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    Sie sind hier:Home » Märkte » Marktrückblick Kalenderwoche 46
    Rückblick Kryptomärkte

    Marktrückblick Kalenderwoche 46

    von Redaktion cvj.ch am 17. November 2020 Märkte

    Eine zusammenfassende wöchentliche Rückschau auf die Geschehnisse an den Kryptomärkten mit Fokus auf Trendsektoren, Liquidität, Volatilität, Spreads und mehr in Zusammenarbeit mit Marktdatenanbieter Kaiko.

    Die letzten 7 Tage an den Kryptomärkten:

    • Bitcoin durchbrach zum ersten Mal seit Januar 2018 $16.000 in einem gewaltigen Anstieg, der (erneut) durch eine Ankündigung von PayPal angetrieben wurde.
    • Der YTD-Anstieg von Ethereum ist mit +245% mehr als doppelt so hoch wie der von Bitcoin mit +120%.
    • Das Handelsvolumen von Bitcoin erfährt extremere Anstiege und Einbrüche als das von Ethereum, wie anhand des 7-Tage-Durchschnitts gezeigt wird.
    • Die Markttiefe blieb stabil als Bitcoin $16.000 knackte, im Gegensatz zur Vorwoche, in der die Gebotsseite jeweils einbrach als Bitcoin die Preisniveaus von $14.000 und $15.000 durchbrach.

    Bitcoin durchbricht 16'000$

    Marktrückblick

    Zum ersten Mal seit 3 Jahren überschritt Bitcoin (BTC) das Preisniveau von $16k, nachdem bekannt wurde, dass Paypal den Handel mit Kryptowährungen für alle US-Kunden ermöglichen wird. Da der Preis neue Höchststände erreicht die seit dem 2017/18 "Bull Run" nicht mehr gesehen wurden, sind mittlerweile nahezu alle BTC-Inhaber "im Positiven". Der Bitcoin Kurs ging über das Wochenende auf $15.9k zurück, beendete die Woche aber immer noch mit einem Plus von 3%.

    Bitcoin übertrifft alles (ausser Ethereum)

    Marktrückblick

    Bitcoin wurde als "Best Performing Asset" des Jahres 2020 bezeichnet, aber seine Jahresperformance (YTD) ist im Vergleich zu den +245% von Ethereum (ETH) blass. Dennoch hat das älteste Krypto-Asset mit seinem +120% Anstieg bei den traditionellen Finanzakteuren mehr Aufmerksamkeit erregt (im Vergleich zu +30% für Nasdaq, +10% für S&P und +24% für Gold).

    Die Narrative von "Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel" gewann diese Woche an Zugkraft, nachdem ein Bericht von JPMorgan veröffentlicht wurde, in dem festgestellt wurde, dass der Grayscale Bitcoin Trust die Performance von Gold-ETFs übertrifft. Darüber hinaus gab der milliardenschwere Investor Stanley Druckenmiller diese Woche bekannt, dass er seine Wetten auf Bitcoin platziert hat und sagte, wenn die Goldwette funktioniert, wird die Bitcoin-Wette wahrscheinlich besser funktionieren, da das digitale Asset eine tiefere Marktkapitalisierung aufweist, illiquider ist und mehr Beta enthält (nicht unbedingt positive Attribute). Das Zahlungsanbieter Square äusserte sich ausserdem, dass Cash App im 3. Quartal 2020 1,63 Milliarden BTC umgesetzt habe, womit eine weitere Woche voller positiver institutioneller Nachrichten zu Ende ging.

    Bitcoin-Volumen steigt an

    Marktrückblick

    Wir nahmen den 7-Tage-Durchschnitt des täglichen Handelsvolumens, um besser zu verstehen, wie sich das Volumen in den letzten 6 Monaten für BTC- und ETH-Dollar-Handelspaare entwickelt hat. Wir können beobachten, dass das BTC-Volumen weitaus volatiler ist als das ETH-Volumen und im Laufe der Zeit extremere Anstiege und Einbrüche erfährt. Das ETH-Volumen hat seit Mitte Juli trotz des Endes des "Summer Bull Run" nachhaltig zugenommen. Während der prozentuale Anteil des ETH-Volumens am Bitcoin-Volumen seit dem Sommer zurückgegangen ist, konnte sich das Volumen von ETH knapp unter der täglich gehandelten Milliarde Dollar bewegen.

    Geld- und Brief-Tiefe konvergieren

    Die Markttiefe brach im Gegensatz zur Vorwoche nicht ein, als Bitcoin die $16.000-Marke durchbrach. In der Vorwoche waren Einbrüche der Liquidität in den Orderbüchern zu verzeichnen, als Bitcoin die Preisniveaus von $14.000 und $15.000 durchbrach. Market-Maker gruppieren Aufträge häufig um wichtige Preisniveaus, so dass ein starker Rückgang der Liquidität erwartet werden kann, sobald sich der Preis über (oder unter) ein bestimmtes Niveau bewegt. Die Konvergenz von Geld- und Brief Tiefe könnte darauf hindeuten, dass eine vorübergehende Stabilisierung bei den aktuellen Preisniveaus von Bitcoin stattgefunden hat, da sowohl Marktteilnehmer als auch Market Maker die jüngsten Preisbewegungen absorbieren.

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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