BlackRock CIO sieht Bitcoin als Goldersatz

Rick Rieder, Chief Investment Officer (CIO) des weltgrössten Vermögensverwalters BlackRock, äusserte sich kürzlich positiv zu Bitcoin. Er ist der Meinung, dass die zunehmende Digitalisierung von Währungen eine breite Adoption von Bitcoin ermöglicht.

BlackRock Inc. ist mit 7,4 Billionen US-Dollar Assets under Management (AuM) der weltweit grösste Vermögensverwalter. CIO Rick Rieder wurde Ende letzter Woche in einem Interview mit CNBC zu Bitcoin befragt. Obwohl Rieder laut eigenen Angaben selbst keine Bitcoins besitzt, ist er optimistisch für dessen Zukunft. Mit seinen Aussagen steht der Investment Manager dabei im Einklang mit anderen einflussreichen Investoren wie Paul Tudor Jones.

Bitcoin: Gekommen, um zu bleiben

In einer Frage zu Rieders Haltung gegenüber Bitcoin erwiderte der BlackRock CIO, dass Kryptowährungen „gekommen sind, um zu bleiben“. Die zwei Dinge, die ihn besonders positiv stimmen, sind die grossen Projekte rund um digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) und die Aufnahmefähigkeit von Millenials im Technologie-Bereich. Er sieht sogar Potenzial, das „Safe Haven Asset“ schlechthin zu ersetzen.

„Glaube ich, dass es sich [bei Bitcoin]um einen langlebigen Mechanismus handelt, der Gold zu einem grossen Teil ersetzen könnte? Ja, das denke ich schon, denn es ist so viel praktischer, als einen Goldbarren herumzureichen.“ – Rick Rieder, Blackrock CIO

Tatsächlich ist der Vermögensverwalter durch seine Beteiligung an MicroStrategy dem Preis von Bitcoin bis zu einem gewissen Grad ausgesetzt. Das Business-Intelligence-Unternehmen hat nämlich einen beträchtlichen Teil ihrer Cash-Reserven in Bitcoin investiert. Die Antworten auf Social Media waren durchmischt, doch grösstenteils positiv.

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