Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home » Fokus » Legal/Compliance » EU finalisiert Krypto-Rahmenwerk MiCA
    MICA

    EU finalisiert Krypto-Rahmenwerk MiCA

    von Redaktion cvj.ch am 7. Oktober 2022 Legal/Compliance

    Der erste umfassende EU-Rechtsrahmen für Kryptowährungen (Markets in Crypto-Assets, MiCA) hat zwei Jahre heisse Debatten und Revisionen hinter sich. Mit der Finalisierung und Zustimmung des Europäischen Rats rückt die Implementierung der Vorlage einen grossen Schritt näher.

    Der neue Rechtsrahmen, über den seit seiner Einführung im Jahr 2020 diskutiert wird, umfasst die Bereiche Transparenz, Offenlegung, Genehmigung und Überwachung von Transaktionen durch Dienstleistungsanbieter. Er zielt primär darauf ab, einen einheitlichen Ansatz in allen 27 Mitgliedstaaten zu schaffen. Nach der dieswöchigen Verabschiedung im Europäischen Rat steht der Implementierung nur die Abstimmung im EU-Parlament im Wege. Bei Gelingen wird die Vorlage formal in das Amtsblatt der EU aufgenommen und gegen Anfang 2024 in Kraft treten.

    Rechtsrahmen für Krypto und digitale Assets

    Das als Markets in Crypto-Assets (MiCA) bekannte Gesetz wird zahlreichen Akteuren auf dem Kryptomarkt neue Vorschriften auferlegen. Neben Börsen betrifft es vor allem die Emittenten sogenannter Stablecoins, die an bestehende Vermögenswerte wie den US-Dollar oder den Euro gekoppelt sind. Nach den neuen Regeln müssen Stablecoins wie Tether (USDT) und USDC von Circle ausreichende Reserven vorhalten, um im Falle von Massenabhebungen Rücknahmeanträge erfüllen zu können. Systemrelevante „Nicht-Euro-Stablecoins“ müssen ausserdem damit rechnen, dass ihre Transaktionen auf 200 Millionen Euro pro Tag begrenzt werden; eine von Branchenvertretern scharf kritisierte Vorschrift, die vorerst entfernt und erst auf den letzten Drücker wieder aufgenommen wurde.

    MICA
    Die grössten 5 Stablecoins nach Marktkapitalisierung und ihre entsprechenden Tagesvolumina / Quelle: CoinGecko

    Insgesamt ist die MiCA ein erster Versuch, eine umfassende Regulierung für digitale Vermögenswerte in der EU zu schaffen. Während einige der strengeren Richtlinien Kryptounternehmen verunsichert haben, sehen mehrere Brancheninsider den Schritt als positiv an. Sie glauben, dass Europa bei der Regulierung von Kryptowährungen eine Vorreiterrolle spielen könnte. Die Einführung auf EU-Ebene würde ausserdem die USA und Grossbritannien unter Druck setzen, möglichst rasch gleichzuziehen.

    Implementierung bis 2024

    Der nächste Schritt zur formellen Verabschiedung der Gesetzgebung erfolgt am 10. Oktober, wenn der Wirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments ebenfalls über den Vorschlag abstimmen wird. Nach der Übersetzung des Textes in die mehr als 20 EU-Amtssprachen wird das Dossier dann voraussichtlich in das Amtsblatt der EU aufgenommen, um seine Durchsetzung zu formalisieren. Der Markets in Crypto-Assets (MiCA) Vorschlag sieht eine 12- bis 18-monatige Anpassungsfrist vor, um sich auf die neuen Gesetze vorzubereiten.

    Anfang 2024 dürfte die Gesetztgebung dann in Kraft treten. Die europäischen Institutionen erzielten bereits im Juni eine politische Einigung über MiCA und verhandelten im Sommer über die technischen Details der Verordnung. Sobald MiCA Anfang nächsten Jahres das Amtsblatt der EU erreicht hat, werden die europäischen Aufsichtsgremien weitere Einzelheiten zur Umsetzung der Vorschriften für Krypto-Dienstleister ausarbeiten.

    „Alle grossen Rechtsordnungen der Welt haben mittlerweile konkrete Pläne für umfassende Krypto-Regulierungen. Und wie so oft ist die EU ein Vorreiter, der die Standards setzt. In den nächsten Monaten wird die wegweisende MiCA-Verordnung in Kraft treten und ab 2024 für die meisten Unternehmen gelten.“ – Patrick Hansen, Krypto-Ventureberater bei Presight Capital im Gespräch mit CVJ.CH

    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch
    • Website
    • Twitter
    • LinkedIn

    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

    Verwandte Artikel

    Die Abstimmung über den Clarity Act folgt erst am 15. September; den Republikanern fehlen sieben Stimmen für die Cloture-Hürde.

    Senat vertagt Clarity-Act-Abstimmung auf den 15. September

    Seit dem Ende der MiCA-Übergangsfrist am 1. Juli geben sich Phishing-Betrüger als ESMA oder AMF aus und fordern Krypto-Transfers.

    Achtung vor Phishing-Betrug nach MiCA-Stichtag

    Wintermutes US-Einheit erhielt die Broker-Dealer-Lizenz von SEC und FINRA, womit sie erstmals Krypto-ETF-Anteile abwickeln darf.

    Wintermute nimmt mit Broker-Dealer-Lizenz Citadel ins Visier

    Goldman Sachs zahlt bis zu 2.25 Mrd. USD für Neos Investments und erhält drei Options-Income-ETFs auf Bitcoin und Ethereum.
    13. August 2026

    Goldman Sachs sichert sich mit Neos drei Krypto-Income-ETFs

    Indiens Notenbank bestätigt frühe BRICS-Gespräche über CBDC-Verknüpfungen, für eine Rolle des XRP Ledger fehlt weiterhin jeder Beleg.
    13. August 2026

    BRICS-CBDC-Vorstoss rückt XRP Ledger ins Rampenlicht

    Im Juni 2024 ist sie im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht worden, eine der bislang grössten Veränderungen der Regulierungslandschaft für Finanzdienstleistungen.
    12. August 2026

    Die neue EU-AMLR: Verschärfte KYC-Pflichten für Krypto-Dienstleister und das Ende manueller Prüfungen

    twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

    Über Crypto Valley Journal
    Über Crypto Valley Journal

    Am Puls der Bewegung

    • Akademie
    • Kontakt
    • Werbung
    • Über uns
    • Partner
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Disclaimer
    Suche

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.