Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home » Aktuell » News » HBO-Dokumentation „demaskiert“ Bitcoin-Gründer Satoshi Nakamoto
    HBO-Dokumentation "enthüllt" Bitcoin-Gründer Satoshi Nakamoto

    HBO-Dokumentation „demaskiert“ Bitcoin-Gründer Satoshi Nakamoto

    von Redaktion cvj.ch am 9. Oktober 2024 News

    Eine Woche lang spielte der US-Fernsehsender HBO die Werbetrommel für eine „bahnbrechende“ Dokumentation, die angeblich die Identität hinter dem pseudonymen Bitcoin-Gründer Satoshi Nakamoto enthüllen sollte. Die präsentierten Hinweise auf Peter Todd fallen jedoch dürftig aus.

    Unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto wurde im Oktober 2008 das berühmte Bitcoin-Whitepaper und im Januar darauf die erste Version der Referenzimplementierung Bitcoin Core veröffentlicht. Knapp zwei Jahre lang blieb der mysteriöse Bitcoin-Gründer auf Online-Foren aktiv. Dann verschwand er plötzlich aus der Öffentlichkeit. Seither zirkulieren immer wieder "Enthüllungen" der wahren Identität. Laut einer HBO-Dokumentation von heute Nacht soll der frühe Bitcoiner Peter Todd hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto stecken.

    Abonnieren Sie unseren Newsletter

    Die besten Artikel der Woche direkt in ihre Mailbox geliefert.

    Fragwürdige Argumentation der HBO-Enthüllung

    Die Demaskierung des HBO-Dokumentarfilmers Cullen Hoback basiert auf zwei Forumbeiträgen des Bitcoin-Core-Mitenwicklers Peter Todd. Im Dezember 2010 antwortete Todd im "Bitcoin Talk" Forum auf einen Beitrag. Laut Hoback sollte dies über das Satoshi-Profil geschehen, doch Todd hatte die Antwort versehentlich über das persönliche Konto veröffentlicht. Schliesslich habe der pseudonyme Gründer kurz davor auf denselben Beitrag reagiert. Wenige Tage nach diesem angeblichen "Versehen" tauchte Satoshi unter. 2015 implementierte Todd den in diesem Beitrag besprochenen Replace-By-Fee (RBF) Mechanismus.

    Ein weiteres Indiz für die skurrile Theorie sei eine spätere Chat-Nachricht Todds. Dieser beschrieb sich als "weltweit führenden Experten dafür, wie man seine Bitcoins opfert." Er habe "ein solches Opfer gebracht und zwar von Hand." Dieser Kommentar sei ein "Eingeständnis" von Todd, dass er die 1.1 Millionen Bitcoin - zum heutigen Preis über 64 Milliarden USD - in Satoshis Bitcoin-Wallet zerstört habe. Zurecht antwortete der Bitcoin-Enthusiast gegenüber Coindesk, die Dokumentation greife nach jedem Strohhalm. Die Argumente sind dürftig, die Implikationen jedoch nicht.

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    Krypto-Sicherheit hinkt der Multi-Asset-Finanzwelt hinterher: 2025 überstiegen die Krypto-Verluste 4.70 Mrd. USD, ein Plus von 63%. Hintergrund

    Multi-Asset-Finanzwelt setzt die Krypto-Sicherheit unter Druck

    S&P und Pantera lancieren den S&P Pantera Index, einen Krypto-Benchmark aus 18 Titeln, der Bitcoin mangels Protokoll-Umsatz ausschliesst. Finanzprodukte

    Neuer S&P-Pantera-Index lässt Bitcoin komplett aus

    Kritiker sehen Bitcoin als Kriminellen-Währung. Der Chainalysis Crypto Crime Report zeigt: illegal ist unter 1% des On-Chain-Volumens. Basiswissen

    Mythos: Bitcoin und Kryptowährungen dienen vor allem der Kriminalität

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    Krypto-Sicherheit hinkt der Multi-Asset-Finanzwelt hinterher: 2025 überstiegen die Krypto-Verluste 4.70 Mrd. USD, ein Plus von 63%. Hintergrund

    Multi-Asset-Finanzwelt setzt die Krypto-Sicherheit unter Druck

    Zielscheibe auf unschuldigen Bitcoin-Enthusiasten?

