Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home » Aktuell » News » Swiss Blockchain Federation bestätigt Vorstand und baut regulatorischen Einfluss aus
    Swiss Blockchain Federation bestätigt Vorstand und baut regulatorischen Einfluss aus

    Swiss Blockchain Federation bestätigt Vorstand und baut regulatorischen Einfluss aus

    von Redaktion cvj.ch am 8. April 2026 News

    Die Swiss Blockchain Federation (SBF) hat an ihrer Generalversammlung alle elf bisherigen Vorstandsmitglieder wiedergewählt. Drei Mitglieder traten zurück: Guido Bühler, René Hüsler und Patrizia Pesenti. Heinz Tännler bleibt Präsident, Lorenz Furrer Vizepräsident.

    Per Ende 2025 zählt der Verband 96 Mitglieder, darunter acht Kooperationspartner und sieben Passivmitglieder aus der Politik. 17 neue Mitglieder kamen im vergangenen Jahr hinzu. Mit Bern und Genf schlossen sich zwei weitere Kantone an - sechs Kantone gehören nun der als Public-Private-Partnership organisierten Federation an, neben Zug, Zürich, Tessin und Neuenburg.

    Abonnieren Sie unseren Newsletter

    Die besten Artikel der Woche direkt in ihre Mailbox geliefert.

    Stablecoin-Streit mit der FINMA als zentrales Thema

    Das Jahr 2025 stand für die SBF im Zeichen regulatorischer Auseinandersetzungen. Die FINMA-Aufsichtsmitteilung 06/2024 zu Stablecoins bildete den Kern. Darin stuft die Finanzmarktaufsicht bereits das vorübergehende Halten eines Stablecoins als dauerhafte Geschäftsbeziehung ein. Emittenten müssen somit alle Stablecoin-Inhaber als Vertragspartner identifizieren. Als Begründung führt die FINMA Risiken bei Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Sanktionsumgehung an.

    Die SBF sieht für diese Praxis keine gesetzliche Grundlage. Weder die EU noch Singapur, Hongkong, Japan oder die USA verlangen eine Identifikation aller Zwischeninhaber. Sollte sich die FINMA-Praxis durchsetzen, wäre laut dem Verband die Emission von Stablecoins aus der Schweiz faktisch verunmöglicht - weil kein tragfähiges Geschäftsmodell unter diesen Einschränkungen bestehen könne.

    Was dabei untergeht: Das globale Stablecoin-Transaktionsvolumen stiegen 2025 um 72 Prozent auf 33 Billionen US-Dollar. USDC allein verzeichnete 18.3 Billionen US-Dollar. Während der Markt so rasch wächst, droht die Schweiz den Anschluss zu verlieren.

    FINIG-Revision soll neue Bewilligungskategorien schaffen

    Am 22. Oktober 2025 eröffnete der Bundesrat die Vernehmlassung zur Revision des Finanzinstitutsgesetzes (FINIG). Vorgesehen sind zwei neue Bewilligungskategorien. Ein Zahlungsmittelinstitut für die Stablecoin-Emission ersetzt die bisherige Fintech-Lizenz und hebt deren Limit von CHF 100 Millionen auf. Daneben entsteht ein Krypto-Institut für Verwahrung, Handel und Market-Making. Blacklisting sanktionierter Adressen ist als Compliance-Instrument eingeplant. Die Vernehmlassungsfrist lief bis zum 6. Februar 2026.

    Eine gemeinsame Stellungnahme koordinierte die SBF mit der Crypto Valley Association, der Swiss Fintech Association und der Capital Markets and Technology Association. Hans Kuhn, ehemaliger Chefjurist der Schweizerischen Nationalbank, leitete die zuständige Arbeitsgruppe. Auch das Finanzmarktinfrastrukturgesetz (FinfraG) wird im Rahmen desselben Pakets angepasst. Ein Inkrafttreten gilt frühestens 2027 als realistisch.

    Parallel setzte sich die SBF mit dem Krypto-Kapitalstandard des Basler Ausschusses auseinander. Seit dem 1. Januar 2026 müssen Banken die revidierten Vorgaben umsetzen. Tokenisierte Vermögenswerte und konforme Stablecoins erhalten ein moderates Risikogewicht, alle übrigen Krypto-Assets unterliegen hingegen einem vollständigen Kapitalabzug. Das Exposure-Limit für diese zweite Gruppe liegt bei 1 Prozent des Tier-1-Kapitals. Die SBF sprach sich entsprechend gegen unverhältnismässige Eigenmittelanforderungen aus.

