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    Morgan Stanley öffnet Krypto-Investments für breitere Kundenschichten

    Morgan Stanley öffnet Krypto-Investments für breitere Kundenschichten

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    von Redaktion cvj.ch am 15. Oktober 2025 News

    Die Wall-Street-Bank Morgan Stanley hebt ihre bisherigen Beschränkungen für Krypto-Investments auf. Ab dem heutigen Tag sollen Kunden aller Vermögensklassen Zugang zu Bitcoin- und Ether-Fonds erhalten - ein bedeutsamer Schritt zur stärkeren Integration digitaler Assets in klassisches Wealth-Management.

    Die Hürden für Krypto-Investments werden nicht zuletzt durch Kundendruck gesenkt. Die digitale Anlageklasse wird Investoren zunehmend zugänglich gemacht, Teil eines globalen Trends, der sich besonders in den USA zeigt. Jüngstes Beispiel ist der Vermögensverwalter Vanguard, einer der grössten der Welt, der sich lange gegen digitale Anlagen gewehrt hatte und nun eine Öffnung vollzieht.

    Nun folgt mit Morgan Stanley ein weiteres Schwergewicht in den USA, das seine bisherigen Beschränkungen im Umgang mit digitalen Assets aufhebt. Die Entscheidung unterstreicht, dass Krypto-Investments im Mainstream angekommen sind und klassische Finanzhäuser zunehmend in direkten Wettbewerb zu reinen Krypto-Plattformen treten.

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    Breitere Anlegerbasis bei kontrollierter Allokation

    Ab heute, dem 15. Oktober 2025 erhalten Kunden aller Vermögensklassen Zugang zu Bitcoin- und Ether-Fonds. Damit öffnet sich die Wall-Street-Bank für ein deutlich breiteres Anlegersegment und integriert digitale Vermögenswerte fester in ihr Wealth-Management-Geschäft. Bisher war der Zugang zu Krypto-Fonds nur vermögenden Kunden mit einem Mindestvermögen von 1,5 Millionen US-Dollar und hoher Risikobereitschaft vorbehalten.

    Mit der neuen Regelung können künftig alle Kunden, einschliesslich solcher mit Renten- und Treuhandkonten, in ausgewählte Krypto-Fonds investieren. Zum Start sollen Produkte von BlackRock und Fidelity angeboten werden, die bereits bei institutionellen Anlegern stark nachgefragt sind. Interne Richtlinien sehen eine maximale Portfolioallokation von rund vier Prozent vor, insbesondere in wachstumsorientierten Strategien. Überwachungssysteme sollen sicherstellen, dass Konzentrationsrisiken begrenzt bleiben.

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    Nächster Schritt: Digital-Asset-Handel für Privatkunden

    Wie CNBC berichtet bereitet Morgan Stanley zusätzlich den Einstieg in den direkten Handel mit digitalen Vermögenswerten vor. Geplant ist, über die hauseigene E*Trade-Plattform künftig Transaktionen in Bitcoin, Ether und Solana zu ermöglichen. Reuters berichtete, dass dafür eine technische Partnerschaft mit dem US-Dienstleister Zerohash besteht und der Start des Angebots für die erste Hälfte 2026 vorgesehen ist.

    Mit dieser Öffnung positioniert sich Morgan Stanley unter den grossen US-Banken als Vorreiter bei der Integration digitaler Assets in traditionelle Vermögensverwaltung. Der Schritt signalisiert einerseits Vertrauen in die zunehmende Reife des Kryptomarkts, andererseits erhöht er den Druck auf andere Institute, eigene Krypto-Angebote zu entwickeln.

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    Redaktion cvj.ch
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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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