Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home » Aktuell » News » Bank of America (BofA) erlaubt Beratern die Empfehlung von Bitcoin-ETFs
    Bank of America (BofA) erlaubt Beratern die Empfehlung von Bitcoin-ETFs

    Bank of America (BofA) erlaubt Beratern die Empfehlung von Bitcoin-ETFs

    von Redaktion cvj.ch am 5. Dezember 2025 News

    Die Bank of America hat eine neue Richtlinie angekündigt, die ihren Vermögensberatern ab Januar 2025 erlaubt, aktiv Bitcoin-ETF-Allokationen von 1 bis 4 Prozent zu empfehlen.

    Die zweitgrösste US-Bank nach Bilanzsumme beendet damit Restriktionen, die über 15'000 Berater bei Merrill, Bank of America Private Bank und Merrill Edge daran hinderten, proaktiv über Bitcoin-Produkte zu sprechen. Bis zur Ankündigung durften Berater Krypto-Produkte nur auf explizite Kundenanfrage diskutieren. Ab dem 5. Januar werden vier Bitcoin-ETFs zur offiziellen Produktpalette gehören: der Bitwise Bitcoin ETF (BITB), Fidelitys Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC), Grayscales Bitcoin Mini Trust (BTC) und BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT). Die Entscheidung folgt nur kurz nach Vanguards Kehrtwende, die eigene 11-Billionen-Dollar-Plattform für Krypto-ETFs zu öffnen. Mit einem verwalteten Vermögen von über 3.6 Billionen Dollar bei Merrill zum Jahresende 2024 gehört die Bank of America zu den grössten Wealth-Management-Anbietern der USA.

    Abonnieren Sie unseren Newsletter

    Die besten Artikel der Woche direkt in ihre Mailbox geliefert.

    Strategischer Schwenk nach jahrelanger Zurückhaltung

    Die neue Policy markiert einen fundamentalen Strategiewechsel für eine Institution, die Krypto-Assets zuvor als zu volatil für langfristige Portfolios einstufte. Die 1-bis-4-Prozent-Allokationsempfehlung liegt im Einklang mit institutionellen Standards, die digitale Vermögenswerte als Diversifikationsinstrument mit hohem Risikoprofil behandeln. Die Bank of America folgt damit Morgan Stanley, die bereits im August 2024 als erste Grossbank ihren Wealth Advisors erlaubte, Bitcoin-ETFs aktiv zu pitchen – allerdings nur für Kunden mit mindestens 1.5 Millionen Dollar Nettovermögen und aggressiver Risikotoleranz.

    Die Entscheidung fällt in eine Phase erhöhter Marktvolatilität. Bitcoin handelt Anfang Dezember 2025 bei rund 93'000 Dollar, nachdem die Kryptowährung im Oktober ein Allzeithoch von 126'000 Dollar erreicht hatte. Der Rückgang von 26 Prozent gegenüber dem Höchststand reflektiert eine breitere Korrektur im vierten Quartal, in der Bitcoin zeitweise unter 81'000 Dollar fiel.

    BlackRocks IBIT, der mit einem verwalteten Vermögen von rund 71 Milliarden Dollar grösste Bitcoin-ETF, erlitt im November Abflüsse von 2.3 Milliarden Dollar. Trotz dieser Volatilität stieg der Bitcoin-Bestand des Fonds von 304'000 BTC im zweiten Quartal 2024 auf 776'000 BTC Anfang Dezember 2025, was die anhaltende institutionelle Akkumulation unterstreicht.

    Industrie-Dominoeffekt und verbleibende Nachzügler

    Die Entscheidung der Bank of America erhöht den Druck auf die verbleibenden Nachzügler im Bankensektor. Wells Fargo, Goldman Sachs und UBS gehören zu den wenigen Grossinstituten, die ihren Beratern weiterhin nicht erlauben, Bitcoin-ETFs aktiv zu empfehlen – obwohl Goldman Sachs für eigene Konten rund 700 Millionen Dollar in Spot-Bitcoin-ETF-Optionen und -Anteile investiert hat. Wells Fargo kaufte ebenfalls Anteile neu lancierter Bitcoin-ETF-Produkte für Eigenbestände, verbietet jedoch seinen Wealth Advisors die Empfehlung an Kunden.

    Die koordinierte Kehrtwende von Vanguard und der Bank of America innerhalb von 48 Stunden deutet auf veränderte Marktdynamiken hin. Vanguard, der zweitgrösste Asset Manager weltweit mit 11 Billionen Dollar verwaltetem Vermögen, hatte Bitcoin-ETFs seit deren SEC-Zulassung im Januar 2024 von seiner Plattform ausgeschlossen. CEO Salim Ramji, der im Juli 2024 von BlackRock zu Vanguard wechselte, argumentierte zunächst, dass digitale Vermögenswerte nicht in langfristige Portfolios gehörten. Die Kehrtwende am 3. Dezember 2025 ermöglicht 50 Millionen Vanguard-Kunden den Zugang zu Bitcoin-, Ether-, Solana- und XRP-ETFs – allerdings wird Vanguard keine eigenen Krypto-Produkte auflegen und Memecoin-bezogene Fonds weiterhin ausschliessen.

    Die regulatorische Landschaft hat sich seit der SEC-Zulassung von elf Spot-Bitcoin-ETFs am 10. Januar 2024 fundamental gewandelt. Diese Produkte verzeichneten am ersten Handelstag ein Rekordvolumen und akkumulierten seither Assets im zweistelligen Milliardenbereich. Morgan Stanley kündigte zudem an, ab der ersten Jahreshälfte 2026 Krypto-Trading über die E-Trade-Plattform anzubieten, was die schrittweise Integration digitaler Vermögenswerte in traditionelle Wealth-Management-Infrastrukturen beschleunigt.

