Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home»Fokus»Hintergrund»Quantenrisiko: Ist XRP sicherer konzipiert als Bitcoin?
    XRPL-Validator analysiert Quantenrisiko: Nur 0.03% des XRP-Angebots exponiert, bei Bitcoin bis zu 35%. Google setzt Deadline auf 2029.

    Quantenrisiko: Ist XRP sicherer konzipiert als Bitcoin?

    von Redaktion cvj.ch am 14. April 2026 Hintergrund

    Ein bekannter XRPL-Validator hat eine umfassende Analyse zur Quantenbedrohung beider Netzwerke veröffentlicht. Das Ergebnis: Nur 0.03% des umlaufenden XRP-Angebots sind gegenüber Quantenangriffen exponiert. Bei Bitcoin liegt die Zahl hingegen bei rund 32 bis 35%.

    Der Validator mit dem Pseudonym "Vet" legte die Analyse am 7. April vor. Sie erscheint wenige Tage nach einem aufsehenerregenden Google-Paper, in dem Forscher die theoretische Knackbarkeit von Bitcoins ECDSA-256-Verschlüsselung in unter neun Minuten beschreiben. Die Debatte um Quantencomputing und Krypto-Sicherheit hat damit eine neue Dringlichkeit erreicht.

    Abonnieren Sie unseren Newsletter

    Die besten Artikel der Woche direkt in ihre Mailbox geliefert.

    Warum Bitcoin stärker exponiert ist als XRP

    Der Unterschied liegt in der Architektur. Bitcoin nutzt ein UTXO-Modell, bei dem öffentliche Schlüssel unter bestimmten Bedingungen direkt in den Transaktionsdaten erscheinen. Frühe Pay-to-Public-Key-Outputs (P2PK) exponierten Schlüssel permanent. Rund 6.9 Millionen BTC liegen in solchen Wallets - darunter Satoshi Nakamotos geschätzte eine Million BTC. Der Gegenwert: rund 440 Milliarden USD.

    XRPL funktioniert grundlegend anders. Das Account-basierte Modell exponiert öffentliche Schlüssel erst beim ersten ausgehenden Signiervorgang. Wer nie sendet, bleibt geschützt. Laut Vets Analyse haben rund 300'000 XRP-Konten mit insgesamt 2.4 Milliarden XRP noch nie eine Transaktion gesendet. Ihre Schlüssel sind folglich nie öffentlich geworden.

    Der Validator identifizierte nur zwei dormante Whale-Konten mit exponierten Schlüsseln. Zusammen halten sie rund 21 Millionen XRP. Bei einer Umlaufmenge von 61 Milliarden XRP entspricht das den genannten 0.03%. Erschwerend kommt hinzu: Bitcoin verfügt über keinen nativen Key-Rotation-Mechanismus. Nutzer können Funds lediglich auf neue Adressen verschieben, was selbst kurzzeitig den öffentlichen Schlüssel im Mempool exponiert.

    Google Quantum AI verschärft die Debatte

    Ende März veröffentlichte Google Quantum AI ein Paper mit aktualisierten Schätzungen. Demnach würde das Brechen von Bitcoins ECDSA-256 weniger als 500'000 physische Qubits erfordern. Gegenüber Schätzungen von 2019 bedeutet das eine rund 20-fache Reduktion der nötigen Ressourcen.

    Google modellierte auch einen konkreten Angriffsvektor gegen Bitcoins zehnminütige Blockbestätigung. Die errechnete Erfolgsrate: 41%. Die Forscher empfehlen der gesamten Krypto-Industrie daher eine Migration zu Post-Quantum-Kryptographie bis 2029.

    Vet selbst schätzt die aktuelle Lage als beherrschbar ein. Kein existierender Quantencomputer könne gegenwärtig Blockchain-Verschlüsselung brechen, und die Industrie werde rechtzeitig Lösungen liefern. Auffällig ist allerdings der unterschiedliche Reifegrad der Vorbereitungen. Die Entwicklungskurve verdichtet sich schneller als erwartet. Der Industrie-Konsens sieht dennoch ein Zeitfenster von drei bis fünf Jahren für die Migration.

