrie bediente, was den Einlagensicherungsfonds Milliarden von US-Dollarn kostete.

    Abonnieren Sie unseren Newsletter

    Die besten Artikel der Woche direkt in ihre Mailbox geliefert.

    Das Vorgehen der Regulierungsbehörden sei verfassungswidrig und ein klarer Bruch des öffentlichen Vertrauens. Die Regierung habe kein Recht, willkürlich Bankdienstleistungen für irgendeinen Sektor zu verweigern, schon gar nicht für eine so rasch wachsende wie die Blockchainbranche. Dies habe der US-Kongress nach Abschluss der ersten Operation Choke Point klar demonstriert.

    Operation Choke Point: die Geschichte wiederholt sich

    Die Kanzlei skizziert weiter die Geschichte der ursprünglichen Operation Choke Point 1.0 - einer kontroversen Initiative, die 2013 unter der Obama-Regierung eingeführt wurde. Die Operation sollte Betrug und Geldwäsche verhindern, indem "High Risk"-Branchen ins Visier genommen wurden, die häufig in solche illegalen Aktivitäten verwickelt waren. Zu diesem Zweck setzten das Justizministerium (DOJ) und die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) die Banken unter Druck, ihre Geschäfte mit diesen Branchen einzustellen. Dazu gehörten Zahltagskreditgeber, Waffenhändler und andere umstrittene Unternehmen. Kritiker bemängelten jedoch, dass dieses Programm zu einer Überschreitung der Befugnisse der Regierung und zu einer ungerechtfertigten Einschränkung rechtmässiger Geschäfte führte.

    Im Laufe der Operation Choke Point 1.0 gab es immer mehr Gegenwind von Gesetzgebern und Branchenverbänden, die der Meinung waren, dass die Initiative das Gesetz unfair und selektiv durchsetzte. Gegner der Operation Choke Point behaupteten, das Programm untergrabe ein ordnungsgemässes Verfahren und beraube die Unternehmen ihres Rechts, innerhalb des gesetzlichen Rahmens zu arbeiten. Diese Kritik führte zur Einstellung der Operation Choke Point im Jahr 2017 unter der Trump-Administration. Die jüngsten Massnahmen der Finanzaufsichtsbehörden deuten laut der Kanzlei auf das Wiederaufleben eines ähnlichen Programms mit der Bezeichnung "Operation Choke Point 2.0" hin.

    Operation Choke Point 2.0 als direkter Angriff auf die Krypto-Branche

    Cooper & Kirk argumentiert, dass die Bankaufsichtsbehörden gegen die "Due Process Clause" des Fünften Verfassungszusatzes verstossen haben, indem sie Krypto-Unternehmen mit abwertenden Bezeichnungen versehen und sie stigmatisiert haben, ohne ihnen zuvor das Recht auf Anhörung zu gewähren. Die Regierung soll laut den Anwälten nicht im Verborgenen agieren und Innovation durch Hinterzimmergeschäfte abwürgen dürfen. Das amerikanische Volk habe ein Recht darauf zu erfahren, was seine Regierung beschliesst.

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    Bitcoin-Quantencomputer-Risiken: ECDSA-Exposition auf secp256k1, NIST-Post-Quanten-Standards und BIP-360-Migrationspfade im Überblick. Hintergrund

    Bitcoin Quantencomputer: Was aktuelle Entwicklungen für die Netzwerksicherheit bedeuten

    Goldman Sachs reicht ersten Bitcoin-ETF bei der SEC ein - ein Covered-Call-Produkt mit Prämieneinnahmen und reduzierter Upside. Finanzprodukte

    Goldman Sachs reicht ersten Bitcoin-ETF bei der SEC ein

    Basiswissen

    Unit Bias im Krypto-Markt: Warum günstige Coins Anleger täuschen

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    Bitcoin-Quantencomputer-Risiken: ECDSA-Exposition auf secp256k1, NIST-Post-Quanten-Standards und BIP-360-Migrationspfade im Überblick. Hintergrund

    Bitcoin Quantencomputer: Was aktuelle Entwicklungen für die Netzwerksicherheit bedeuten

    Nun liege in der Verantwortung der gewählten Vertreter, einschliesslich des US-Kongresses, diese Regulierungsbehörden für ihre illegalen Handlungen zur Rechenschaft zu ziehen. Die Kryptowährungsindustrie habe das Potenzial, den Finanzsektor zu revolutionieren und tausende von Arbeitsplätzen für Amerikaner zu schaffen. Dies sei jedoch unmöglich, wenn die Branche über Operation Choke Point 2.0 von der Regierung abgewürgt wird.

