Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home » Fokus » Legal/Compliance » Neue FINMA-Regeln: Das Ende der Schweizer Stablecoin-Industrie?
    Neue FINMA-Regeln: Das Ende der Schweizer Stablecoin-Industrie?

    Neue FINMA-Regeln: Das Ende der Schweizer Stablecoin-Industrie?

    von Redaktion cvj.ch am 31. Juli 2024 Legal/Compliance

    In einer kürzlich veröffentlichten Aufsichtsmitteilung präsentiert die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) strikte Vorschriften für Stablecoins in der Schweiz. Unter anderem benötigen Emittenten eine Banklizenz und müssen alle Nutzer über KYC-Verfahren identifizieren.

    Laut der FINMA-Mitteilung haben in den vergangenen Jahren auch in der Schweiz Projekte zur Herausgabe von Stablecoins an Bedeutung gewonnen. Solche Unterfangen verfolgen das Ziel, auf einer Blockchain ein Zahlungsmittel mit geringer Preisvolatilität zur Verfügung zu stellen. Gängig ist eine Bindung an den US-Dollar, wobei Schweizer Unternehemen wie die Swiss Stablecoin AG (SSC) oder das Schweizer Narrow Bank Projekt (SNAB) auf den Franken zurückgreifen. Mit der Aufsichtsmitteilung informiere die FINMA über finanzmarktrechtliche Aspekte, die sich in Bezug auf Stablecoin-Projekte ergeben und die Auswirkungen, die solche Projekte auf die Beaufsichtigten haben.

    Abonnieren Sie unseren Newsletter

    Die besten Artikel der Woche direkt in ihre Mailbox geliefert.

    Kein neues Thema

    Bereits in der Wegleitung zu Initial Coin Offerings (ICOs) vom September 2019 äusserte sich die FINMA zu den gesetzlichen Pflichten von Stablecoin-Emittenten. Seither habe der Markt an Bedeutung gewonnen. Die rechtlichen Implikationen seien allerdings nicht neu. In der Regel gewährleistet ein Einlösungsanspruch für die zugrundeliegenden Vermögenswerte die Bindung eines Stablecoins. So können Marktteilnehmer bei Preisabweichungen die Bindung über Arbitrage wiederherstellen.

    Deshalb liegt in dieser Beziehung meist eine Einstufung als bankenrechtliche Einlage oder kollektive Kapitalanlage vor, so die FINMA. Zur Abgrenzung zwischen bankenrechtlicher Einlage und kollektiver Kapitalanlage sei insbesondere von Bedeutung, ob die Verwaltung der angebundenen Vermögenswerte auf Rechnung und Risiko der Stablecoin-Inhaberinnen und -Inhaber (Hinweis auf Kollektivanlage) oder auf Rechnung und Risiko des Herausgebenden (Hinweis auf bankenrechtliche Einlage) erfolgt. Aufgrund des üblichen Zahlungsmittelzwecks von Stablecoins bestehe zudem nahezu immer eine Unterstellung unter das Geldwäschereigesetz.

    Ray Dalio rät zu 10 bis 15% Gold und einem kleinen Bitcoin-Anteil, weil er in rund drei Jahren eine US-Schuldenkrise erwartet. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    Der Protocol Cluster der Ethereum Foundation hat 62 EIPs bewertet und setzt Dezember 2029 als Ziel für eine quantensichere Ethereum-L1. Hintergrund

    Quantum-Computing: Ethereum peilt sichere Blockchain bis 2029 an

    Finanzprodukte

    Memecoins auf Robinhood Chain verzerren Aktien-Kurse

    Was Dogecoin von Bitcoin unterscheidet, ist das unbegrenzte Angebot des 2013 als Satire gestarteten Coins mit eigenem US-Spot-ETF. Basiswissen

    Was ist Dogecoin? Vom Satire-Projekt zum ETF-Asset

    Ray Dalio rät zu 10 bis 15% Gold und einem kleinen Bitcoin-Anteil, weil er in rund drei Jahren eine US-Schuldenkrise erwartet. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    Der Protocol Cluster der Ethereum Foundation hat 62 EIPs bewertet und setzt Dezember 2029 als Ziel für eine quantensichere Ethereum-L1. Hintergrund

    Quantum-Computing: Ethereum peilt sichere Blockchain bis 2029 an

    Hohe Hürden für Stablecoin-Emittenten

    Die FINMA stellt fest, dass in der Schweiz verschiedene Stablecoin-Herausgeber Ausfallgarantien von Banken nutzen, womit sie oftmals keine bankenrechtliche Bewilligung durch die Behörden benötigen. Dadurch entstünden sowohl Risiken für die Stablecoin-Inhaber als auch für die garantiestellenden Banken. Entsprechend meint die FINMA, Stablecoin-Emittenten sollten unter geltendem Schweizer Gesetz eine Banklizenz vorweisen. Die Mindestvoraussetzungen, die sie zum Schutz der Einlegerinnen und Einleger an die Ausfallgarantien stellt, gelten auch für Stablecoins.

