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    BlackRock reicht Antrag für Ether-ETF ein

    BlackRock reicht Antrag für Ether-ETF ein

    von Redaktion cvj.ch am 10. November 2023 News

    Der weltgrösste Vermögensverwalter hat eine neue Delaware-Treuhandgesellschaft für den iShares Ethereum Trust gegründet und mit der Nasdaq einen SEC-Antrag eingereicht. Damit geht BlackRock den ersten Schritt zur Notierung eines Spot-basierten Ether-ETFs bereits vor der Genehmigung ihres Bitcoin-Fonds.

    Mitte Juni überraschte BlackRock die Anlegerwelt mit der Einreichung eines Spot-basierten Bitcoin-ETFs. Zuvor lehnte die US-Börsenaufsicht (SEC) jegliche Anträge verschiedener Emittenten ab. Doch der Eintritt des weltgrössten Vermögensverwalters erhöhte die Chancen einer Zulassung drastisch. Noch vor der Genehmigung des Bitcoin-Fonds, den Beobachter bis Mitte Januar erwarten, bereitet sich BlackRock jetzt auf einen Ether-ETF vor.

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    Die ersten Vorbereitungen für den Ether-Fonds traf BlackRock gestern mit der Gründung eines Delaware-Trusts mit dem Namen "iShares Ethereum Trust." Dabei steht iShares für BlackRocks ETF-Sparte. Rasch spekulierten Kommentatoren auf sozialen Medien über einen bevorstehenden ETF-Antrag. Wenige Stunden später bestätigte die US-Börse Nasdaq das Vorhaben durch die Einreichung eines Formulars bei der SEC. Damit möchte BlackRock den ersten Spot-basierte Ether-ETF lancieren.

    Wie beim ausstehenden Bitcoin-Fonds würde die US-Kryptobörse Coinbase als Verwahrer der Kryptowährungen fungieren. BlackRock hat ausserdem einen weiteren Marktüberwachungsvertrag mit Coinbase unterzeichnet, den die SEC bereits für den Spot-Bitcoin-ETF verlangte. Eine bisher nicht genannte Drittpartei wäre für die Barmittel zuständig und das Produkt würde an der Nasdaq notieren.

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    BlackRock kritisiert Unterscheidung zwischen Futures- und Spot-Produkten

    Anfang Oktober genehmigte die US-Börsenaufsicht die ersten Ether-ETFs, die monatlich über Futures-Kontrakte bei der CME abgewickelt werden. Genau wie bei den Bitcoin-Produkten lehnte die SEC alle Spot-basierten Fonds ab. Diese wären durch echte Kryptowährungen und nicht durch Derivate unterlegt. Aufgrund der Rollkosten von Derivaten bieten Spot-ETFs jedoch bessere Renditen für Anleger, wie CVJ.CH in der Berichterstattung zu den Ether-ETFs erklärte. Die SEC begründet die fundamentale Unterscheidung der beiden Produktarten durch Schutz vor Preismanipulation an der CME.

    Für BlackRock reicht diese Argumentation nicht aus. In dem 91-seitigen Antrag beruft sich der Vermögensverwalter auf den kürzlich gewonnenen Prozess des Krypto-Konglomerats Grayscale. Darin habe ein Gericht ebenfalls entschieden, die Begründung der SEC sei unzureichend. Beide Produktarten orientieren sich letztendlich an den Spot-Preisen der Kryptowährung. BlackRock meint daher, sein Ether-ETF erfülle alle Anforderungen.

    "Der Antragsteller [BlackRock] ist der Ansicht, dass die Unterschiede zwischen dem 1940 Act und dem 1933 Act sowie die gemeinsame Überwachung des ETH-Futuresmarktes an der CME und des ETH-Spotmarktes im Zusammenhang mit ETH-basierten ETF- und ETP-Vorschlägen keine Bedeutung haben und dass diese Argumentation keine Grundlage dafür sein kann, dass die Kommission ETH-Futures-ETFs anders behandelt als ETH-Spot-ETPs wie den Trust. [BlackRock] ist der Ansicht, dass die Genehmigung von ETH-Futures-ETFs durch die Kommission bedeutet, dass sie auch ETH-Spot-ETPs wie den Trust genehmigen muss." - Antrag für den iShares Ethereum Trust

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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