    Als direkte Forderung verlangt Cooper & Kirk:

    1. Der Kongress sollte von den Bankenaufsichtsbehörden verlangen, dass sie ihre Kommunikation mit beaufsichtigten Finanzinstituten und staatlichen Regulierungsbehörden bezüglich der Verweigerung oder Regulierung des Zugangs zum Finanzsystem durch Krypto-Unternehmen und Banken, die die Krypto-Industrie bedienen, vorlegen.
    2. Der Kongress sollte von den bundesstaatlichen Bankenaufsichtsbehörden verlangen, die Grundlage für ihre Schlussfolgerung zu erläutern, dass die Sicherheit und Stabilität des Finanzsystems die Isolierung der Banken von der Blockchain-Technologie, von Krypto-Kunden sowie von staatlich geprüften Einlageninstituten, die derzeit diese Kunden bedienen, erfordern.
    3. Der Kongress sollte den bundesstaatlichen Bankaufsichtsbehörden und allen Bundesbehörden klar machen, dass die Anforderungen des Verwaltungsverfahrensgesetzes (Administrative Procedure Act) an die Bekanntgabe und Kommentierung von Vorschriften nicht optional sind. Die vom APA auferlegten Anforderungen sind keine Hindernisse, die durch die Verwendung informeller Leitfäden umgangen werden können.
    4. Der Kongress sollte die Rolle der Bundesaufsichtsbehörden bei der Entscheidung der New Yorker Finanzaufsichtsbehörde untersuchen, die Signature Bank zu schliessen. Der Kongress sollte auch die Rolle der FDIC beim Ausschluss von Kaufinteressenten, die das Geschäft mit digitalen Vermögenswerten der Signature Bank übernehmen wollten, vom Bieterverfahren untersuchen.
    5. Der Kongress sollte untersuchen, ob die Bankaufsichtsbehörden versuchen, Innovationen des privaten Sektors zu unterdrücken, um das Feld für den Wettbewerb zugunsten bestehender staatlich regulierter Banken oder für eine staatliche Kryptowährungsalternative [CBDCs] zu räumen.
    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch

      Die CVJ Redaktion besteht aus einem Team von Blockchain Experten und informiert täglich und unabhängig über die spannendsten Neuigkeiten.

      Verwandte Artikel

      Bitcoin-Quantencomputer-Risiken: ECDSA-Exposition auf secp256k1, NIST-Post-Quanten-Standards und BIP-360-Migrationspfade im Überblick.

      Bitcoin Quantencomputer: Was aktuelle Entwicklungen für die Netzwerksicherheit bedeuten

      XRPL-Validator analysiert Quantenrisiko: Nur 0.03% des XRP-Angebots exponiert, bei Bitcoin bis zu 35%. Google setzt Deadline auf 2029.

      Quantenrisiko: Ist XRP sicherer konzipiert als Bitcoin?

      Machtverschiebung bei Krypto-Börsen: Retail schlägt institutionell

      Finding Satoshi-Dokumentation nennt Hal Finney und Len Sassaman als Bitcoin-Mitbegründer - im Widerspruch zur NYT-These über Adam Back.
      22. April 2026

      Weitere Dokumentation möchte das Geheimnis hinter Satoshi Nakamoto lüften

      New York verklagt Coinbase und Gemini wegen Prediction Markets. AG James fordert 3.4 Mrd. USD. COIN-Aktie fällt um 6 Prozent.
      22. April 2026

      New York verklagt Coinbase und Gemini wegen Prediction Markets

      KelpDAO Hack: 292 Millionen USD Verlust im grössten DeFi-Angriff 2026. Investoren zogen über 15 Milliarden USD aus dem Sektor ab.
      21. April 2026

      KelpDAO-Kettenreaktion: 15 Milliarden USD aus den grössten DeFi-Protokollen abgehoben

      twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

      Über Crypto Valley Journal
      Über Crypto Valley Journal

      Am Puls der Bewegung

      • Akademie
      • Kontakt
      • Werbung
      • Über uns
      • Partner
      • Impressum
      • Datenschutz
      • Disclaimer
      Suche

      Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.