    Ebenfalls strikte Anforderungen entstehen aus Sicht der Geldwäschereibekämpfung. Die regelmässige Qualifikation der Verbindlichkeit des Herausgebers gegenüber dem jeweiligen Stablecoin-Inhaber als bankenrechtliche Einlage führt laut der FINMA zu einer dauerhaften Geschäftsbeziehung im Sinne der Geldwäschereigesetzgebung. Der Emittent gilt somit als Finanzintermediär und muss unter anderem den Stablecoin-Inhaber als Gegenpartei gemäss den anwendbaren Pflichten als Vertragspartei identifizieren und die wirtschaftlich berechtigte Person feststellen. Konkret bedeutet dies ein KYC-Verfahren für alle Halter des Stablecoins. Diese Bestimmung macht die Verwendung eines Stablecoins praktisch obsolet. Der Einsatz würde sich auf die interne Infrastruktur einer Bank limitieren.

    FINMA hält sich an geltendes Schweizer Gesetz

    Einige Beobachter kritisierten die FINMA harsch für die neuen Anforderungen an Stablecoin-Emittenten. Man wolle die Schweizer Stablecoin-Industrie kastrieren. Doch die Finanzmarktaufsicht wendet lediglich die bestehenden Gesetze an, meinte der Rechtsanwalt Martin Hess in der Juristenzeitschrift AJP/PJA vom August 2023. Das Schweizer Gesetz sei einfach nicht für neuartige Zahlungsdienste ausgelegt.

    Um eine sichere Basis für Stablecoins zu haben, müsse die Schweiz die Gesetzgebung ändern, die schlecht konzipierte Fintech-Lizenz abschaffen, die immer noch auf dem Rückzahlungspflicht-Ansatz basiert, und eine neue Zahlungsdienstleister-Lizenz im Finanzinstitutsgesetz definieren. Genau dies habe die Europäische Union schon vor langer Zeit getan. Statt die FINMA zu kritisieren, sollte die Krypto-Branche Druck auf die Bundesverwaltung ausüben, damit diese die Arbeiten für eine Ablösung der Fintech-Lizenz beschleunigt.

    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch
    • Website
    • Twitter
    • LinkedIn

    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

    Verwandte Artikel

    Der überarbeitete Clarity Act umfasst vor der ersten Abstimmung im Senat 630 Seiten, doch die Unterstützung der Demokraten fehlt bisher.

    Clarity Act: Senat überarbeitet Vorlage vor September-Abstimmung

    Irans Zentralbank duldet Kryptowährungen für Exportzahlungen, obwohl die USA vier iranische Krypto-Börsen sanktioniert haben.

    Iran toleriert Kryptowährungen für Exportzahlungen trotz Sanktionen

    Mit SIX und TWINT wächst die CHF-Stablecoin-Sandbox auf neun Partner, die den Franken-Stablecoin CHFD bis Ende 2026 testen.

    SIX und TWINT treten CHF-Stablecoin-Sandbox bei

    Der überarbeitete Clarity Act umfasst vor der ersten Abstimmung im Senat 630 Seiten, doch die Unterstützung der Demokraten fehlt bisher.
    11. September 2026

    Clarity Act: Senat überarbeitet Vorlage vor September-Abstimmung

    Bis zu 60 Arbeitsplätze in Zug betrifft der Stellenabbau bei Bitcoin Suisse, Backoffice-Aufgaben wandern nach Bratislava und Vietnam.
    11. September 2026

    Bitcoin Suisse plant Stellenabbau am Zuger Hauptsitz

    Von 15'206 Wallets, die Hunter Bidens Memecoin LAPTOP kauften, verloren 12'151 Geld, während 88 Adressen 5.57 Mio. USD einstrichen.
    10. September 2026

    Hunter Bidens Memecoin LAPTOP bricht um 99% ein

    twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

    Über Crypto Valley Journal
    Über Crypto Valley Journal

    Am Puls der Bewegung

    • Akademie
    • Kontakt
    • Werbung
    • Über uns
    • Partner
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Disclaimer
    Suche

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.