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    CLARITY Act DeFi Hintergrund

    CLARITY Act: Der wichtigste Krypto-Deal des Jahres steht vor der Entscheidung

    SpaceX-Pre-IPO-Perp auf Hyperliquid impliziert Bewertung über 2 Bio. USD - vier Wochen vor dem geplanten Nasdaq-Listing am 12. Juni. Finanzprodukte

    Hyperliquid preist SpaceX-IPO über 2 Bio. USD

    Transparenz im Digital Finance basiert auf Proof of Reserves, Merkle Trees, MPC-Verwahrung und 24/7-Monitoring für Solvenznachweise. Basiswissen

    Transparenz als Fundament der Sicherheit im Digital Finance

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    CLARITY Act DeFi Hintergrund

    CLARITY Act: Der wichtigste Krypto-Deal des Jahres steht vor der Entscheidung

    12-Punkte-Programm gegen internationale Konkurrenz

    Im Mai 2025 lancierte die SBF zusammen mit der Crypto Valley Association und der Bitcoin Association Switzerland ein 12-Punkte-Programm. Es soll die Wettbewerbsfähigkeit des Blockchain-Standorts Schweiz sichern. Der Druck kommt von aussen: Länder in Asien und im Nahen Osten sowie die USA unter der Trump-Regierung bieten zunehmend attraktivere Bedingungen für Krypto-Unternehmen.

    Gefordert werden unter anderem innovationsfreundliche Rahmenbedingungen bei der FINMA als strategisches Ziel, technologieneutrale Regulierung und verbindliche Bewilligungsfristen von maximal sechs Monaten. Ebenso verlangt das Programm die Einführung digitaler Zentralbankwährungen für den Zahlungsverkehr, grössere Autonomie für Selbstregulierungsorganisationen und den Abbau von Hindernissen für ausländische Investitionen.

    Vom Crypto-Valley-Pionier zur politischen Kraft

    Die SBF entstand 2018 nach einem Runden Tisch mit Bundesrat Ueli Maurer, Krypto-Unternehmern, Politikern und Wissenschaftlern. Der damalige Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann präsentierte das zugehörige Whitepaper. Bereits 2018 und 2019 war die Federation massgeblich beteiligt, als die FINMA weltweit erstmals zwei Krypto-Banken bewilligte: SEBA und Sygnum.

    Auffällig ist, dass sich zunehmend auch etablierte und traditionelle Unternehmen im Blockchain-Ökosystem engagieren. Im laufenden Jahr will die SBF die FINIG- und FinfraG-Revision politisch eng begleiten und das 12-Punkte-Programm vorantreiben. Für die 2018 als Nischen-Initiative gestartete Federation ist das ein Signal: Ihre Lobbyarbeit ist im politischen Bern angekommen.

    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch
    • Website
    • Twitter
    • LinkedIn

    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

    Verwandte Artikel

    Tether übernimmt SoftBanks Anteil an Twenty One Capital und kontrolliert das Bitcoin-Treasury-Unternehmen mit 43'514 BTC nun allein.

    Tether übernimmt SoftBank-Anteil an Twenty One Capital

    JPMorgan, Ondo, Mastercard und Ripple testeten den XRP Ledger, doch XRP selbst spielte bei der Abwicklung keine Rolle.

    JPMorgan testet XRP Ledger ohne XRP als Abwicklungswährung

    AIB und 24 weitere Banken treten dem Euro-Stablecoin-Konsortium Qivalis bei. Damit umfasst die Gruppe 37 Institute aus 15 Ländern.

    Euro-Stablecoin: Konsortium von 37 Banken schliessen sich Qivalis an

    Tether übernimmt SoftBanks Anteil an Twenty One Capital und kontrolliert das Bitcoin-Treasury-Unternehmen mit 43'514 BTC nun allein.
    20. Mai 2026

    Tether übernimmt SoftBank-Anteil an Twenty One Capital

    JPMorgan, Ondo, Mastercard und Ripple testeten den XRP Ledger, doch XRP selbst spielte bei der Abwicklung keine Rolle.
    20. Mai 2026

    JPMorgan testet XRP Ledger ohne XRP als Abwicklungswährung

    Trump-Dekret weist die Fed an, Krypto-Firmen Zugang zu Master Accounts und Fedwire zu prüfen. Kraken besitzt den Status bereits seit März.
    20. Mai 2026

    Trump-Executive Order öffnet Fed-Zahlungsschienen für Krypto-Firmen

    twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

    Über Crypto Valley Journal
    Über Crypto Valley Journal

    Am Puls der Bewegung

    • Akademie
    • Kontakt
    • Werbung
    • Über uns
    • Partner
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Disclaimer
    Suche

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.