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    Blockchain.com reicht vertraulich Form S-1 bei der SEC ein und steuert den US-Börsengang mit 39 Mio. Wallets im Rücken an.

    Blockchain.com reicht vertraulichen IPO-Antrag bei der SEC ein

    von Redaktion cvj.ch am 21. Mai 2026 News

    Der britisch-amerikanische Wallet- und Brokerage-Anbieter Blockchain.com hat unter dem Firmennamen Blockchain.com Group Holdings Inc. einen vertraulichen Entwurf einer Form-S-1-Registrierungserklärung bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht.

    Damit beginnt formell der Weg an den US-Kapitalmarkt für ein Unternehmen, das nach eigenen Angaben rund 39 Mio. verifizierte Nutzer-Wallets verwaltet. Die letzte verifizierte Bewertung lag im November 2023 bei 7 Mrd. USD. Aktienanzahl und Preisspanne sind noch nicht festgelegt. Das Verfahren erlaubt der SEC, Bilanzen und Compliance-Struktur ohne öffentliche Einsicht zu prüfen. Konkret bleibt der Antrag bis zur öffentlichen Phase nicht einsehbar. Gleichzeitig signalisiert der Schritt eine bemerkenswerte Risikobereitschaft: Mit Kraken hat ein direkter Branchenpeer seinen Börsengang erst im März 2026 wegen schwieriger Marktbedingungen eingefroren.

    Vertrauliches SEC-Filing: Was Blockchain.com offenlegt

    Das Blockchain.com-IPO-Filing erfolgt nach dem sogenannten Confidential-Filing-Verfahren der SEC. Dabei reicht das Unternehmen einen Entwurf der Form S-1 nicht-öffentlich ein. Die SEC prüft Bilanzen, Compliance-Aufbau und Risikohinweise. Aktionäre und Konkurrenten erhalten zu diesem Zeitpunkt keinen Einblick in die Dokumente.

    Bekannt ist daher zunächst nur der Schritt selbst. Die Firmierung lautet Blockchain.com Group Holdings Inc. Aktienanzahl und Preisspanne werden erst mit dem öffentlichen S-1 publik, somit bleibt auch die angestrebte Bewertung offen. Der Börsengang unterliegt zudem der finalen SEC-Genehmigung und günstigen Marktbedingungen, also einem Vorbehalt, der in den vergangenen Monaten mehrfach zum Stolperstein wurde.

    Konkret bedeutet das: Investoren sehen weder Umsatzzahlen noch Gewinnsituation, bevor das Unternehmen seinen Antrag entdeckelt. Anschliessend folgt typischerweise eine mehrwöchige Roadshow. Erst dann fixieren Underwriter Preis und Volumen. Bis dahin lässt sich die Substanz des Filings ausschliesslich am Track Record und an den letzten öffentlich verfügbaren Finanzierungsdaten messen.

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    Von 14 Mrd. auf 7 Mrd. USD: Die Bewertungsgeschichte vor dem Börsengang

    Blockchain.com sammelte im Februar 2021 zunächst 120 Mio. USD ein, bei einer Bewertung von 3 Mrd. USD. Bereits einen Monat später folgte eine Runde über 300 Mio. USD bei 5.2 Mrd. USD. Auf dem Höhepunkt des Krypto-Zyklus 2022 stieg die Bewertung zeitweise auf 14 Mrd. USD. Dann kam der Einbruch. Mit der Insolvenz von Three Arrows Capital im Sommer 2022 verlor Blockchain.com rund 270 Mio. USD an offenen Krypto- und USD-Krediten. Im Juli 2022 entliess das Unternehmen rund 150 Mitarbeitende, also ein Viertel der Belegschaft. Eine weitere Reduktion führte Ende 2023 zu rund 300 Beschäftigten.

