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    Virtuelles NFT-Land im Metaversum als aufstrebende Anlageklasse

    Virtuelles NFT-Land im Metaversum als aufstrebende Anlageklasse

    von Lennart Ante am 12. Oktober 2022 Invest

    Digitale Immobillien in Form von digitalen Grundstücken in virtuellen Welten stellt einen Teil des Metaversums dar. Dieser entwickelt sich zum einen zu einer neuen Anlageklasse und zum anderen zu einem Milliardenmarkt. Erkenntnisse am Beispiel eines der grössten Krypto-Gaming Projekte derzeit: The Sandbox.

    Ähnlich wie bei realen Immobilien können Eigentümer virtueller Grundstücke diese bebauen, sie nutzen, verkaufen oder vermieten. Dennoch sind sogenannte "Digital Real Estates" für einen Grossteil unserer Gesellschaft noch schwer zu greifen. So stellen sich viele Menschen Fragen wie welchen Sinn es haben soll, ein Grundstück im Metaversum zu besitzen, das man nicht betreten kann oder aber warum ein Stück digitales Land mehr wert sein soll als ein anderes. Zusätzlich existiert die Frage ob man das digitale Land nicht einfach kopieren kann.

    Dieser Bericht liegt der Studie „LAND Ho! Digital Real Estate in the Metaverse as an Emerging Asset Class“ zugrunde. In dieser werden solche und weitere Fragen adressiert. Zudem wurde im Rahmen der Studie erforscht, welche Motivation dem Besitz von virtuellem Land zugrunde liegt und wie sich dessen Preisgestaltung zusammensetzt.

    Aufbau und Inhalt der Studie

    Um ein grundsätzliches Verständnis über das vergleichsweise junge Phänomen zu vermitteln, liefert der Bericht zu Beginn eine umfassende Einführung in die Themen „Metaversum“ und virtuelle Welten. So können sich Leserinnen und Leser ein Bild davon machen worum es sich dabei genau handelt und aus welchen Gründen die Themen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Im Anschluss daran folgen Analysen und statistische Auswertungen zu der virtuellen Welt am Beispiel von The Sandbox.

    So haben diese unter anderem offen gelegt, dass Nachbarschaftseffekte eine entscheidende Rolle bei der Preisbildung von virtuellem Land spielen und der Preis von digitalen Immobilien keine signifikante Korrelation mit anderen Anlageklassen (z.B. Aktien, Gold) aufweist.

    Digitaler Grundbesitz ist ein Milliarden-Markt

    Allein auf der Ethereum (ETH) Blockchain wurden bereits digitale Parzellen LAND (virtuelle Grundstücke) im Wert von über 1.2 Milliarden Dollar gehandelt. Der grösste Anteil des Handelsvolumens erstreckt sich dabei über die drei grössten Projekte: The Sandbox, Otherside und Decentraland.

    Während die durchgeführte Analyse signifikante Korrelationen zwischen den Preisen verschiedener anderer Anlageklassen aufzeigte (z.B. Kryptowährungen, Aktienindizes, Gold, Anleihen und Immobilien), war keinerlei Korrelation derselbigen mit dem Preis von LAND feststellbar. Diese Erkenntnisse legen die Vermutung nahe, dass digitales Land Anlegern potentielle Diversifizierungsvorteile bieten kann. Dazu unterstreicht es einmal mehr die Tatsache, dass es sich bei Digital Real Estate um eine im Vergleich noch sehr junge Anlageklasse handelt.

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    Standort als wichtiger Faktor für den Preis von LAND

    Die Analyse der Daten von siebzehn bekannten Marken bzw. prominenten LAND-Eigentümern (z.B. Adidas Originals, Snoop Dogg oder Binance) in The Sandbox hat ergeben, dass der Preis für digitales Land in erheblichem Masse von der Entfernung zu den Grundstücken solcher meist populären Eigentümer abhängt. Dieses Ergebnis lässt vermuten, dass Nutzer gezielt nach Grundstücken in von bekannten Marken oder von prominenten Persönlichkeiten „bewohnten“ Vierteln suchen.

    Obgleich einem solche preisbestimmenden Faktoren von traditionellen Immobilienmärkten in der realen Welt grundsätzlich bekannt vorkommen (Stichwort Lage), ist das Ergebnis gegeben der Unterschiede der analogen zur virtuellen Welt doch etwas überraschend. Denn schliesslich nehmen die umliegende Nachbarschaft und Infrastruktur in der virtuellen Welt rein praktisch betrachtet zunächst einmal keinerlei vergleichbare Rolle ein. Dies macht die Ergebnisse umso spannender.

    Digitales Land in der Nähe von Grundstücken prominenter Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Snoop Dogg oder Steve Aoki, ging in der Vergangenheit mit einem Preisaufschlag von bis zu 25'509 USD bzw. 17'233 USD einher. Nach Bekanntgabe der Partnerschaft zwischen The Sandbox und Snoop Dogg nahm der Wert von digitalem Land in unmittelbarer Nachbarschaft zu Snoop Dogg um bis zu 4'137% zu. Ähnliche, wenn auch geringere Auswirkungen, konnten bei anderen prominenten LAND-Eigentümern (z.B. grosse Marken oder Kryptounternehmen) beobachtet werden.

    Preisänderung relativ zur Entfernung gegenüber dem Snoop Dogg Estate / Quelle: Blockchain Research Lab

    Status Quo und Ausblick

    Das Metaversum befindet sich im rasanten Wachstum. Blockchain-basierte digitale Welten mit Krypto-Assets und Digital Real Estate bilden einen Baustein des Metaversums. Dieses hat infolge der Spekulations- und Investitionsmöglichkeiten stetig und eindeutig wahrnehmbar eine Vorreiterrolle eingenommen.

    Virtuelle Welten wie The Sandbox ermöglichen es ihren Nutzern zu spielen, zu bauen, zu interagieren und wirtschaftlich zu partizipieren. Dabei ist das zugrundeliegende Grundprinzip als solches nicht neu. Es gibt bereits seit Jahrzehnten virtuell gestaltete 3D-Welten, wie zum Beispiel Second Life. In jenen können Menschen bereits durch Avatare interagieren, spielen, handeln und kommunizieren. Dies lässt vermuten, dass insbesondere der Grad der finanziellen und wirtschaftlichen Beteiligung an den einzelnen Projekten sowie den daraus resultierenden Erträgen einen der Hauptgründe für den Erfolg von virtuellen Welten darstellen. "Einfache" Nutzer werden zu unmittelbar Begünstigten, die ein langfristiges wirtschaftliches Interesse daran haben, dass die virtuelle Welt wächst und gedeiht. Entsprechend der bisherigen Entwicklungen im Bereich virtueller Welten ist insoweit durchaus anzunehmen, dass Nutzer, Eigentümer, Emittenten und Investoren langfristig Erfolg mit digitalem Land haben werden.

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    Über den Autor

    Lennart Ante
    • Website

    Lennart Ante ist Geschäftsführer und Co-Founder des Blockchain Research Lab. Als Wissenschaftler evaluiert er den Einsatz der Blockchain-Technologie in verschiedenen Sektoren und untersucht die Implikationen und Merkmale von Kryptowährungen und ihren jeweiligen Märkten. Das gemeinnützige Forschungsinstitut Blockchain Research Lab fördert unabhängige Wissenschaft und Forschung im Bereich der Blockchain-Technologie sowie die Veröffentlichung von deren Ergebnissen im Rahmen von Publikationen, Konferenz- oder Medienbeiträgen.

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