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    Bitcoin-Quantencomputer-Risiken: ECDSA-Exposition auf secp256k1, NIST-Post-Quanten-Standards und BIP-360-Migrationspfade im Überblick. Hintergrund

    Bitcoin Quantencomputer: Was aktuelle Entwicklungen für die Netzwerksicherheit bedeuten

    JPMorgan warnt: Wiederkehrende DeFi-Exploits und stagnierendes TVL in ETH-Termen bremsen institutionelles Engagement im DeFi-Sektor. DeFi

    JPMorgan: DeFi-Hacks und TVL-Verluste bremsen institutionelle Anleger

    Basiswissen

    Unit Bias im Krypto-Markt: Warum günstige Coins Anleger täuschen

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    Bitcoin-Quantencomputer-Risiken: ECDSA-Exposition auf secp256k1, NIST-Post-Quanten-Standards und BIP-360-Migrationspfade im Überblick. Hintergrund

    Bitcoin Quantencomputer: Was aktuelle Entwicklungen für die Netzwerksicherheit bedeuten

    XRPL testet bereits Post-Quantum-Kryptographie

    DEerXRP-Ledger hat im Dezember 2025 sein AlphaNet-Testnetz auf CRYSTALS-Dilithium umgestellt - einen von NIST anerkannten Post-Quantum-Standard. Die Umstellung deckt Konten, Transaktionen und den Validator-Konsens ab. Parallel testet das Netzwerk ML-DSA-Signaturen als quantenresistente Alternative.

    Ein struktureller Vorteil kommt hinzu. XRPL-Validatoren können Verschlüsselungsänderungen ohne Hard Fork beschliessen. Das Governance-Modell erlaubt so schnellere Anpassungen als Bitcoins konsensbasierter BIP-Prozess. Escrow- und Timelock-Tools sichern Funds über zeitbasierte Logik, nicht allein über Kryptographie.

    Grayscale identifizierte den XRP-Ledger in einem Report als eines der wenigen Netzwerke, die Post-Quantum-Standards aktiv testen. Bitcoin-Entwickler forschen zwar ebenfalls an quantenresistenten Upgrades auf BIP-Ebene. Verabschiedet ist allerdings noch nichts.

    Was für Bitcoin-Holder auf dem Spiel steht

    Die exponierte Angriffsfläche bei Bitcoin ist nicht nur theoretisch relevant. Zwei Szenarien stehen im Raum. Ein "Long-exposure"-Angriff zielt auf ruhende Coins mit bereits exponiertem öffentlichem Schlüssel. Ein "Short-exposure"-Angriff nutzt hingegen die rund zehn Minuten, in denen ein öffentlicher Schlüssel im Mempool sichtbar ist.

    Sicherheitsexperten empfehlen Bitcoin-Nutzern daher die Migration zu "bc1"-Adressen (Native SegWit oder Taproot). So lassen sich Funds auf Adressen verschieben, deren Schlüssel noch nie exponiert waren. Das löst allerdings nicht das Problem der rund 6.9 Millionen BTC in Legacy-Wallets. Deren Besitzer sind inaktiv oder haben den Zugang verloren.

    Was untergeht: Selbst bei einer erfolgreichen Migration bleibt der Mempool als kurzzeitiges Expositionsfenster bestehen. XRPL bietet hier mit Key Rotation eine elegantere Lösung - Signing-Schlüssel lassen sich aktualisieren, ohne Funds bewegen zu müssen. Googles Deadline von 2029 gibt der Industrie ein klares Zeitfenster. Ob Bitcoins dezentraler Governance-Prozess schnell genug reagieren kann, bleibt die zentrale Frage.

    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch

      Die CVJ Redaktion besteht aus einem Team von Blockchain Experten und informiert täglich und unabhängig über die spannendsten Neuigkeiten.

      Verwandte Artikel

      Tschechische Nationalbank CNB wirbt für Bitcoin als Reserveanlage

      Admiral Paparo bestätigt im US-Senat: INDOPACOM betreibt aktiven Bitcoin-Node und führt operative Tests zur Netzwerksicherung durch.

      US-Militär betreibt Bitcoin-Node im Indo-Pazifik

      Bitcoin scheitert erneut an der 80'000-USD-Marke, Gewinnmitnahmen belasten ETH, SOL und XRP trotz Strategy-Kauf und Waffenstillstand.

      Bitcoin-Preis steigt bis 80’000 USD – Gewinnmitnahmen bei ETH, SOL und XRP

      Die FINMA verschärft den Konsumentenschutz im Krypto-Bereich, vergibt erste DLT-Lizenz an BX Digital und plant neue Lizenzkategorien.
      5. Mai 2026

      FINMA verschärft Krypto-Aufsicht und warnt vor Konsumentenrisiken

      Coinbase trägt den Kompromiss zu Stablecoin-Rewards mit. Damit ebnet sich der Weg zum Senatsausschuss-Markup des CLARITY Act.
      4. Mai 2026

      Krypto-Branche knickt ein: Coinbase geht CLARITY-Act-Kompromiss ein

      2. Mai 2026

      Tschechische Nationalbank CNB wirbt für Bitcoin als Reserveanlage

      twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

      Über Crypto Valley Journal
      Über Crypto Valley Journal

      Am Puls der Bewegung

      • Akademie
      • Kontakt
      • Werbung
      • Über uns
      • Partner
      • Impressum
      • Datenschutz
      • Disclaimer
      Suche

      Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.