Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home » Aktuell » News » Grossbanken planen gemeinsamen Dollar-Stablecoin für 2027
    21 Institute, darunter Goldman Sachs, UBS und die Deutsche Bank, planen einen von Grossbanken getragenen Dollar-Stablecoin ab 2027.

    Grossbanken planen gemeinsamen Dollar-Stablecoin für 2027

    von Redaktion cvj.ch am 2. September 2026 News

    21 Finanzinstitute, darunter Goldman Sachs, Bank of America, Citi, Deutsche Bank und UBS, haben die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft angekündigt. Der von diesen Grossbanken getragene Dollar-Stablecoin soll in der ersten Jahreshälfte 2027 erscheinen.

    Ein Stablecoin ist eine Kryptowährung, deren Kurs fest an eine Fiat-Währung gekoppelt bleibt. Reserven im Verhältnis 1:1 decken den Umlauf, weshalb sich solche Token als Zahlungs- und Abwicklungsmittel ohne Kursrisiko eignen. Das angekündigte Vorhaben bündelt diese Funktion in einer bankeigenen Zweckgesellschaft. Die beteiligten Institute bauen somit eigene Infrastruktur auf, statt auf Drittanbieter wie Tether oder Circle auszuweichen. Ursprünglich trat die Gruppe im Oktober 2025 mit zehn Banken an. Inzwischen zählt sie 21 Mitglieder aus Nordamerika, Europa, Ostasien, dem Nahen Osten und Afrika. Der Token soll ferner auf öffentlichen Blockchains laufen. Später will das Konsortium weitere G7-Währungen abdecken, zunächst den Euro.

    Abonnieren Sie unseren Newsletter

    Die besten Artikel der Woche direkt in ihre Mailbox geliefert.

    Zehn Banken wachsen zum 21er-Konsortium

    Seit der ersten Ankündigung im Oktober 2025 hat sich der Kreis mehr als verdoppelt. Insgesamt zehn der 21 Mitglieder stammen aus Nordamerika. Dazu zählen Bank of America, Capital One, Citi, Fidelity Investments, Goldman Sachs, PNC Financial Services, Scotiabank, TD Bank Group, Wells Fargo und WisdomTree. Aus Europa kommen weitere acht Häuser: Banco Santander, BBVA, Commerzbank, Crédit Agricole, Deutsche Bank, Lloyds Banking Group, Rabobank und UBS. Die übrigen drei decken schliesslich weitere Regionen ab. MUFG Bank vertritt Ostasien, Sirius International Holding den Nahen Osten und Standard Bank Afrika.

    Nicht alle Mitglieder sind allerdings Banken. Mit Fidelity Investments und WisdomTree gehören ebenso zwei Vermögensverwalter dazu. Nordamerika und Europa stellen zusammen 18 der 21 Institute. Ostasien, der Nahe Osten und Afrika stellen hingegen je ein Haus. Das Schwergewicht liegt folglich im transatlantischen Raum, obwohl die Gruppe nach aussen global auftritt.

    Die Ankündigung erfolgte als kollektives Statement der Gruppe. Ein namentlich zitierter Sprecher einer einzelnen Bank fehlte. Die Gesellschaft selbst soll noch 2026 entstehen, die Ausgabe des Tokens erst im Jahr darauf folgen. Offen bleibt zudem das Wesentliche, denn weder der Name der Gesellschaft noch der Name des Tokens sind bekannt. Ebenfalls nicht offengelegt hat das Konsortium die genutzten Blockchain-Netzwerke, den Verwahrer der Reserven, die Governance-Struktur und die endgültigen Rücknahmebedingungen. Die Gründung steht ausserdem unter den üblichen Vollzugsbedingungen. Der Zeitplan ist damit eine Absichtserklärung und kein fixierter Starttermin.

    Dollar- und Euro-Lager formieren sich getrennt

    Gleichzeitig formiert sich ein zweites Bankenbündnis um den Euro. Ein separates Konsortium aus 37 Finanzinstituten hat dafür die Gesellschaft Qivalis gegründet. Diese will bereits 2026 einen Euro-Stablecoin lancieren und wäre folglich vor der Dollar-Gruppe am Markt. Zahlenmässig übertrifft das europäische Lager die Dollar-Gruppe mit ihren 21 Häusern. Beide Projekte verfolgen letztlich denselben Zweck, nämlich bankeigene Abwicklung in der jeweiligen Leitwährung.

