Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home»Aktuell»News»UNI-Token steigt nach Governance-Antrag für Fee-Switch

    UNI-Token steigt nach Governance-Antrag für Fee-Switch

    von Redaktion cvj.ch am 13. November 2025 News

    Der Governance-Token UNI von Uniswap verzeichnete eine Kursexplosion von über 30% nach Veröffentlichung des Reformplans „UNIfication“, der unter anderem eine Aktivierung des sogenannten Fee Switch vorsieht. Ziel ist es, die Interessen von Tokeninhabern, Plattformnutzern und Liquiditätsanbietern im DeFi-Protokoll stärker in Einklang zu bringen.

    Mit dem Antrag zur Gebührenumleitung will Uniswap V2- und V3-Pools eine Protokollgebühr aktivieren. Ein Teil der Einnahmen soll direkt an UNI-Tokeninhaber gehen. Parallel plant Uniswap die Verbrennung von rund 100 Mio UNI-Token aus dem Treasury und führt mit „Aggregator Hooks“ neue Mechanismen zur Vergütung von Liquiditätsaggregatoren ein. Der Schritt markiert eine Abkehr vom bisherigen Nutzung-vor-Wert-Modell hin zu einem echten Token-Wert-Modell.

    Abonnieren Sie unseren Newsletter

    Die besten Artikel der Woche direkt in ihre Mailbox geliefert.

    Reform des Protokoll-Token

    Im detaillierten Vorschlag heisst es, dass für V2-Pools eine Gebühr von 0.25% pro Trade gelten soll, wovon 0.05% als Protokollgebühr fliessen könnten. Bei V3-Pools variiert der Anteil, je nach Fee-Tier zwischen 0.04% und 0.06%. Die Einnahmen sollen über Smart Contracts in den Verbrennungsmechanismus und an Tokeninhaber ausgeschüttet werden. Zudem wird das Token-Treasury umstrukturiert: Eine einmalige Token­vernichtung von rund 100 Mio UNI-Einheiten soll den Wert für bestehende Inhaber erhöhen.

    Die Marktreaktion fiel sofort positiv aus. Die verbleibende Liquidität nahm sichtbar zu, die Aktivität in UNI-Wallets erreichte ein Monatshoch und die Governance-Teilnahme stieg - alles Anzeichen dafür, dass der Markt den Antrag als bedeutende strategische Neuausrichtung wahrnahm.

    Preisentwicklung des Uniswap-Token UNI/USD (1h) / Chart: Tradingview

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    Bitcoin-Quantencomputer-Risiken: ECDSA-Exposition auf secp256k1, NIST-Post-Quanten-Standards und BIP-360-Migrationspfade im Überblick. Hintergrund

    Bitcoin Quantencomputer: Was aktuelle Entwicklungen für die Netzwerksicherheit bedeuten

    JPMorgan warnt: Wiederkehrende DeFi-Exploits und stagnierendes TVL in ETH-Termen bremsen institutionelles Engagement im DeFi-Sektor. DeFi

    JPMorgan: DeFi-Hacks und TVL-Verluste bremsen institutionelle Anleger

    Basiswissen

    Unit Bias im Krypto-Markt: Warum günstige Coins Anleger täuschen

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    Bitcoin-Quantencomputer-Risiken: ECDSA-Exposition auf secp256k1, NIST-Post-Quanten-Standards und BIP-360-Migrationspfade im Überblick. Hintergrund

    Bitcoin Quantencomputer: Was aktuelle Entwicklungen für die Netzwerksicherheit bedeuten

    Governance-Prozess und Zeithorizont

    Die Abstimmung über den Fee-Switch-Vorschlag findet im Rahmen der Uniswap-Governance statt, an der mehr als 300’000 UNI-Inhaber beteiligt sind. Für die Aktivierung ist eine Mehrheit von über 50% der abgegebenen Stimmen erforderlich. Nach einem erfolgreichen Votum folgt ein Sicherheitsaudit der neuen Smart Contracts, bevor die Implementierung schrittweise auf Uniswap V2, V3 und Unichain erfolgt.

    Laut dem veröffentlichten Fahrplan könnte die vollständige Einführung des Modells bereits im ersten Quartal 2026 abgeschlossen sein. Gleichzeitig wird die Governance-Struktur reformiert, um die Mittelverteilung transparenter zu gestalten und Rückvergütungen an Tokenhalter automatisiert abzuwickeln. Damit vollzieht Uniswap einen klaren Schritt in Richtung nachhaltiger, dezentraler Einnahmensteuerung - ein Modell, das auch für andere DeFi-Protokolle richtungsweisend werden könnte.

    Die Reform zeigt, dass DeFi-Plattformen zunehmend auf Token-Ökonomie und Einnahmenmodelle achten - nicht mehr allein auf stille Technologie. Uniswap positioniert sich damit als erstes grosses Protokoll mit nennenswertem Umsatzmodell für Tokeninhaber. Sollte der Antrag angenommen werden, könnte UNI eine neue Rolle als dividendenähnlicher Token erhalten, was institutionelles Interesse anziehen könnte. Gleichzeitig setzt der Schritt einen Standard: Möglich wird ein Wandel hin zu Protokollen, die nicht nur Nutzung, sondern auch Wertschöpfung für Token-Inhaber liefern.

    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch

      Die CVJ Redaktion besteht aus einem Team von Blockchain Experten und informiert täglich und unabhängig über die spannendsten Neuigkeiten.

      Verwandte Artikel

      Coinbase trägt den Kompromiss zu Stablecoin-Rewards mit. Damit ebnet sich der Weg zum Senatsausschuss-Markup des CLARITY Act.

      Krypto-Branche knickt ein: Coinbase geht CLARITY-Act-Kompromiss ein

      Tschechische Nationalbank CNB wirbt für Bitcoin als Reserveanlage

      CVJ Wochenrückblick

      Wochenrückblick Kalenderwoche 18 – 2026

      Die FINMA verschärft den Konsumentenschutz im Krypto-Bereich, vergibt erste DLT-Lizenz an BX Digital und plant neue Lizenzkategorien.
      5. Mai 2026

      FINMA verschärft Krypto-Aufsicht und warnt vor Konsumentenrisiken

      Coinbase trägt den Kompromiss zu Stablecoin-Rewards mit. Damit ebnet sich der Weg zum Senatsausschuss-Markup des CLARITY Act.
      4. Mai 2026

      Krypto-Branche knickt ein: Coinbase geht CLARITY-Act-Kompromiss ein

      2. Mai 2026

      Tschechische Nationalbank CNB wirbt für Bitcoin als Reserveanlage

      twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

      Über Crypto Valley Journal
      Über Crypto Valley Journal

      Am Puls der Bewegung

      • Akademie
      • Kontakt
      • Werbung
      • Über uns
      • Partner
      • Impressum
      • Datenschutz
      • Disclaimer
      Suche

      Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.