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    Sie sind hier:Home » Aktuell » News » Halbe Milliarde USD in Ether verbrannt durch EIP-1559
    Physical Ethereum gold coin (ETH) with fire or flame background. Cryptocurrency bull market growth with rising prices.

    Halbe Milliarde USD in Ether verbrannt durch EIP-1559

    von Redaktion cvj.ch am 2. September 2021 News

    Miner erhalten mit dem EIP-1559 Upgrade nicht mehr die vollen Transaktionsgebühren der Nutzer, ein Teil wird verbrannt. Seit der Implementierung wurden so Ether (ETH) im Wert von über 600 Millionen Dollar vernichtet. Investoren erhoffen sich davon eine deflationäre Zukunft für Ethereum.

    Das jüngste Upgrade der Ethereum-Blockchain implementierte eine Reihe von Funktionen, die dem Regelwerk des Netzwerks hinzugefügt wurden. Die am meisten längsten erwartete Änderung war das EIP-1559 Upgrade. Dessen Implementierung sorgt dafür, dass das Netzwerk einem anderen Transaktionspreismechanismus folgt, der eine Grundgebühr für jeden im Netzwerk gefundenen Block einführt. Im Wesentlichen wird der Rest der Gebühren verbrannt, und die Daten legen nahe, dass dies im Laufe der Zeit das Gesamtangebot an Ether im Umlauf erheblich reduzieren wird.

    Änderung der Ethereum-Blockchain

    Das EIP-1559 befasst sich mit einem der Kernprobleme von Ethereum im Gegensatz zu Bitcoin - der Inflation. Bei hoher Nutzung des Netzwerks wurden bisher mehr Ether an Miner ausbezahlt, die ihre Betriebskosten meist mit dem Verkauf der Token deckten. Nun wird geschätzt, dass täglich etwa 6'000 ETH-Token verbrannt werden, was schon einen deflationären Effekt hätte.

    Dieses Upgrade ist ein weiterer Schritt in Richtung ETH 2.0, mit dem die Struktur von Ethereum von Proof-of-Work (Mining) auf Proof-of-Stake (Eigentum) umgestellt wird. Im Moment befinden wir uns in einer Übergangsphase. Durch die starke Nutzung werden viele Ether verbrannt, was das Angebot schrumpfen lässt. Zurzeit wird immer noch geschürft, was die Verbrennung meist überwiegt.

    Durch das EIP-1559 Upgrade kommen Miner aber auch in den Genuss von Prioritätsgebühren für NFT-Transaktionen. Durch die erhöhte Aktivität auf der Kette aufgrund der hohen NFT-Transfers und DeFi-Apps sind Investoren bereit, mehr Prioritätsgebühren zu zahlen. Dies hat zu einem Anstieg des Gesamteinkommens der Miner geführt. Mit dem nächsten Upgrade, das für Dezember 2021 geplant ist, werden Miner durch sogenannte Staker ersetzt.

    Deflationäre Natur des EIP-1559 Upgrades

    Das Ethereum-Netzwerk ging vor dem Upgrade von einer Burn-Rate von etwa 10'000 ETH pro Jahr aus. Nach einem knappen Monat wurden jedoch schon über 160'000 ETH verbrannt. Das entspricht knapp 600 Mio US-Dollar und wirkt sich, je nach Bewertung, auch auf die Marktkapitalisierung aus. Durchschnittlich wurde die Inflation der Kryptowährung bisher um rund 44% reduziert - eine beträchtliche Zahl.

    Quelle: Watch the burn

    Der anhaltende Hype um nicht-fungible Token (NFTs) verursacht aktuell viel Verkehr auf Ethereum. Das erhöht die Gebühren (Gas), die zu einem grossen Teil verbrannt werden. Das entzieht dem Markt seit der Einführung über 200 ETH pro Stunde. Während besonderen Events handelt es sich oftmals um ein Vielfaches. D

    Rege Nutzung des Netzwerks

    Der NFT-Marktplatz OpenSea ist eindeutig führend in der Verbrennung von Ether. Während ETH-Transfers üblicherweise wenig Gas verbrauchen, werden beim Minten eines NFTs höhere Gebühren fällig. Die beinah täglichen Lancierungen von NFT-Projekten lasten das Netzwerk stark aus. Die täglichen Gebühren von Ethereum haben sich seit Juli verzehnfacht und stehen bei knapp 60 Millionen USD pro Tag.

    burn leaderboard
    Rangliste der Gebührenverbrenner / Quelle: ultrasound.money

    Für den durchschnittlichen Nutzer sollte das Update zu einer einfacheren Gebührenstruktur, schnelleren Transaktionen und, aufgrund der Verbrennungsrate, zu Preissteigerungen führen. Bisher hat der Preis von Ether positiv auf die Implementierung reagiert, ob dies auch längerfristig zutrifft, wird sich zeigen.

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    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch
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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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