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    China will verbleibende Krypto-Währungsbörsen schliessen

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    von Redaktion cvj.ch am 26. November 2019 | Aktualisiert 4. November 2021 News

    China ist seit einigen Wochen in den Schlagzeilen betreffend seinen Bemühungen, die Blockchain Technologie sowie ihre eigene digitale Währung zu fördern. Nun macht China mit der Entscheidung auf sich aufmerksam, alle Krypto-Währungsbörsen des Landes schliessen zu wollen.

    China unterstützt zwar die Blockchain-Technologie, ist Krypto-Währungen im speziellen allerdings eher abgeneigt. Es scheint nun so, als hätten die Behörden die «nächste Stufe» der Ablehnung erreicht.

    Ein Tweet des Blockchain-Unternehmens CnLedger, welcher einen Bericht der Peoples Bank of China zitiert, gibt an, dass die 173 Plattformen, die sich auf den Handel mit virtuellen Währungen spezialisiert haben, geschlossen werden sollen.

    Die Blockchain-Technologie wird gefördert - Krypto-Währungen und Krypto-Währungsbörsen werden abgelehnt

    Vor rund einem Monat hat der chinesische Präsident Xi Jinping angekündigt, die Blockchain-Technologie und seine Angebote und Vorteile voll ausschöpfen zu wollen. Diese Ankündigung hat eine grosse Welle im asiatischen Land ausgelöst. So konnte beispielsweise ein immens gesteigertes Suchvolumen hinsichtlich Blockchain und Bitcoin beobachtet werden.  Auch der kürzlich erfolgte Aufstieg des Bitcoin Preises wird dieser Ankündigung zugerechnet. Die mögliche Adaption der Blockchain Technologie durch die Regierung hat allerdings keinen direkten Einfluss auf den Bitcoin oder andere digitale Vermögenswerte. Die Regierung bleibt hinsichtlich dieser offensichtlich weiterhin ablehnend.

    Präsident sieht Krypto-Währungen als "Ponzi-Scheme" an

    Der staatliche Medienkanal CCTV1 hat erst kürzlich eine Rede von Präsident Jinping aufgegriffen, welcher seine Position hinsichtlich der Blockchain untermauert, Krypto-Währungen allerdings als «Ponzi»-Schema ablehnt.

    Die jüngsten Nachrichten zeigen also deutlich auf, dass China seine negative Einstellung gegenüber Krypto-Währungen nicht ablegen wird, sondern alles dafür tut, diese gänzlich durchzusetzen. Ein Ansatz könnte allerdings auch sein, dass die Behörden alle Formen des Wettbewerbs beseitigen wollen. Immerhin arbeitet China Gerüchten zufolge bereits länger an einer digitalen Währung in Form eines CBDCs.

    Die Schliessung sämtlicher Krypto-Börsen könnten Auswirkungen auf den Bitcoin-Markt sowie Krypto-Währungen im Allgemeinen haben. China ist trotz der ungünstigen Rahmenbedingungen für Krypto-Währungen nach wie vor ein wichtiger Standort für den Sektor, insbesondere im Bereich des Minings.

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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