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    CLARITY Act DeFi Hintergrund

    CLARITY Act: Der wichtigste Krypto-Deal des Jahres steht vor der Entscheidung

    SpaceX-Pre-IPO-Perp auf Hyperliquid impliziert Bewertung über 2 Bio. USD - vier Wochen vor dem geplanten Nasdaq-Listing am 12. Juni. Finanzprodukte

    Hyperliquid preist SpaceX-IPO über 2 Bio. USD

    Transparenz im Digital Finance basiert auf Proof of Reserves, Merkle Trees, MPC-Verwahrung und 24/7-Monitoring für Solvenznachweise. Basiswissen

    Transparenz als Fundament der Sicherheit im Digital Finance

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    CLARITY Act DeFi Hintergrund

    CLARITY Act: Der wichtigste Krypto-Deal des Jahres steht vor der Entscheidung

    Risikomanagement und Allokationslogik

    Die 4-Prozent-Obergrenze der Bank of America entspricht institutionellen Best Practices für hochvolatile Alternativanlagen. Portfolio-Theoretiker argumentieren, dass eine 1-bis-4-Prozent-Allokation in Bitcoin ausreichend Exposure für potenzielle Upside bietet, während das Gesamtportfolio-Risiko begrenzt bleibt. Bei einer Standardabweichung von über 60 Prozent pro Jahr – deutlich höher als bei traditionellen Anlageklassen wie Aktien (15-20 Prozent) oder Anleihen (5-10 Prozent) – kann selbst eine kleine Bitcoin-Position die Volatilität eines Gesamtportfolios signifikant erhöhen.

    Die Auswahl der vier ETFs reflektiert Präferenzen für Liquidität, Kosteneffizienz und Anbieterbonität. IBIT dominiert mit einem durchschnittlichen Tagesvolumen von über 1 Milliarde Dollar den Markt, während FBTC ebenfalls zu den liquidesten Produkten gehört. Grayscales Bitcoin Mini Trust, lanciert im Juli 2024, bietet eine kostengünstigere Alternative zum ursprünglichen Grayscale Bitcoin Trust (GBTC), der aufgrund seiner Conversion-Historie höhere Gebühren aufweist.

    Ausblick: Institutionalisierung beschleunigt sich

    Die Bank-of-America-Entscheidung signalisiert die Normalisierung von Bitcoin als Portfoliokomponente im professionellen Vermögensmanagement. Analysten erwarten, dass Wells Fargo und Goldman Sachs in den kommenden Quartalen nachziehen werden, getrieben durch Wettbewerbsdruck und Kundennachfrage. Morgan Stanleys geplante Integration von Krypto-Trading in E-Trade könnte als Blaupause für andere Broker dienen, die Self-Directed-Accounts mit professioneller Beratung kombinieren.

    Für Schweizer Anleger bleibt die Landschaft fragmentierter. Während Schweizer Börsengehandelte Produkte wie das 21Shares Bitcoin ETP (ABTC) seit 2019 verfügbar sind, haben Schweizer Banken unterschiedliche Policies: Einige Privatbanken bieten diskretionäre Mandate mit Krypto-Exposure, während Retailbanken restriktiver agieren. Die Bank-of-America-Entscheidung könnte jedoch als Präzedenzfall für europäische Institute dienen.

    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch
    • Website
    • Twitter
    • LinkedIn

    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

    Verwandte Artikel

    Tether übernimmt SoftBanks Anteil an Twenty One Capital und kontrolliert das Bitcoin-Treasury-Unternehmen mit 43'514 BTC nun allein.

    Tether übernimmt SoftBank-Anteil an Twenty One Capital

    JPMorgan, Ondo, Mastercard und Ripple testeten den XRP Ledger, doch XRP selbst spielte bei der Abwicklung keine Rolle.

    JPMorgan testet XRP Ledger ohne XRP als Abwicklungswährung

    AIB und 24 weitere Banken treten dem Euro-Stablecoin-Konsortium Qivalis bei. Damit umfasst die Gruppe 37 Institute aus 15 Ländern.

    Euro-Stablecoin: Konsortium von 37 Banken schliessen sich Qivalis an

    Tether übernimmt SoftBanks Anteil an Twenty One Capital und kontrolliert das Bitcoin-Treasury-Unternehmen mit 43'514 BTC nun allein.
    20. Mai 2026

    Tether übernimmt SoftBank-Anteil an Twenty One Capital

    JPMorgan, Ondo, Mastercard und Ripple testeten den XRP Ledger, doch XRP selbst spielte bei der Abwicklung keine Rolle.
    20. Mai 2026

    JPMorgan testet XRP Ledger ohne XRP als Abwicklungswährung

    Trump-Dekret weist die Fed an, Krypto-Firmen Zugang zu Master Accounts und Fedwire zu prüfen. Kraken besitzt den Status bereits seit März.
    20. Mai 2026

    Trump-Executive Order öffnet Fed-Zahlungsschienen für Krypto-Firmen

    twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

    Über Crypto Valley Journal
    Über Crypto Valley Journal

    Am Puls der Bewegung

    • Akademie
    • Kontakt
    • Werbung
    • Über uns
    • Partner
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Disclaimer
    Suche

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.