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    Die RBI bekräftigt in internen Dokumenten ihren Kurs für ein Krypto-Verbot, während Indiens Steuerbehörde vor Steuerhinterziehung warnt.

    Indien entscheidet sich gegen Krypto-Verbot

    0
    von Redaktion cvj.ch am 3. Dezember 2021 Legal/Compliance

    Nach monatelangen Spekulationen über die Haltung der indischen Regierung zu digitalen Assets wird das Land Bitcoin und viele andere Kryptowährungen endlich regulieren, aber sie zugleich als anerkannte inländische Zahlungsmittel verbieten.

    Einem Bericht der lokalen Publikation NDTV zufolge wird es kein Verbot von Kryptowährungen geben. Das neue Krypto-Gesetz schlägt vor, digitale Vermögenswerte als eigene Anlageklasse zu regulieren. Die Anlageklasse "Krypto-Assets" wird in die Zuständigkeit der indischen Wertpapieraufsichtsbehörde Securities and Exchange Board of India (SEBI) fallen. Trotz Anerkennung als Anlageklasse wird die Nutzung von Kryptowährungen weiterhin streng überwacht.

    Darf nicht als Zahlungsmittel verwendet werden

    Der Gesetzentwurf besagt, dass Kryptowährungen für Zahlungen im Land nicht zugelassen sind und auch nicht als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt werden. Einzelpersonen müssen ihre Kryptowährungen deklarieren und an indische Kryptobörsen überweisen. Es wird ihnen nicht erlaubt sein, ihr Vermögen in privaten Geldbörsen oder an ausländischen Kryptobörsen zu halten.

    Alle, die gegen die Börsenbestimmungen verstossen, werden mit einer Freiheitsstrafe von bis zu eineinhalb Jahren bestraft. Die Aufsichtsbehörde kann auch Geldstrafen in Höhe von 5 bis 20 Millionen Rupien verhängen. Zur Abschreckung derjenigen, die Vermögenswerte für terroristische Aktivitäten verwenden, werden die Bestimmungen des Gesetzes zur Verhinderung von Geldwäsche mit entsprechenden Änderungen angewandt.

    CBDC als digitales Zahlungsmittel

    Die indische Zentralbank, Reserve Bank of India, gab im Juli ein Update zur Einführung einer digitalen Währung, die gar bis Ende 2021 eingeführt werden soll. Andere Quellen reden von einem Pilotversuch im ersten Quartal 2023. Die von der Zentralbank genehmigte digitale oder elektronische Währung wird im Gegensatz zu Kryptowährungen ein gesetzliches Zahlungsmittel sein. Die Zentralbankwährung (CBDC) wird von der Zentralbank des Landes verwaltet und überwacht.

    Ähnlich wie in China hat die indische Regierung in der Vergangenheit mehrmals ein Krypto-Verbot verhängt und wieder aufgehoben. Auch in Sachen CBDC tritt das Land in die Fussstapfen der Volksrepublik China. Ihr digitaler Yuan ist die international fortgeschrittenste digitale Zentralbankwährung und befindet sich in der zweiten Testphase. Für die Olympischen Winterspiele 2022 sollte der CBDC-Yuan bereits für ausländische Besucher zugänglich sein.

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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