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    Sie sind hier:Home » Märkte » Marktrückblick Kalenderwoche 1 – 2021
    Rückblick Kryptomärkte

    Marktrückblick Kalenderwoche 1 – 2021

    von Redaktion cvj.ch am 5. Januar 2021 Märkte

    Eine zusammenfassende wöchentliche Rückschau auf die Geschehnisse an den Kryptomärkten mit Fokus auf Trendsektoren, Liquidität, Volatilität, Spreads und mehr in Zusammenarbeit mit Marktdatenanbieter Kaiko.

    Die letzten 7 Tage an den Kryptomärkten:

    • Preisentwicklungen: Die Bitcoin-Märkte sind heute weitaus effizienter als noch vor drei Jahren, wie ein Vergleich der Preisunterschiede zwischen den Börsen zeigt.
    • Handelsvolumen: Das Bitcoin-Dollar-Volumen hat es nicht geschafft, den Höchststand von 2017 zu übertreffen. Das deutet darauf hin, dass es aktuell keine vergleichbare "Retail-Euphorie" gibt.
    • Ethereum nahe am ATH: Ethereum (ETH) hat begonnen, Bitcoin einzuholen. ETH beendete das Jahr mit 450% und durchbrach letzte Woche $1k, nahe dem Allzeithoch.
    • Volatilität und Korrelationen: Die inverse Korrelation von Bitcoin mit dem US-Dollar-Index wird immer stärker, während die Korrelation mit traditionellen Vermögenswerten negativ bleibt.

    Die Bitcoin-Märkte sind seit 2017 gereift

    Quelle: Kaiko

    Wenn wir uns die Preisdiskrepanzen zwischen den Börsen ansehen, können wir feststellen, dass die Bitcoin-Märkte heute viel effizienter sind als noch vor drei Jahren. Im Jahr 2017 variierte der Preis, zu dem Bitcoin gehandelt wurde, je nach Börse erheblich. Ein Zeichen dafür, dass die Märkte unzusammenhängend und relativ ineffizient waren. Im Jahr 2020 haben sich die Informationsasymmetrien verringert und die Märkte wurden zunehmend integriert, was darauf hindeutet, dass die Trader insgesamt besser informiert und rationaler sind.

    Ethereum (ETH) durchbricht $1'000

    Im Anschluss an die Bitcoin-Hausse ist ETH auf über $1.000 gestiegen und hat innerhalb von 24 Stunden einen Sprung von mehr als $300 gemacht. Dieses Preisniveau wurde seit 2017 nicht mehr erreicht und liegt  ein paar hundert Dollar unter dem Allzeithoch. Ethereums erneute Dynamik begann diesen Sommer während der DeFi-Manie und nahm allmählich nach der Einführung von ETH 2.0, dem CME Listung von ETH-Futures und Bitcoins Rallye, das auf andere Kryptowährungsmärkte überschwappte, zu. Letztendlich beendete ETH das Jahr als eines der am besten performenden Assets mit einem Anstieg von mehr als 450%.

    Bitcoin-Dollar-Volumen ist geringer als beim Höchststand von 2017

    Obwohl die ATHs im vergangenen Monat mehrfach gebrochen wurden, hat das BTC-USD-Volumen die Höchststände von 2017 an zentralen Börsen (CEX) nicht übertroffen. Das scheinbare Fehlen einer blasenartigen Euphorie und die Streuung des Handelsvolumens über verschiedene Bitcoin-Paare, insbesondere BTC-USDT, sind wahrscheinlich Erklärungen für den relativen Rückgang des USD-Volumens. Darüber hinaus werden Institutionen weitgehend für den Start dieser Hausse verantwortlich gemacht und sie neigen dazu, Bitcoin ausserbörslich zu kaufen, was sich nicht in den Börsenvolumina widerspiegeln würde.

    Die Tiefe der Kaufaufträge hat seit September abgenommen

    Während die Preisvolatilität steigt, ist die Gesamtmenge der Kaufaufträge in den Bitcoin-Dollar-Orderbüchern in den letzten Monaten auffallend gesunken. Wir können eine klare Trendlinie beobachten, die einen Rückgang der Aufträge zeigt, die innerhalb von 10% des mittleren Preises platziert wurden. Die Gebotstiefe zeigt keinen ähnlichen Trend.

    Die inverse Korrelation von Bitcoin mit dem US-Dollar wird stärker

    Als der Dollar auf ein Mehrjahrestief fiel, stieg Bitcoin auf ein Rekordhoch, was zu einer starken umgekehrten Korrelation zwischen dem staatlich unterstützten Fiatgeld und dem dezentralen digitalen Asset führte. Ein signifikanter Teil der Bitcoin-Preisfindung findet mit US-Dollar-Handelspaaren statt, daher hat ein fallender Dollar wahrscheinlich einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf den Preis. Letztendlich stärkt dieser Trend Bitcoins Wertversprechen als Absicherung gegen wirtschaftliche Unsicherheit, was letztes Jahr inmitten der Pandemie gründlich getestet wurde.

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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