Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home » Fokus » Blockchain » Bankiervereinigung treibt „Buchgeld-Token“ weiter voran
    Bankiervereinigung treibt "Buchgeld-Token" weiter voran

    Bankiervereinigung treibt „Buchgeld-Token“ weiter voran

    von Redaktion cvj.ch am 2. Oktober 2024 Blockchain

    Vergangenen März veröffentlichte die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg) ein Whitepaper für den "Buchgeld-Token" (BGT) als digitalen Franken-Stablecoin. Nun haben die drei Banken UBS, PostFinance und Sygnum eine Absichtserklärung für ein Proof-of-Concept (PoC) bis 2025 unterzeichnet.

    Das Projekt "Digitale Währungen" sei ein zentraler Schritt, um die Dienstleistungen des Schweizer Finanzplatzes zu verbessern und seinen Wettbewerbsvorteil in der digitalen Wirtschaft zu erhalten. Mit der Absichtserklärung habe die Initiative rund um einen Buchgeld-Token einen weiteren Meilenstein erreicht, so die SBVg in einer Medienmitteilung. In dem Proof-of-Concept fungiere die SBVg als Plattform, um sicherzustellen, dass die nicht teilnehmenden Marktakteure während des gesamten Projektzyklus informiert und in relevante Entscheidungen einbezogen werden.

    Abonnieren Sie unseren Newsletter

    Die besten Artikel der Woche direkt in ihre Mailbox geliefert.

    Buchgeld-Token: ein digitaler Franken-Stablecoin

    Während Zentralbanken weltweit mit der Einführung von CBDCs für das breite Publikum liebäugeln, sieht die Schweizerische Nationalbank (SNB) Innovationen auf diesem Gebiet als Sache der Privatwirtschaft. Das bestätigte Thomas Moser, stellvertretendes Mitglied des SNB-Direktoriums, im Gespräch mit CVJ.CH. Die Einführung des Buchgeld-Token (BGT) soll laut der Bankiervereinigung dazu beitragen, die Schweizer Finanzbranche wettbewerbsfähiger zu machen und den Zugang zu digitalen Zahlungsmöglichkeiten zu erleichtern.

    Die Eigenschaften des Buchgeld-Token sind im Whitepaper der SBVg nachzulesen. Ein entscheidender Aspekt für die Vertrauensbildung sei, dass der Buchgeld-Token jederzeit in konventionelles Geld umgetauscht werden kann und zwar bei jeder Institution, die daran teilnimmt. Der BGT soll wie normales Bargeld durch Vermögenswerte wie Guthaben bei der Schweizerischen Nationalbank oder Geldmarktinstrumente in der Bilanz des Emittenten gedeckt sein. Die teilnehmenden Geschäftsbanken emittieren über ein gemeinsames Investment-Vehikel den BGT und sichern mit Reserven den Wert des digitalen Frankens. De facto handelt es sich beim Buchgeld-Token also um einen Stablecoin.

    Erkennen Schweizer Banken das Potenzial der Blockchain?

    Hinter der "staubtrockenen Medienmitteilung" verberge sich ein bemerkenswertes Eingeständnis, schreibt NZZ am Sonntag Redakteur Markus Städeli in seiner Berichterstattung. Die Schweizer Banken hätten diese Woche indirekt zugegeben, dass ihre Geschäftsprozesse und IT-Systeme überholt sind. Stattdessen evaluiere man eine Technologie, die in der obskuren Krypto-Branche entwickelt wurde.

    Tatsächlich bietet die Blockchain entscheidende Effizienzgewinne für das heutige Finanzsystem. Im Gegensatz zu herkömmlichen Datenbanken sind dezentrale Technologien über ein Netzwerk von Computern verteilt. Das eliminiert "Single Point of Failures" (dt. = "einzelner Ausfallpunkt") und schützt das System vor externen Angriffen. Die ständige Synchronisierung und die öffentliche Überprüfbarkeit von Blockchain-Datensätzen, die an mehreren Orten gespeichert sind, verhindern Manipulationen und bieten starke Vertrauensgarantien auf der Grundlage kryptografischer Eigenschaften.

