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    Wall Street plant Stablecoin: US-Banken greifen Krypto-Konkurrenz an

    Wall Street plant Stablecoin: US-Banken greifen Krypto-Konkurrenz an

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    von Redaktion cvj.ch am 26. Mai 2025 | Aktualisiert 30. Mai 2025 News

    Mehrere US-Grossbanken arbeiten an einem gemeinsamen Stablecoin-Projekt, um den digitalen Zahlungsverkehr der Zukunft mitzugestalten – und Kontrolle zurückzugewinnen.

    Laut einem Bericht des Wall Street Journal führen mehrere US-Banken – darunter JPMorgan Chase, Bank of America, Citigroup und Wells Fargo – Gespräche über die Entwicklung eines gemeinsamen Stablecoins, der an den US-Dollar gekoppelt sein soll. Die Token sollen auf einer interoperablen Plattform laufen, die gemeinsam über bestehende Zahlungssysteme wie Zelle und das Netzwerk von The Clearing House abgewickelt wird. Das Ziel: Eine regulierte Stablecoin-Alternative, die gegen die Krypto-native Konkurrenz wie USDC von Circle und USDT von Tether bestehen kann.

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    Warum Banken auf Stablecoins setzen

    Stablecoins haben sich in den letzten Jahren zu einem zentralen Bestandteil des digitalen Finanzökosystems entwickelt. Mit einem aktuellen Gesamtmarktvolumen von über 245 Milliarden USD dominieren Krypto-Unternehmen wie Tether (USDT) und Circle (USDC) diesen Bereich. Banken sehen sich dadurch zunehmend an den Rand gedrängt, insbesondere im Bereich grenzüberschreitender Zahlungen und On-Chain-Transaktionen.

    Ein eigener Stablecoin würde es den Banken ermöglichen, Transaktionen in Echtzeit, 24/7 und mit geringerem Settlement-Risiko anzubieten – ohne auf externe Blockchains angewiesen zu sein. Gleichzeitig behalten sie regulatorische Kontrolle und Kundenbindung.

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    Regulierung & Zukunftsperspektive

    Das Vorhaben könnte durch den GENIUS Act Rückenwind erhalten – ein Gesetzesentwurf, der Stablecoins in den USA regulatorisch auf Bundesebene definieren und genehmigen würde. Sollte dieser Rahmen in Kraft treten, könnten Banken schneller eigene digitale Dollarprodukte auf den Markt bringen.

    Die Gespräche befinden sich noch in einer frühen Phase, doch die Beteiligung namhafter Banken deutet auf eine neue Phase der digitalen Transformation im traditionellen Finanzwesen hin – mit Stablecoins als verbindendem Element zwischen Krypto und Bankenwelt.

    Interesse auch aus dem Ausland

    Neben US-Instituten beobachten auch europäische und asiatische Banken die Entwicklung mit Interesse. Die Aussicht auf einen regulierten, bankenbasierten Stablecoin gilt als möglicher Gamechanger für den internationalen Zahlungsverkehr.

    Experten gehen davon aus, dass ein erfolgreicher US-Banken-Stablecoin Modellcharakter haben könnte – insbesondere für Zentralbanken, die mit digitalen Währungen (CBDCs) experimentieren, aber langsamer vorankommen. Ein bankgestützter Stablecoin könnte damit zur Brückentechnologie zwischen traditionellem Geldwesen und tokenisierten Finanzmärkten werden.

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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