    Auffällig ist eine Überschneidung, denn BBVA gehört beiden Bündnissen an. Die spanische Bank hält sich beide Wege offen. Das Dollar-Konsortium will seinen Token später ohnehin auf weitere G7-Währungen ausweiten, mit Priorität für den Euro. Einen Zeitplan für diese Erweiterung nennt die Gruppe bisher nicht. Beide Lager steuern daher mittelfristig auf denselben Währungsraum zu. Offen ist weiterhin, ob die beiden Vorhaben kooperieren oder konkurrieren.

    Stablecoin-Infrastruktur wird zum Wettbewerbsfeld zwischen Bankengruppen. Bislang konkurrierten in diesem Segment hingegen vor allem Krypto-Emittenten untereinander. Kurzfristig geht es um die Ausgabe des Tokens, mittelfristig jedoch um die Kontrolle über Zahlungs- und Abwicklungsströme. Wer den Token ausgibt, verwaltet auch die Reserven dahinter. Für europäische Banken entsteht daraus eine Richtungsentscheidung, welche Infrastruktur sie langfristig unterstützen.

    Ray Dalio rät zu 10 bis 15% Gold und einem kleinen Bitcoin-Anteil, weil er in rund drei Jahren eine US-Schuldenkrise erwartet. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    Bitcoin bei rund 78'000 USD und ein Stablecoin-Angebot über 300 Mrd. USD prägen den Krypto-Markt-Ausblick für das vierte Quartal 2026. Hintergrund

    Die Signale, die zählen: Ein Krypto-Markt-Ausblick für Q4 2026

    Das Bitcoin-ETP von House of Satoshi steuert die Quote zwischen Bitcoin und Bargeld monatlich per KI-Modell, Handelsstart im Oktober. Finanzprodukte

    House of Satoshi lanciert Bitcoin-ETP mit KI-Steuerung

    Was Dogecoin von Bitcoin unterscheidet, ist das unbegrenzte Angebot des 2013 als Satire gestarteten Coins mit eigenem US-Spot-ETF. Basiswissen

    Was ist Dogecoin? Vom Satire-Projekt zum ETF-Asset

    Ray Dalio rät zu 10 bis 15% Gold und einem kleinen Bitcoin-Anteil, weil er in rund drei Jahren eine US-Schuldenkrise erwartet. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    Bitcoin bei rund 78'000 USD und ein Stablecoin-Angebot über 300 Mrd. USD prägen den Krypto-Markt-Ausblick für das vierte Quartal 2026. Hintergrund

    Die Signale, die zählen: Ein Krypto-Markt-Ausblick für Q4 2026

    Tether und Circle dominieren den Dollar-Stablecoin-Markt

    Der Markt, in den die Banken eintreten, ist längst verteilt. Tether und Circle geben mit USDT und USDC die beiden grössten Dollar-Stablecoins aus. Insgesamt decken die beiden Emittenten den überwiegenden Teil des weltweiten Umlaufs ab. Beide Token gelten auf den Krypto-Handelsplätzen ausserdem als Standard.

    Stablecoins nach Marktkapitalisierung / Quelle: DeFi Llama

    Tether erzielt zudem Milliardengewinne aus der Anlage seiner Reserven, unter anderem in US-Staatsanleihen. Nicht zuletzt sind solche Erträge ein naheliegendes Motiv dafür, dass die Banken das Feld nicht länger Dritten überlassen wollen. Im Aufbau unterscheidet sich der geplante Bank-Token wenig von den etablierten Angeboten. Ein erster Vorstoss aus dem Bankensektor blieb jedoch wirkungslos. Société Générale brachte 2025 über ihre Digital-Asset-Tochter den ersten dollarbesicherten Stablecoin einer Grossbank heraus. Im Umlauf sind laut Angaben auf der eigenen Website trotzdem nur 12.5 Mio. USD.

    Die Bank gehört weiterhin keinem der beiden Konsortien an. Eine Bankenmarke allein genügt also nicht. Der Unterschied zum Einzelvorstoss liegt in der Distribution. 21 Institute stehen für deutlich mehr Kundenbeziehungen als ein einzelnes Haus. Ob daraus Nachfrage entsteht, hängt letztlich davon ab, ob Unternehmen einen Bank-Token gegenüber USDT oder USDC bevorzugen. Die Nachfrage nach bankemittierten Stablecoins blieb allerdings bisher begrenzt.

