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    CVJ Wochenrückblick

    Wochenrückblick: Erste Signale deuten auf Bitcoin-Bullenmarkt hin

    von Redaktion cvj.ch am 26. September 2026 News

    Was hat sich diese Woche rund um Blockchain und Kryptowährungen getan? Die relevantesten lokalen und internationalen Geschehnisse sowie ansprechende Hintergrundberichte pointiert und kompakt im Wochenrückblick.

    Selektierte Artikel der Woche:

    Ob Bitcoin endlich den Boden gefunden hat, lässt sich nicht sicher sagen. Mehrere Signale sprechen jedoch für eine weit fortgeschrittene Bodenbildung. Seit dem Allzeithoch von über 126’000 USD im Oktober 2025 verlor die Kryptowährung zeitweise mehr als die Hälfte ihres Werts. Im Juli fiel sie sogar unter 60’000 USD, zuletzt notierte sie wieder bei rund 84’000 USD. Auffällig ist dabei die Reaktion auf schlechte Nachrichten. Mitte September scheiterte der Clarity Act im US-Senat, danach hob die Federal Reserve den Leitzins auf 3.75 bis 4.00% an. Bitcoin geriet zunächst unter Druck, erholte sich aber kräftig. Zudem kehrte bei den US-Spot-ETFs die Nachfrage zurück. Nach Abflüssen von rund 746 Mio. USD flossen rund 484 Mio. USD wieder zu. Laut dem Analysehaus Glassnode sank ausserdem der Anteil langfristiger Halter an den realisierten Gewinnen von 88 auf 47%. Gleichzeitig fehlt die typische Euphorie, denn Bitcoin hält rund 59% der gesamten Marktkapitalisierung. Die aktuelle Rallye steht entsprechend auf solidem Fundament. 

    Bitcoin Boden 2026

    Bitcoin bei 84’000 USD: Ist der Boden drin? 10 Signale im Check

    Bitcoin hat sich vom Tief bei rund 60’000 USD auf zuletzt etwa 84’000 USD erholt.…

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    NEAR verdient am Handel fremder Blockchains

    Eine breite Altcoin-Rally bleibt zwar aus, einzelne Projekte legen dennoch kräftig zu. Die Layer-1-Blockchain NEAR Protocol fiel im Februar zeitweise unter einen USD und notiert inzwischen bei 5 USD. Die eigene Chain spielt dabei allerdings eine Nebenrolle. Dort zählt NEAR laut der Datenplattform DefiLlama rund 60’000 täglich aktive Adressen, Solana dagegen 3.11 Millionen. Das Wachstum kommt vielmehr von NEAR Intents. Nutzer definieren dabei nur das gewünschte Ergebnis eines Tauschs. Spezialisierte Solver übernehmen danach die Abwicklung über mehrere Chains. Inzwischen verarbeitet Intents rund 1.3 Mrd. USD pro Woche. Mit Confidential Intents lassen sich Handelsgrössen zudem vertraulich halten. Seit Februar finanzieren die Einnahmen Rückkäufe des Tokens. Bei rund 2 Mio. USD Nettoerlös pro Monat gleichen diese jedoch nur einen begrenzten Teil der Inflation aus. Die Bewertung von rund 6 Mrd. USD entspricht dem 250-fachen der annualisierten Erlöse. Damit ist viel künftiges Wachstum bereits eingepreist.

    Was ist Zcash? Die Kryptowährung verbirgt Transaktionen per zk-SNARK und steht 2026 zwischen US-Spot-ETF und dem EU-Verbot.

    Was ist der Privacy Coin Zcash (ZEC)?

    Was ist Zcash? Die Kryptowährung verbirgt Transaktionen per zk-SNARK und steht 2026 zwischen US-Spot-ETF und dem EU-Verbot.

