Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home » Aktuell » News » Schweizer Blockchain-Industrie warnt vor geplanter FINMA-Praxis zum Thema Staking
    FINMA staking legislation

    Schweizer Blockchain-Industrie warnt vor geplanter FINMA-Praxis zum Thema Staking

    von Redaktion cvj.ch am 7. September 2023 News

    Die Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) hat eine Praxisänderung angekündigt, nach der für Staking-Dienstleistungen künftig eine Bewilligung als Bank erforderlich wäre. Die Schweizer Blockchain-Industrie warnt, dass Staking damit aus der Schweiz heraus nicht mehr wettbewerbsfähig sein könnte.

    Die FINMA begründet diesen Wandel mit Bedenken hinsichtlich der vorübergehenden Sperrung von Vermögenswerten und der potenziellen Konfiszierung von Vermögenswerten, was eine grosse Herausforderung für den Status quo der Branche darstellt. Das betonen die beiden Verbände Swiss Blockchain Federation (SBF) und die Crypto Valley Association (CVA) in einer gemeinsamen Erklärung. Es ist eine grundlegende Änderung, die in der gesamten Blockchain-Gemeinschaft für Aufregung gesorgt hat.

    FINMA versucht Staking-Protokolle zu blockieren

    Staking stellt einen energieeffizienten Mechanismus in Blockchain-Netzwerken wie Ethereum, Solana und Cardano dar. Teilnehmer werden für das Hinterlegen von Kryptowährungen und die Validierung von Transaktionen entschädigt. Staking gewinnt zunehmend an Bedeutung, mit einer Marktkapitalisierung gestakter Vermögenswerte von etwa USD 350 Milliarden. Es gibt verschiedene Staking-Modelle, darunter das Nutzer-gesteuerte Staking (Self-Staking) und das Staking durch Dienstleister. Staking-Dienstleistungen werden heute in der Schweiz sowohl durch Banken als auch durch Dienstleister angeboten, die ausschliesslich dem Geldwäschereigesetz unterstehen.

    Die Begründung für die Änderung der Praxis durch die FINMA basiert auf der vorübergehenden Sperrung von Vermögenswerten durch Staking-Protokolle (Lock-Up) und dem Risiko, dass Vermögenswerte von Teilnehmern bei falscher Validierung oder anderen Regelverstößen eingezogen werden könnten (Slashing). Nach Ansicht der FINMA führen diese Merkmale von Staking-Protokollen dazu, dass die Vermögenswerte nicht mehr sofort verfügbar sind, weshalb sie nicht mehr als Verwahrungsvermögen nach Bankvorschriften, sondern als öffentliche Einlagen gelten würden. Die gewerbliche Annahme von öffentlichen Einlagen erfordert eine Banklizenz.

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    18 Prozent halten Krypto-Anlagen in der Schweiz, zeigt eine IFZ- und LUKB-Studie. Banken sehen Potenzial von bis zu 1 Million Kunden. Hintergrund

    HSLU- und LUKB-Studie: 18% der Schweizer Bevölkerung halten Krypto-Assets

    Robinhood weitet seine Perpetual Futures in Europa auf Rohstoffe und Devisen aus und plant den Krypto-Launch in Grossbritannien. Finanzprodukte

    Robinhood erweitert europäische Perpetual Futures auf Rohstoffe

    Transparenz im Digital Finance basiert auf Proof of Reserves, Merkle Trees, MPC-Verwahrung und 24/7-Monitoring für Solvenznachweise. Basiswissen

    Transparenz als Fundament der Sicherheit im Digital Finance

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    18 Prozent halten Krypto-Anlagen in der Schweiz, zeigt eine IFZ- und LUKB-Studie. Banken sehen Potenzial von bis zu 1 Million Kunden. Hintergrund

    HSLU- und LUKB-Studie: 18% der Schweizer Bevölkerung halten Krypto-Assets

    Mögliche negative Folgen

    Die Schweizer Blockchain-Industrie hält diese Interpretation für falsch und warnt vor potenziellen negativen Folgen. Staking sei in keiner Weise mit Transformationsleistungen verbunden und sei damit nicht mit dem Aktivgeschäft der Banken vergleichbar. Die beabsichtigte Praxisänderung würde auch die Rechtssicherheit gefährden, die mit der vom Parlament einstimmig verabschiedeten DLT-Gesetzgebung erreicht wurde. Diese hat unter anderem den Schutz der Kunden im Konkurs von Verwahrungsstellen gestärkt.

    Die Blockchain-Industrie weist darauf hin, dass die neue FINMA-Praxis zur Abwanderung dieses Geschäfts ins Ausland führen würde. Nicht-Banken dürften diese Dienstleistung nicht mehr anbieten. Banken würden zwar über die notwendige Bewilligung verfügen, unterliegen im Bereich von Krypto-Geschäften jedoch prohibitiven Eigenmittelanforderungen. Sie wären damit nicht mehr wettbewerbsfähig. Auch die Schweizer Kunden wären schlechter gestellt, da die Einlagensicherung im Staking-Fall nicht greifen würde.

    Die Blockchain-Industrie fordert die FINMA auf, den Regulierungsprozess transparent zu gestalten und die betroffenen Akteure aktiv einzubeziehen. Die vorgeschlagene Praxis steht nicht im Einklang mit dem Auftrag der FINMA zur Stärkung des Finanzplatzes Schweiz – im Gegenteil, diese Praxis würde die Innovationskraft sowie die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz im internationalen Vergleich massiv einschränken.

    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch
    • Website
    • Twitter
    • LinkedIn

    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

    Verwandte Artikel

    Ethereum Institutional startet als Non-Profit von Bitmine, Sharplink und Joe Lubin als Anlaufstelle für Banken und Vermögensverwalter.

    Ethereum Institutional wird zur Wall-Street-Anlaufstelle

    Trumps Finanzoffenlegung weist für 2025 über 1.4 Mrd. USD Krypto-Einkommen aus. Kryptowährungen sind damit seine grösste Einkommensquelle.

    Trump meldet 1.4 Mrd. USD Krypto-Einkommen für 2025

    Über 100 Finanzkonzerne wie BlackRock, Visa und Mastercard gründen das Konsortium Open Standard und planen den OpenUSD Stablecoin für H2.

    OpenUSD: BlackRock, BNY, Visa, Stripe und weitere planen Dollar-Stablecoin

    Sechs Schweizer Krypto-Dienstleister haben eine MiCA-CASP-Autorisierung. AMINA war weltweit erste, Sygnum und Bitcoin Suisse folgten später.
    3. Juli 2026

    Schweizer Krypto-Dienstleister sichern sich MiCA-Autorisierung

    Ethereum Institutional startet als Non-Profit von Bitmine, Sharplink und Joe Lubin als Anlaufstelle für Banken und Vermögensverwalter.
    3. Juli 2026

    Ethereum Institutional wird zur Wall-Street-Anlaufstelle

    Robinhood weitet seine Perpetual Futures in Europa auf Rohstoffe und Devisen aus und plant den Krypto-Launch in Grossbritannien.
    2. Juli 2026

    Robinhood erweitert europäische Perpetual Futures auf Rohstoffe

    twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

    Über Crypto Valley Journal
    Über Crypto Valley Journal

    Am Puls der Bewegung

    • Akademie
    • Kontakt
    • Werbung
    • Über uns
    • Partner
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Disclaimer
    Suche

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.