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    OpenAI-Gründer Sam Altman lanciert Worldcoin

    OpenAI-Gründer Sam Altman lanciert umstrittenes Worldcoin-Projekt

    0
    von Redaktion cvj.ch am 24. Juli 2023 News

    Das durch den OpenAI-Gründer Sam Altman ins Leben gerufene Worldcoin-Projekt geht nach drei Jahren hitziger Debatten an den Start. Das Krypto-Unternehmen verspricht Nutzern einen Airdrop an Worldcoins (WLD), wenn sie ihre Augäpfel mit einer futuristischen Kugel scannen.

    Für viele Marktbeobachter - sowohl innerhalb als auch ausserhalb der Krypto-Szene - scheint Worldcoin wie ein dystopischer Witz direkt aus einem Science-Fiction-Film. Doch die Entwickler des Projekts bewerben es als eine wertvolle Waffe im Kampf gegen KI-Bots. Die Augapfel-Scans sollen die "Menschlichkeit" eines Online-Nutzers beweisen und somit ihre Identität von künstlicher Intelligenz (KI) trennen.

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    Gratis Krypto-Token für Augapfel-Scans

    Worldcoin wurde 2020 von einer Gruppe prominenter Tech-Unternehmer und -Investoren gegründet. In der Anfangsphase konzentrierte sich das Projekt in erster Linie auf seine Kryptowährung (WLD). Nutzer wurden dazu aufgefordert, ihre "Menschlichkeit" durch einen Scan ihres Augapfels zu beweisen. Als Belohnung erhielten frühe Teilnehmer bereits vor dem offiziellen Start Worldcoin-Token. Die propagierte Vision war es, ein globales universelles Grundeinkommen (UBI) zu schaffen. Der Token sollte in dieser künftigen Welt ein zentrales Zahlungsmittel darstellen.

    Doch abgesehen von der seltsamen Natur des Projekts hatte Worldcoin mit einigen Kontroversen zu kämpfen. Die zunehmende Berichterstattung in den Medien warf Licht auf die umstrittenen Praktiken von Worldcoin, Fremdfirmen damit zu beauftragen, die Irisdaten von Menschen über deren Augäpfel zu erfassen. Dies weckte Bedenken hinsichtlich der Verletzung von Datenschutzgesetzen und Korruptionsvorwürfen. Worldcoin behauptet jedoch nach wie vor, durch ein ausgeklügeltes Protokoll alle biometrischen Daten von Personen kryptographisch zu schützen.

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    Worldcoin verschiebt Fokus auf künstliche Intelligenz (KI)

    Nach dem höchst erfolgreichen Start der ersten Version von ChatGPT im vergangenen Winter verlagerte Worldcoin seinen Schwerpunkt vom ursprünglichen UBI-Ansatz. Angesichts der neuen Herausforderungen durch das rasante Aufkommen raffinierter KI-Bots sollte das Projekt neu als Identitätsprotokoll dienen. Die Iris-Scans wurden die Grundlage einer ID für alle Teilnehmer. Diese sollte echte Menschen von künstlicher Intelligenz im Internet unterscheiden können. Die Worldcoin-Token (WLD) dienten von nun an lediglich als Anreizmechanismus, um Nutzer für die Plattform zu gewinnen.

    Mittlerweile sind weltweit rund 150 Worldcoin-Kugeln ("Orbs") in Betrieb, die bis dato knapp 2 Millionen Nutzer verifizierten. Bis zum Jahresende sollte die Anzahl der operativen Orbs verzehnfacht werden. Der offizielle Start des Worldcoin-Token, der bereits auf der führenden Krypto-Börse Binance notiert wurde, sei der erste Schritt in einer ambitiösen Wachstumsphase. Die exakten Tokenomics des WLD-Token sollten ebenfalls bald veröffentlicht werden. Mit einem maximalen Angebot von 10 Mrd. Token wird Worldcoin bereits zu einer vollständig verwässerten Bewertung von über 28. Mrd. USD gehandelt.

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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