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    Grayscale holt Zcash an die Börse, die EU drängt es hinaus

    Vertraulichkeit mit Offenlegung auf Wunsch ist auch der Kern von Zcash. Die 2016 lancierte Kryptowährung kennt transparente und abgeschirmte Adressen. Letztere verbergen Absender, Empfänger und Betrag mittels zk-SNARK-Kryptografie. Über sogenannte Viewing Keys kann ein Nutzer seine Zahlungen dennoch gegenüber Prüfern oder Steuerbehörden offenlegen. In den USA kommt Zcash derweil im regulierten Markt an. Ende August startete der Vermögensverwalter Grayscale an der NYSE Arca einen Zcash-ETF, den ersten US-Spot-ETF auf eine Privacy Coin. Zudem baut die Firma Cypherpunk Technologies, unterstützt von Winklevoss Capital, eine Mining-Flotte mit rund 18% der Hashrate auf. Parallel stieg ZEC innert 30 Tagen um 123.6% auf rund 1’520 USD. In Europa verläuft die Entwicklung hingegen umgekehrt. Denn die EU-Geldwäscheverordnung verpflichtet lizenzierte Anbieter, Privacy Coins bis Juli 2027 aus dem Angebot zu nehmen. Weltweit hatten bereits bis Ende 2025 über 70 Börsen mindestens einen Privacy Coin gestrichen.

    NEAR Protocol

    NEAR Protocol: Was hinter 350% Kursplus steckt

    Im Zuge der jüngsten Erholung am Kryptomarkt verzeichnen zahlreiche Altcoins deutliche Kursgewinne. Zu den auffälligsten…

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    Bitgets eigene Kontrollen geben 351.6 Mio. USD frei

    Die Krypto-Börse Bitget hat diese Woche einen Hack über 351.6 Mio. USD bestätigt. Betroffen sind Teile der Hot- und Warm-Wallets auf sieben Chains, darunter Ethereum, das XRP Ledger und Base. Bemerkenswert ist der Weg des Angreifers. Er stahl keine privaten Schlüssel, sondern drang in ein Backend-System der Wallet-Infrastruktur ein. Dort fälschte er Transferdaten, deshalb gab der reguläre Freigabeprozess die Abflüsse selbst frei. Eine gut geschützte Schlüsselverwahrung hilft folglich wenig, wenn die Daten davor manipuliert sind. Bitget vermutet eine nordkoreanische Hackergruppe hinter dem Angriff, bestätigt hat das allerdings noch keine Behörde. Auszahlungen bleiben vorerst gestoppt. Laut Bitget deckt der eigene User Protection Fund mit über 464 Mio. USD den gesamten Schaden.

    Bitget bestätigt einen Hack über 351.6 Mio. USD aus Hot- und Warm-Wallets, vermutet Nordkorea dahinter und setzt Auszahlungen aus.

    Krypto-Börse Bitget verliert bei einem Hack 351.6 Mio. USD

    Bitget bestätigt einen Hack über 351.6 Mio. USD aus Hot- und Warm-Wallets, vermutet Nordkorea dahinter und setzt Auszahlungen aus.

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    Eine Ernährungsstudie erklärt die Jagd nach Billig-Coins

    Ausserdem: Viele Privatanleger kaufen lieber 100 ganze Token als 0.0003 Bitcoin. Hinter diesem Verhalten steckt der Unit Bias. Den Effekt beschrieben 2006 die Psychologen Andrew B. Geier, Paul Rozin und Gheorghe Doros in einer Studie zum Essverhalten. Ihre Probanden assen mehr, sobald die einzelne Portion grösser ausfiel. Übertragen auf Kryptowährungen heisst das: Wer viele Einheiten hält, fühlt sich reicher, obwohl der Gesamtwert gleich sein kann. Token-Projekte nutzen das gezielt, indem sie die Menge auf Billionen Einheiten aufblähen. Der Meme-Coin BONK etwa zählt über 75 Billionen Token. Für einen Kurs von einem Dollar bräuchte sie deshalb eine Bewertung von über 75 Billionen USD. Auch XRP wirkt mit rund 1.4 USD günstig, ist mit rund 84 Mrd. USD aber das fünftgrösste Krypto-Asset. Aussagekräftig ist folglich nur die Marktkapitalisierung, also Stückpreis mal Umlaufmenge. Zusätzlich lohnt der Blick auf die voll verwässerte Bewertung, die auch noch gesperrte Token einrechnet.

    Unit Bias im Krypto-Markt: Warum günstige Coins Anleger täuschen

    Unit Bias verleitet Krypto-Anleger dazu, günstige Coins zu bevorzugen. Warum der Stückpreis irreführt und Marktkapitalisierung zählt.

    Weiterlesen

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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    Wochenrückblick: Ethikstreit um Trumps Krypto-Vermögen stoppt den Clarity Act

    Bitcoin rutschte nach der ersten Fed-Zinserhöhung seit über drei Jahren zeitweise auf 74'985 USD, einen Tag nach dem Clarity-Act-Votum.

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