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    Visa startet Beratungseinheit für Stablecoins und digitale Währungen

    Visa startet Beratungseinheit für Stablecoins und digitale Währungen

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    von Redaktion cvj.ch am 16. Dezember 2025 News

    Der Zahlungsriese Visa baut sein Engagement im Bereich digitaler Vermögenswerte weiter aus und hat eine eigene Stablecoins Advisory Practice gestartet. Mit der neuen Beratungseinheit will Visa Banken, Finanzinstitute und Unternehmen dabei unterstützen, Stablecoins strategisch in Zahlungs- und Abwicklungsprozesse zu integrieren.

    Die neue Einheit ist Teil von Visa Consulting & Analytics und richtet sich an Kunden, die Stablecoins nicht nur testen, sondern produktiv einsetzen wollen. Visa reagiert damit auf die wachsende Nachfrage nach klaren Modellen für den Einsatz tokenisierter Währungen im regulierten Zahlungsverkehr.

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    Stablecoins als Teil der Zahlungsinfrastruktur

    Visa sieht Stablecoins zunehmend als funktionalen Bestandteil moderner Zahlungsströme. Laut dem Bericht von Fortune sollen Kunden der neuen Beratungseinheit unter anderem bei der Auswahl geeigneter Stablecoins, bei Infrastrukturfragen sowie bei der Integration in bestehende Zahlungs- und Treasury-Systeme unterstützt werden. Der Fokus liegt dabei klar auf Anwendungsfällen wie grenzüberschreitenden Zahlungen, Settlement, Liquiditätsmanagement und programmierbaren Zahlungsflüssen. Visa positioniert Stablecoins nicht als Ersatz klassischer Karten- oder Bankensysteme, sondern als ergänzende Technologie, die Effizienz und Geschwindigkeit erhöhen kann.

    Bemerkenswert ist, dass Visa selbst keinen eigenen Stablecoin emittiert. Stattdessen tritt das Unternehmen als neutraler Infrastruktur- und Beratungspartner auf. Die neue Einheit soll Unternehmen dabei helfen, regulatorische, operative und technologische Fragen zu klären - von Compliance und Risikomanagement bis hin zur Wahl geeigneter Blockchains. Dieser Ansatz unterstreicht Visas Strategie, sich als Brücke zwischen traditionellem Finanzsystem und Blockchain-Zahlungen zu etablieren.

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    Reaktion auf regulatorische Klarheit

    Der Ausbau der Stablecoin-Beratung fällt in eine Phase zunehmender regulatorischer Klarheit, insbesondere in den USA und Europa. Visa betont, dass viele Kunden erst jetzt bereit sind, Stablecoins in grösserem Umfang einzusetzen, da rechtliche Rahmenbedingungen konkreter werden. Die Advisory Practice soll genau an diesem Punkt ansetzen und Unternehmen von Pilotprojekten in den produktiven Einsatz begleiten.

    Mit dem Schritt signalisiert Visa, dass Stablecoins langfristig eine Rolle im globalen Zahlungsverkehr spielen werden. Wenn ein etabliertes Netzwerk wie Visa aktiv Beratungsstrukturen aufbaut, deutet dies auf eine Institutionalisierung von Stablecoins hin. Für Banken und Unternehmen könnte dies den Einstieg erleichtern - nicht über Experimente, sondern über klar strukturierte, regulatorisch eingebettete Modelle.

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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