    Auf Anfrage von CVJ.CH meint Phil Lojacono, eines der neuen Vorstandsmitglieder der Bitcoin Association Switzerland (BAS), "Demaskierungen" wie die HBOs heften ein gefährliches Ziel auf den Rücken der Beschuldigten und deren Angehörigen. Es sei weitgehend bekannt, dass die Familie eines vermuteten "Satoshis" unter ständiger Bedrohung stehe. Plötzlich jemanden mit einem Vermögen von mehreren Milliarden darzustellen, könne sehr gefährlich sein. "Das sollten wir um jeden Preis vermeiden."

    Über die Identität hinter dem Satoshi-Pseudonym möchte der Gründer des eigenfinanzierten Bitcoin-Unternehmens Berglinde AG deshalb gar nicht spekulieren. Er habe unmissverständlich klargestellt, anonym bleiben zu wollen. Lojaconos Verwendung des Pronomens "Er" entspreche Satoshis Absicht, als Mann dargestellt zu werden. Diesen Wunsch der Privatsphäre sollte man aus ethischen Gründen respektieren. Die Identität des Bitcoin-Gründers sei ohnehin nur als Mythos relevant.

    "Wir alle sind Satoshi (ausser Craig Wright). Es ist eine Idee und ein Mythos, hinter dem die Menschen stehen können. Also ja, [seine Identität]ist in dem Sinne relevant, dass sie auch ein Mythos bleiben sollte. [...] Satoshis Schöpfergeschichte ist eine der vielen Schönheiten Bitcoins." - Phil Lojacono, Unternehmer und Vorstandsmitglied der Bitcoin Association Switzerland

    Letztendlich gilt auch hier der Bitcoin-Ethos: "don't trust, verify." Ohne eine Transaktion der Bitcoin-Wallet Satoshis hält diesem Test keine Theorie stand.

    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch
    • Website
    • Twitter
    • LinkedIn

    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

    Verwandte Artikel

    S&P und Pantera lancieren den S&P Pantera Index, einen Krypto-Benchmark aus 18 Titeln, der Bitcoin mangels Protokoll-Umsatz ausschliesst.

    Neuer S&P-Pantera-Index lässt Bitcoin komplett aus

    Wall Street Blockchain

    Bitcoin sucht Halt, Wall Street baut auf Blockchain

    Sinkende Qubit-Schätzungen rücken die Quantencomputer-Bedrohung für Bitcoin näher und entfachen eine Debatte um Satoshis Coins.

    Quantencomputer setzen Bitcoins Kryptographie unter Druck

    S&P und Pantera lancieren den S&P Pantera Index, einen Krypto-Benchmark aus 18 Titeln, der Bitcoin mangels Protokoll-Umsatz ausschliesst.
    22. Juli 2026

    Neuer S&P-Pantera-Index lässt Bitcoin komplett aus

    Trump stimmt der Ethik-Klausel für den Clarity Act zu: Sie verbietet Amtsträgern Krypto-Emissionen und legt die Durchsetzung ins DOJ.
    22. Juli 2026

    Trump billigt Ethik-Klausel für den Clarity Act

    Krypto-Sicherheit hinkt der Multi-Asset-Finanzwelt hinterher: 2025 überstiegen die Krypto-Verluste 4.70 Mrd. USD, ein Plus von 63%.
    22. Juli 2026

    Multi-Asset-Finanzwelt setzt die Krypto-Sicherheit unter Druck

    twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

    Über Crypto Valley Journal
    Über Crypto Valley Journal

    Am Puls der Bewegung

    • Akademie
    • Kontakt
    • Werbung
    • Über uns
    • Partner
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Disclaimer
    Suche

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.