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    Goldman Sachs anerkennt Ether (ETH) als deflationären Vermögenswert

    Goldman Sachs anerkennt Ether (ETH) als deflationären Vermögenswert

    von Redaktion cvj.ch am 12. Mai 2023 News

    Seit der Implementierung des EIP1559-Upgrades sowie dem Umstieg auf das Proof of Stake Konsensprotokoll wird ein beträchtlicher Teil der Ethereum-Transaktionsgebühren für immer vernichtet (engl. = burned). Dies macht den nativen Vermögenswert Ether (ETH) zu einer attraktiven deflationären Anlage, so Goldman Sachs.

    Ether (ETH) ist der digitale Vermögenswert, der das Ethereum-Protokoll antreibt und absichert. Die zweitgrösste Kryptowährung nach Marktkapitalisierung dient als Mittel zur Ausführung von Transaktionen und zur Interaktion mit selbstausführenden Anwendungen (Smart Contracts). Nutzer zahlen für diese Zwecke Transaktionsgebühren in Ether, die einerseits an Validatoren (Staker) ausgeschüttet werden. Der andere Teil der Gebühren wird an eine "Burn-Adresse" geschickt. Bei hoher Netzwerkaktivität kann das "Verbrennen" dieser Transaktionskosten die Inflation Ethers übertrumpfen, wie der Bankenriese Goldman Sachs in einem Bericht für Anleger ausführte.

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    Drastische Änderungen der Ether-Tokenomics

    Das Ethereum-Netzwerk startete am 30. Juli 2015. Der native Vermögenswert Ether verfügte zunächst über ein Angebot von insgesamt 72 Mio. Coins. Im Gegensatz zu Bitcoin hat Ether keine feste Inflationsrate; stattdessen folgt seine Ausgabe einer variablen jährlichen Rate, dem sogenannten "Inflationsplan". Über die vergangenen acht Jahre ist das zirkulierende Angebot Ethers somit auf knapp 120 Mio. angestiegen. Die beiden signifikantesten Änderungen dieses Inflationsplans erfolgten über zwei Netzwerkaktualisierungen: der London Hard Fork (EIP1559) und der Merge.

    Der Londoner Hard Fork (EIP1559) änderte den Gebührenmechanismus auf Ethereum und führte eine Grundgebühr sowie eine optionale Prioritätsgebühr (oder Trinkgeld) für Validatoren ein. Die Grundgebühr wird verbrannt, während die Validatoren die Prioritätsgebühr und die Blockbelohnung erhalten. Die Verbrennung dieser Grundgebühr reduziert effektiv die Netto-Ether-Inflation. Der Mechanismus ist jedoch in hohem Masse von der Aktivität des Ethereum-Netzwerks abhängig: je mehr Aktivität auf der Kette, desto mehr Ether werden verbrannt. Bei niedriger Netzwerkaktivität ist EIP1559 nur schwach spürbar.

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    Die zweite Veränderung des Ether-Tokenmodells war Teil der Umstellung Ethereums von Proof of Work auf Proof of Stake (auch bekannt als der Merge). Das neue Konsensprotokoll reduzierte den inflationären Verkaufsdruck auf Ether zweierlei. Einerseits wurde die Blockausschüttung von 13'000 auf 1'700 ETH pro Tag vermindert - bereits ein Rückgang der Inflation von -85%. Darüber hinaus wurden Miner, die Rechenleistung zur Blockvalidierung bereitstellten, mit Validatoren/Stakern ersetzt. Diese müssen statt Energie einen "Stake" an Ether hinterlegen. Die Inflation in Form von Blockausschüttungen ging ab dem Merge also an Akteure mit "Skin in the Game". Diese deflationäre Mischung führte seit dem Merge zu einer Angebotsreduzierung um 221'000 Ether (rund 390 Mio. USD).

    Ether-Deflation seit dem Merge / Quelle: ultrasound.money

    Memecoins treiben deflationären Druck auf Ether an

    Verantwortlich für die Beschleunigung der Ether-Inflation ist die jüngste Wiederbelebung der Memecoins. Diese Art von Kryptowährungen werden in der Regel als Scherz geschaffen und dienen lediglich der Spekulierung. Memecoins hausen - abgesehen von Dogecoin - primär auf der Ethereum-Blockchain. Somit erfordert der Handel, Kauf oder Verkauf dieser Token Ether als Gasgebühr für die Abwicklung von Transaktionen. Ein rasanter Anstieg der Memecoin-Aktivität, wie dank der Entstehung des Pepe-Token (PEPE) in den vergangen Wochen zu beobachten war, wirkt sich deshalb deflationär auf das Ether-Angebot aus.

    Ether Burn-Rangliste / Quelle: ultrasound.money

    Über die letzten 30 Tage vernichtete alleine der Smart Contract des führenden dezentralen Handelsprotokolls Uniswap 112 Mio. an Ether. Langfristig erhöht dieser Umstand kombiniert mit dem Zusatz einer passiven Rendite über Staking die Attraktivität des Vermögenswerts als Anlage. Zum Vergleich: Bitcoins Inflationsrate beträgt bis zum nächsten Halving im Jahr 2024 rund 1.8% p.a.

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    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch

      Die CVJ Redaktion besteht aus einem Team von Blockchain Experten und informiert täglich und unabhängig über die spannendsten Neuigkeiten.

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