    Die Erholung folgte im November 2023 mit der Series E über 110 Mio. USD bei einer 7 Mrd. USD Bewertung. Lead-Investor war Kingsway Capital, beteiligt waren ausserdem Baillie Gifford, Lakestar, Lightspeed Venture Partners und Coinbase Ventures. Damit hatte sich der Unternehmenswert gegenüber dem 2022er-Höchststand halbiert. Die IPO-Vorbereitung selbst zog sich anschliessend über mehrere Monate. Im Oktober 2025 führte Blockchain.com Gespräche über eine US-Kotierung via SPAC. Dann, im November 2025 wurden die IPO-Pläne für 2026 publik, gleichzeitig wurde Lane Kasselman zum Co-CEO ernannt. Im März 2026 folgte ein Pre-IPO-Angebot über Crowdcube. Eine aktuelle Zielbewertung für den Börsengang wurde bislang nicht kommuniziert.

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    Wallet-Anbieter, Brokerage, Explorer: Das Geschäftsmodell hinter dem Filing

    Die Plattform wurde im August 2011 in York gegründet, von Peter Smith, Benjamin Reeves und Nicolas Cary. Smith führt das Unternehmen seit 2014 als CEO. Seit November 2025 steht ihm Lane Kasselman als Co-CEO zur Seite. Der juristische Hauptsitz liegt in London, die US-Präsenz in Dallas.

    Anders als Coinbase oder Kraken betreibt Blockchain.com keine klassische Orderbuch-Börse. Stattdessen kombiniert das Unternehmen drei Säulen: ein Brokerage-Geschäft, Wallet-Services für Endkunden und Institutionen sowie den Block Explorer als Daten-Infrastruktur. Rund 60 Prozent des Umsatzes stammen aus Brokerage und Marktdienstleistungen, etwa 40 Prozent aus dem Retail-Geschäft.

    Die Reichweite ist erheblich. Per November 2025 zählte das Unternehmen rund 39 Mio. verifizierte Nutzer-Wallets. Dabei wickelte Blockchain.com zwischen 2012 und 2020 nach eigenen Angaben rund 28 Prozent aller Bitcoin-Transaktionen über seine Infrastruktur ab. Für ein börsennotiertes Unternehmen wäre das eine ungewöhnliche Mischung aus Infrastruktur-Asset und Endkunden-Brokerage, deren Margenstruktur die SEC nun erstmals prüft.

    Blockchain.com tritt in eine ambivalente Krypto-IPO-Welle ein

    Das regulatorische Umfeld hat sich für Krypto-Emittenten zuletzt verbessert. Nach dem Abgang von SEC-Chairman Gary Gensler steuerte die Behörde unter neuer Führung einen kryptofreundlicheren Kurs. Klagen gegen Kraken und Consensys wurden zurückgezogen. Im Jahr 2025 zählte der Sektor mindestens elf Krypto-IPOs mit einem kombinierten Volumen von 14.6 Mrd. USD, verglichen mit 310 Mio. USD im Jahr zuvor.

    Die Nachperformance dieser Börsengänge ist jedoch durchwachsen. Bullish legte im August 2025 am ersten Handelstag 89 Prozent zu. Circle sammelte im Juni 2025 über 1 Mrd. USD ein und notiert seither rund elf Prozent unter dem Ausgabepreis. Gemini debütierte im September 2025 mit einem Plus von 14 Prozent, die Aktie steht inzwischen rund 80 Prozent unter dem IPO-Preis. BitGo platzierte am 22. Januar 2026 zu 18 USD an der NYSE und sammelte 212.8 Mio. USD ein bei einer Bewertung über 2 Mrd. USD. Die Aktie hat seither rund 44 Prozent verloren.

    Auffällig ist das parallele Marktsignal von Kraken. Die Börse reichte ihren vertraulichen S-1 bereits im November 2025 ein, bei einer Bewertung von 20 Mrd. USD und einem 2024er-Umsatz von 1.5 Mrd. USD. Im März 2026 fror Kraken den Börsengang dennoch wegen schwieriger Marktbedingungen ein. Consensys hingegen arbeitet weiter mit JPMorgan und Goldman Sachs an einem IPO für Mitte 2026. Blockchain.com geht somit in einem Fenster an die Öffentlichkeit, das regulatorisch geöffnet, marktseitig jedoch fragil ist. Ob der Antrag in eine tatsächliche Notierung mündet, hängt vom öffentlichen S-1, den finalen Finanzkennzahlen und der Marktverfassung im zweiten Halbjahr ab.

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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