Die CME Group, einer der weltweit führenden Handelsplätze für Finanzderivate, kündigt eine bedeutende Erweiterung ihres regulierten Kryptoderivate-Angebots an: Ab dem 9. Februar 2026 sollen Futures-Kontrakte auf die Kryptowährungen Cardano (ADA), Chainlink (LINK) und Stellar (XLM) gelistet werden - vorausgesetzt, die erforderliche regulatorische Zulassung wird erteilt.
Die neuen Futures werden sowohl in Standard- als auch in Micro-Grössen verfügbar sein, um institutionellen wie kleineren Marktteilnehmern den Zugang zu erleichtern. Sie ergänzen das bestehende Derivateportfolio von CME, das bereits Bitcoin, Ether, XRP und Solana umfasst und zeigen die wachsende Nachfrage nach regulierten Krypto-Finanzprodukten in den USA.
Erweiterung der regulierten Krypto-Futures
CME Group plant die Einführung von drei neuen Futures-Kontrakten, die auf den Blockchain-Projekten Cardano, Chainlink und Stellar basieren. Jeder dieser Kontrakte wird in zwei Grössen angeboten:
- Standard-Futures (beispielsweise 100’000 ADA (40’000 USD), 5’000 LINK, 250’000 XLM (55’000 USD)
- Micro-Futures mit geringeren Mindestgrössen (10’000 ADA, 250 LINK, 12’500 XLM (3000-4000 USD)
Diese Struktur soll sowohl institutionellen Anlegern als auch aktiven Retail-Händlern mehr Flexibilität geben, da Micro-Kontrakte geringeres Kapital erfordern und damit breitere Zugangsoptionen schaffen. Die Produkte werden über die CME Globex-Plattform gehandelt, die bereits ein etabliertes Zuhause für bitcoin- und etherbasierte Futures ist.
Die Aufnahme von Cardano, Chainlink und Stellar in das regulierte Derivate-Portfolio von CME ist ein klarer Indikator für die Reife und Diversifizierung des Krypto-Marktes. Während Bitcoin und Ethereum weiterhin die dominierenden Basiswerte bleiben, wächst das Interesse an Derivaten für Alternative Coins (Altcoins). Durch regulierte Futures erhalten Investoren und Risikomanager Werkzeuge, um Preisbewegungen abzusichern oder zu spekulieren, ohne die zugrundeliegenden Token direkt halten zu müssen - ein Vorteil bei institutionellen Zielen wie Risikomanagement und Portfolioallokation.
Die geplante Einführung fällt in eine Zeit, in der Krypto-Derivate an Bedeutung gewinnen. CME selbst verzeichnete 2025 hohe Handelsvolumina und eröffnet im laufenden Jahr zudem Pläne für kontinuierlichen 24/7-Handel digitaler Assetkontrakte - ebenfalls vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen.
Bedeutung für Händler und Anleger
Für Marktteilnehmer bedeutet die Erweiterung des Derivatemarktes eine breitere Palette an Hedging- und Handelsstrategien. Futures erleichtern die Preisrisikosteuerung gegenüber Spot-Positionen und erlauben taktische Engagements in beliebtere Altcoins, ohne sie direkt zu halten oder auf Spot-Liquidität angewiesen zu sein. Die Einführung von Micro-Kontrakten ist zudem ein Schritt, um Einsteiger- und Retail-Händler besser anzusprechen - ein Trend, der bereits bei Bitcoin- und Ether-Micro-Futures zu beobachten war.
Institutionelle Akteure sehen diese Entwicklung ebenfalls als Fortschritt. Regulierter Zugang zu Altcoin-Derivaten kann helfen, Preisvolatilität abzusichern, strategische Allokationen umzusetzen und Krypto-Exposures in formelleren Rahmenbedingungen zu steuern.







