Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home » Fokus » Legal/Compliance » US-Finanzministerium sieht DeFi als Risiko für die Finanzmärkte
    US-Finanzministerium sieht DeFi als Risiko für die Finanzmärkte

    US-Finanzministerium sieht DeFi als Risiko für die Finanzmärkte

    von Redaktion cvj.ch am 12. April 2023 Legal/Compliance

    Das US-Finanzministerium hat eine Risikobewertung der illegalen Finanzströme über dezentrale Finanzanwendungen (DeFi) veröffentlicht. Die Agentur nimmt eine kritische Position gegenüber dem Bereich ein und empfiehlt den zuständigen Regulatoren, strengere KYC/AML-Anforderungen zu implementieren.

    Der Bericht analysiert laut dem Finanzministerium die Risiken, die mit den gewöhnlich als DeFi bezeichneten Dienstleistungen verbunden sind. Die Risikobewertung baue auf den anderen kürzlich veröffentlichten Analysen des Finanzministeriums auf und seien Teil ihrer Arbeit in Bezug auf die Durchführungsverordnung Präsident Bidens. Konkret fordert die Abteilung strengere Vorschriften der US-Regulierungsbehörden.

    Finanzministerium sieht DeFi als Geldwäschevehikel

    Obwohl es keine allgemein anerkannte Definition von DeFi gäbe, umfasst der Begriff laut dem Finanzministerium im Allgemeinen Protokolle und Dienste für digitale Vermögenswerte, die automatisierte Peer-to-Peer-Transaktionen mit selbstausführendem Code oder "Smart Contracts" auf Basis der Blockchain-Technologie ermöglichen. Der Begriff werde in der Privatwirtschaft häufig lose verwendet, oft auch für Dienste, die operativ gar nicht dezentralisiert sind. Während die Behörde einige Vorteile dieser Technologien anerkannt, befasst sich die Risikobewertung lediglich mit den Kehrseiten des Bereichs.

    Abonnieren Sie unseren Newsletter

    Die besten Artikel der Woche direkt in ihre Mailbox geliefert.

    Akteure wie die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK), Cyberkriminelle, Ransomware-Angreifer, Diebe und Betrüger nutzen nämlich DeFi-Dienste für den Transfer und die Wäsche ihrer illegalen Erlöse, so das Finanzministerium. Kriminelle Organisationen profitieren dabei von einem Mangel an Anti-Geldwäsche- und Anti-Terrorismus-Massnahmen (AML/CFT), die von vielen DeFi-Diensten trotz Verpflichtung nicht umgesetzt werden.

    "Unsere Bewertung hat ergeben, dass kriminelle Akteure [...] DeFi-Dienste zur Wäsche illegaler Gelder nutzen. Um die potenziellen Vorteile von DeFi-Diensten nutzen zu können, müssen diese Risiken angegangen werden. Der Privatsektor sollte die Ergebnisse dieser Bewertung als Grundlage für seine eigenen Strategien zur Risikominderung nutzen und im Einklang mit den bestehenden Vorschriften klare Schritte unternehmen, um illegale Akteure am Missbrauch von DeFi-Diensten zu hindern." - Brian E. Nelso, Unterstaatssekretär des Ministeriums für Terrorismus und Finanzkriminalität

    Dezentralisierung kein gültiger Vorwand

    Die grösste Schwachstelle, die sich illegale Akteure zunutze machen, sei die Nichteinhaltung der Verpflichtungen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie von Sanktionen. DeFi-Dienste, die unter das Bankgeheimnisgesetz fallende Tätigkeiten ausüben, unterliegen laut dem Finanzministerium ebenfalls den AML/CFT-Verpflichtungen. Dies gilt unabhängig davon, ob die Protokolle angeblich dezentralisiert sind oder dezentralisiert werden sollen. Eine klare Kampfansage an führende DeFi-Teams mit Sitz in den Vereinigten Staaten.

    Während Risikobewertungen in erster Linie dazu dienen, das Ausmass eines Problems zu ermitteln, enthält die Studie des Finanzministeriums auch konkrete Handlungsempfehlungen für die Regierung. Schliesslich sei es zentral, diese Risiken der illegalen Finanzierung über DeFi-Applikationen früh zu mindern. Die Vorschläge umfassen:

    • Stärkung der AML/CFT-Aufsicht in den USA
    • Erwägung zusätzlicher Leitlinien für den Privatsektor zu den AML/CFT-Verpflichtungen von DeFi-Diensten
    • Bewertung von Massnahmen zur Schliessung etwaiger AML/CFT-Rechtslücken im Zusammenhang mit DeFi-Diensten
    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch
    • Website
    • Twitter
    • LinkedIn

    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

    Verwandte Artikel

    Trump-Dekret weist die Fed an, Krypto-Firmen Zugang zu Master Accounts und Fedwire zu prüfen. Kraken besitzt den Status bereits seit März.

    Trump-Executive Order öffnet Fed-Zahlungsschienen für Krypto-Firmen

    Die Bank of England prüft Alternativen zu Haltelimits für Sterling-Stablecoins. Branchenkritik trifft auf konservative Reservepflichten.

    Bank of England öffnet sich für Alternativen zu Stablecoin-Limiten

    SEC plant Innovation Exemption für tokenisierte Aktien noch im Mai 2026. DTCC startet im Juli, NYSE-Regeln sind bereits aktiv.

    SEC bereitet Regelwerk („Innovation Exemption“) für tokenisierte Aktien vor

    Tether übernimmt SoftBanks Anteil an Twenty One Capital und kontrolliert das Bitcoin-Treasury-Unternehmen mit 43'514 BTC nun allein.
    20. Mai 2026

    Tether übernimmt SoftBank-Anteil an Twenty One Capital

    JPMorgan, Ondo, Mastercard und Ripple testeten den XRP Ledger, doch XRP selbst spielte bei der Abwicklung keine Rolle.
    20. Mai 2026

    JPMorgan testet XRP Ledger ohne XRP als Abwicklungswährung

    Trump-Dekret weist die Fed an, Krypto-Firmen Zugang zu Master Accounts und Fedwire zu prüfen. Kraken besitzt den Status bereits seit März.
    20. Mai 2026

    Trump-Executive Order öffnet Fed-Zahlungsschienen für Krypto-Firmen

    twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

    Über Crypto Valley Journal
    Über Crypto Valley Journal

    Am Puls der Bewegung

    • Akademie
    • Kontakt
    • Werbung
    • Über uns
    • Partner
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Disclaimer
    Suche

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.