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    Bitcoin überholt Gold in den USA: Laut dem River-Report besitzen 49.6 Mio. Amerikaner Bitcoin, nur 28.8 Mio. halten noch Gold. Hintergrund

    Bitcoin überholt Gold bei US-Anlegern erstmals

    Goldman Sachs zahlt bis zu 2.25 Mrd. USD für Neos Investments und erhält drei Options-Income-ETFs auf Bitcoin und Ethereum. Finanzprodukte

    Goldman Sachs sichert sich mit Neos drei Krypto-Income-ETFs

    Was Dogecoin von Bitcoin unterscheidet, ist das unbegrenzte Angebot des 2013 als Satire gestarteten Coins mit eigenem US-Spot-ETF. Basiswissen

    Was ist Dogecoin? Vom Satire-Projekt zum ETF-Asset

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    Bitcoin überholt Gold in den USA: Laut dem River-Report besitzen 49.6 Mio. Amerikaner Bitcoin, nur 28.8 Mio. halten noch Gold. Hintergrund

    Bitcoin überholt Gold bei US-Anlegern erstmals

    Beliebte Ausrede der "Blockchain statt Krypto"

    Entscheidend ist genau diese dezentrale und öffentliche Natur der Blockchain-Netzwerke. Das kennt die SBVg auch in ihrem Whitepaper an. Im Gegensatz dazu nutzen private Blockchains zwar dieselbe Distributed-Ledger-Technologie (DLT). Das gesamte System baut aber auf einem geschlossenen Netzwerk an bemächtigten Akteuren auf. Dadurch entfällt ein Grossteil der Vorteile. Banken können sich in öffentlichen Medienmitteilungen trotzdem damit brüsten, "mit Blockchain zu experimentieren."

    Die UBS, einer der Teilnehmer des BGT-Pilotprojekts, ist das Paradebeispiel für diesen cleveren Trick. Seit Jahren warnt die grösste Bank der Schweiz vor den "erheblichen Risiken" von Kryptowährungen. 2021 veröffentlichte die UBS über ihren Blog einen Warnbrief zu Bitcoin. Kunden sollen sich vor einem Totalverlust schützen, da Bitcoin ohnehin "keinen intrinsischen Wert" habe. Mittlerweile hat die Bank den Beitrag von ihrer Website gelöscht. Doch ist es ein offenes Geheimnis, dass die UBS noch heute Konten von Kunden schliesst, die in Verbindung zu der Krypto-Branche stehen.

    Teilnahmen an Pilotprojekten zu Stablecoins und digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) ändern diese verschlossene Haltung nicht. Auf jegliche Anfragen zu der Thematik "Krypto" erwidert die Medienstelle der Bank, man beobachte die Entwicklungen "in den Bereichen Digital Assets und Distributed Ledger Technologie". Die Begriffe Krypto und Bitcoin umgeht die UBS dadurch gekonnt. Sollte der Buchgeld-Token effektiv eine öffentliche Blockchain nutzen, wäre dies ein immenser Schritt in die richtige Richtung.

    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch
    • Website
    • Twitter
    • LinkedIn

    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

    Verwandte Artikel

    Indiens Notenbank bestätigt frühe BRICS-Gespräche über CBDC-Verknüpfungen, für eine Rolle des XRP Ledger fehlt weiterhin jeder Beleg.

    BRICS-CBDC-Vorstoss rückt XRP Ledger ins Rampenlicht

    Wall Street Blockchain

    Bitcoin sucht Halt, Wall Street baut auf Blockchain

    Volvo Group erprobt eine eigene Kryptowährung auf einem geschlossenen Blockchain-Netzwerk, um Zahlungen mit Lieferanten abzuwickeln.

    Volvo Group testet eigene Kryptowährung für Lieferanten

    Bitcoins BIP-Editoren entzogen Luke Dashjr 26 Stunden nach einer Motion die Rechte, Auslöser war ein Interessenkonflikt um BIP-110.
    14. August 2026

    Bitcoin-Entwickler setzen Luke Dashjr als BIP-Editor ab

    KPMG erteilte Tether im ersten vollständigen Audit ein uneingeschränktes Testat für 2025 und bestätigte 6.814 Mrd. USD Überschuss.
    14. August 2026

    Tether schliesst ersten vollständigen Audit mit KPMG ab

    Ein Datenleck bei Trezors Versandpartner ShipMonk legt Kontaktdaten von 13'689 Kunden offen; Geräte und Schlüssel bleiben sicher.
    14. August 2026

    Datenleck bei Trezor-Versanddienstleister legt Kundendaten offen

    twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

    Über Crypto Valley Journal
    Über Crypto Valley Journal

    Am Puls der Bewegung

    • Akademie
    • Kontakt
    • Werbung
    • Über uns
    • Partner
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Disclaimer
    Suche

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.