    GENIUS Act und MiCA geben den Zeitplan vor

    Der geplante Startzeitpunkt fällt in eine regulatorische Übergangsphase. Im Juli 2025 unterzeichnete US-Präsident Donald Trump den GENIUS Act. Zuvor fehlte in den USA ein einheitlicher Bundesrahmen für Stablecoins. Das Gesetz regelt Reserveanforderungen, Rücknahmerechte, Offenlegungspflichten und die Verwahrung. Emittenten mit mehr als 10 Mrd. USD Ausgabevolumen unterstehen ferner der Bundesaufsicht.

    Die zuständigen Behörden verpassten die gesetzliche Frist vom 18. Juli 2026 für die finalen Vorschriften. Einen Regelungsentwurf legte die OCC zunächst im Februar 2026 vor. Das Finanzministerium hat dazu eine Kommentarfrist bis zum 19. Oktober 2026 eröffnet. Bis zum Abschluss dieses Verfahrens arbeiten Emittenten mit dem Gesetzestext, aber ohne finale Ausführungsregeln. Spätestens am 18. Januar 2027 wird das Gesetz dennoch vollständig wirksam. Der geplante Start des Tokens fällt somit unmittelbar in dieses Fenster.

    In der EU steht der Rahmen bereits. Seit dem 30. Juni 2024 gelten dort die Stablecoin-Regeln der Verordnung MiCA. Am 1. Juli 2026 endete schliesslich die Übergangsfrist für Krypto-Dienstleister ohne MiCA-Zulassung. Das Konsortium will seinen Token, wo anwendbar, sowohl nach dem GENIUS Act als auch nach MiCA ausgestalten. Für die Schweiz gilt ein eigener Rahmen. MiCA gilt dort nicht, stattdessen regeln das DLT-Gesetz und die FINMA-Aufsicht die Ausgabe nach dem Grundsatz gleiches Risiko, gleiche Regeln. Einerseits haben Schweizer Institute dadurch mehr Spielraum bei den Reservemechanismen. Andererseits fehlt ihnen das EU-weite Passporting-Recht einer MiCA-Zulassung.

    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch
    • Website
    • Twitter
    • LinkedIn

    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

    Verwandte Artikel

    Bitcoin bei rund 78'000 USD und ein Stablecoin-Angebot über 300 Mrd. USD prägen den Krypto-Markt-Ausblick für das vierte Quartal 2026.

    Die Signale, die zählen: Ein Krypto-Markt-Ausblick für Q4 2026

    Die Q2-2026-13F-Filings weisen bei Goldman Sachs 87.4 Mio. USD in XRP-ETFs aus, nach praktisch vollständigem Ausstieg im Vorquartal.

    Goldman Sachs wird grösster Halter von Spot-XRP-ETFs

    Strategy kaufte 4'603 Bitcoin für 369.7 Mio. USD und hält nach der ersten Verkaufsphase seiner Firmengeschichte 845'050 BTC.

    Ende der Sommerpause: Strategy kauft Bitcoin für 370 Millionen USD

    Bitcoin bei rund 78'000 USD und ein Stablecoin-Angebot über 300 Mrd. USD prägen den Krypto-Markt-Ausblick für das vierte Quartal 2026.
    2. September 2026

    Die Signale, die zählen: Ein Krypto-Markt-Ausblick für Q4 2026

    21 Institute, darunter Goldman Sachs, UBS und die Deutsche Bank, planen einen von Grossbanken getragenen Dollar-Stablecoin ab 2027.
    2. September 2026

    Grossbanken planen gemeinsamen Dollar-Stablecoin für 2027

    Die Q2-2026-13F-Filings weisen bei Goldman Sachs 87.4 Mio. USD in XRP-ETFs aus, nach praktisch vollständigem Ausstieg im Vorquartal.
    1. September 2026

    Goldman Sachs wird grösster Halter von Spot-XRP-ETFs

    twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

    Über Crypto Valley Journal
    Über Crypto Valley Journal

    Am Puls der Bewegung

    • Akademie
    • Kontakt
    • Werbung
    • Über uns
    • Partner
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Disclaimer
    Suche

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.