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    Schweizer Bank bewirbt sich für institutionelle Aave-Plattform

    Schweizer Bank bewirbt sich für institutionelle Aave-Plattform

    von Redaktion cvj.ch am 22. Dezember 2021 News

    Die von der Schweizerischen Finanzmarktaufsicht lizenzierten Bank SEBA unterbreitet dem dezentralen Kredit-Protokoll Aave einen Vorschlag zur Aufnahme als zugelassener Teilnehmer auf ihrer institutionellen Plattform. Sie sei ideal positioniert, um ihren Investoren den flexiblen und vollständig regulierten DeFi-Zugang zu bieten.

    Der grosse institutionelle Kundenstamm aus Kryptounternehmen, Hedgefonds, Privatbanken, Vermögensverwalter und engen Verbindungen zum Krypto-Ökosystem zeigt ein erhebliches Interesse am Zugang zu Renditen in DeFi-Protokollen. SEBA als lizenzierte Krypto-Bank will ihnen eine flexible und vollständig regulierte Plattform bieten, um neue Liquidität in die institutionelle Plattform von Aave zu bringen.

    Dezentrale Kreditaufnahme und -vergabe

    Im traditionellen Finanzwesen dienen Finanzinstitute wie Banken und Finanzierungsgesellschaften als Vermittler, die die Kreditaufnahme und -vergabe erleichtern. Im Bereich der Kryptowährungen ist die Kreditvergabe und -aufnahme über dezentrale Protokolle auf einer Blockchain möglich. Der Vermittler wird durch Smart Contracts in Pool-basierten Liquiditätssystemen ersetzt.

    Aave ist dabei das führende Protokoll zur Schaffung von Geldmärkten auf Ethereum. Anleger erhalten Zinsen, indem sie über Kreditpools Liquidität zur Verfügung stellen. Die Kreditnehmer können über diese Pools Liquidität mit variablen oder fixen Zinssätzen erhalten, solange genügend Sicherheiten hinterlegt sind. Sobald der Wert der Sicherheiten des Kreditnehmers unter den Wert des Kredits fällt, wird die Position programmatisch liquidiert und zurückbezahlt.

    Bewerbung für Aave Arc

    Aave Arc macht das DeFi-Protokoll für institutionelle Kunden zugänglich und schafft damit eine Brücke zwischen Institutionen und DeFi. Es wird dabei ein KYC-pflichtiger Privatmarkt bereitgestellt, auf dem die Teilnehmer mit DeFi interagieren können, während sie gleichzeitig die gesetzlichen Vorschriften einhalten. Die institutionelle Kundschaft vieler Finanzinstituten war aufgrund verschiedener aufsichtsrechtlicher Beschränkungen bisher nicht in der Lage, Liquidität in grossem Umfang auf Aave einzusetzen.

    Die Schweizer Bank hat sich auf dem Governance Forum von Aave beworben und stützt sich auf das Aave Arc Whitepaper. Sie erhofft sich eine Genehmigung, da SEBA die Know Your Customer (KYC) Prinzipien in Übereinstimmung mit den FATF-Richtlinien anwendet, um ihre Kunden zu identifizieren. Ausserdem hätten sie ein robustes Compliance-Programm zur Anti-Geldwäsche / -Terrorismusfinanzierung (AML/CFT) in Kombination einer aktiven Lizenz in der Schweiz. Als voll regulierte Bank für digitale Vermögenswerte versprechen sie Marktteilnehmern einen erheblichen Mehrwert, indem sie ihre Vermögenswerte sicher in Aave Arc unter Einhaltung der gegeben Vorschriften verwalten.

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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