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    ponzi scheme

    Ponzi Scheme

    von Redaktion cvj.ch am 3. September 2019 Glossar

    Charles Ponzi war ein berüchtigter Betrüger des frühen 20. Jahrhunderts und Namensgeber des „Ponzi-Systems“. Dieses verspricht hohe Gewinne, zahlt aber bestehende Investoren mit dem Geld neuer Teilnehmer aus, statt durch echte Geschäftsaktivitäten.

    Die Grundidee hinter diesem Finanzbetrug besteht darin, anstatt Gewinne des Geschäfts auszuzahlen, den frühen Investoren Gewinne aus dem Geld neuer Investoren zu zahlen. Ein Schneeballsystem funktioniert ähnlich, indem neue Teilnehmer geworben werden, deren Einzahlungen an frühere Teilnehmer ausgezahlt werden. Der Hauptunterschied zum Ponzi-Schema ist, dass beim Ponzi-Schema die Betrüger vorgeben, in ein Geschäft zu investieren, während beim Schneeballsystem die Einnahmen durch das Anwerben neuer Mitglieder entstehen. Dies ist machbar, solange neue Investoren hinzukommen. Jedoch scheitert schlussendlich das System, wenn es nicht mehr zu der Auszahlung der versprochenen Gewinne kommt. Dies führt zu einem Zyklus, der zusammenbricht, weil der Betreiber nicht genug neue Investoren anziehen kann.

    Historische Wurzeln und Bedeutung im Kryptobereich

    Um Belohnungen an aktuelle Investoren auszuzahlen, versuchen Ponzi-Systeme ständig, neue Investoren anzuziehen. Die Investition wird normalerweise als risikoarme und mit hoher Rendite präsentiert. Bei den ersten Investoren kommt es zu einer Auszahlung, was den Eindruck vermittelt, dass das Geschäft blüht. Ponzi-Systeme zeichnen sich durch das Fehlen eines legitimen Geschäftsbetriebs aus.

    Ponzi-Systeme wurden im Laufe der Geschichte in verschiedenen Formen berichtet. Im frühen 20. Jahrhundert erlangten sie durch Charles Ponzis Betrug weltweite Popularität. Ponzi-Systeme sind illegal, da sie bei der Berichterstattung über deren Geldquellen unehrlich sind und sie erheblichen finanziellen Schaden verursachen. In der traditionellen Finanzwelt ist der Bernie-Madoff-Vorfall der bisher grösste verzeichnete Ponzi-Betrug. Madoff betrieb das System jahrzehntelang, bis es 2008 im Zuge der globalen Finanzkrise zusammenbrach. Der Gesamtverlust wird auf 65 Milliarden US-Dollar geschätzt.

    OneCoin hebt sich als eines der grössten Ponzi-Systeme in der Kryptobranche hervor. Der Leiter des Betrugs war Ruja Ignatova, auch bekannt als Cryptoqueen. OneCoin war von 2014 bis 2019 tätig und lockte eine bedeutende Anzahl von Investoren, welche insgesamt 5,8 Milliarden US-Dollar einzahlten. OneCoin positionierte sich als bahnbrechende Innovation, der "Bitcoin-Killer". Hinter der Fassade dieses vermeintlichen Geschäfts verbarg sich ein Multi-Level-Marketing-System. Mitglieder erhielten Geld und OneCoin-Tokens für die Gewinnung neuer Investoren. OneCoin hatte keine eigene Blockchain, was die erhaltenen oder gekauften Münzen wertlos machten. Sie waren nicht von der versprochenen digitalen Technologie unterstützt. Schliesslich griff die US-Regierung ein und erhob Anklage gegen die Führerin von OneCoin. R. Ignatova war jedoch bereits untergetaucht, bevor es zu einer strafrechtlich Verfolgung der Behörden kam.

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