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    Pandoras ERC-404: ein semi-fungibler Token-Standard

    Pandoras ERC-404: ein semi-fungibler Token-Standard

    von Victor Koetter am 22. Februar 2024 Hintergrund

    ERC-404 ist ein experimenteller, inoffizieller Token-Standard auf der Ethereum-Blockchain. Durch die Kombination der Eigenschaften von ERC-20 (fungible Token) und ERC-721 (nicht-fungible Token) sollen digitale Vermögenswerte verbessert werden. Die Kombination der Eigenschaften führt zu einem semi-fungiblen Token.

    Dieser Standard ermöglicht Fraktionierung und Liquidität für NFTs. ERC-404 befindet sich jedoch noch in der Entwicklung und hat den offiziellen Ethereum Improvement Proposal (EIP)-Prozess noch nicht durchlaufen. Trotz seines experimentellen Charakters verwenden Entwickler ERC-404 bereits in Projekten, die die neuen Anwendungsfälle für 404 NFTs auf Ethereum demonstrieren. Pandora war das erste Projekt, das mit dieser Technologie experimentierte.

    ERC-404-Grundlagen

    Der ERC-404-Standard, der von den Personen mit den Pseudonymen "ctrl" und "Acme" entwickelt wurde, führt einen neuen Ansatz für NFTs ein. Dabei werden ERC-721-Tokens aus kleineren ERC-20-Tokens erstellt, im Gegensatz zu den traditionellen NFT-Fraktionierungsmethoden. Der neue Standard beschreibt eine Art von semi-fungiblen Token (SFT), die eine einzigartige Form von digitalen Vermögenswerten darstellen. Sie kombinieren die Eigenschaften von fungiblen und nicht-fungiblen Token (NFTs). ERC-404 stellt einen Fortschritt bei den Standards für digitale Token dar und bietet ein Gleichgewicht zwischen Fungibilität und Einzigartigkeit.

    Während dieses Konzept die derzeitigen Normen in Frage stellt, wurde es wegen seiner potenziellen Auswirkungen auf Lending Pools und Protokolle, die dafür nicht konfiguriert sind, kritisiert. Trotz seines experimentellen Charakters und der fehlenden formellen Genehmigung durch das Ethereum Improvement Proposal-Verfahren hat ERC-404 eine Diskussion über seine möglichen Auswirkungen auf die Tokenisierung von Vermögenswerten und die Bereitstellung von Liquidität auf dezentralen Plattformen ausgelöst.

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    Pandora: das erste ERC-404-Projekt

    Das grösste Projekt, das derzeit den ERC-404-Standard verwendet, ist Pandora. Das Projekt wurde Anfang Februar 2024 gestartet. Pandora hatte ursprünglich mit einer anderen Gruppe von Entwicklern begonnen, die das Projekt mit einem sogenannten "Rug Pull" (dt. = Betrug) ausbeuteten. Trotz dieses Rückschlags sah eine Gruppe von Personen das Potenzial des Konzepts und beschloss die Weiterentwicklung, was zum ERC-404-Token-Standard führte.

    1/

    A lot of people got rekt earlier when the $EMERALD contract was exploited.

    I shared it so I felt a responsibility to reach out to the dev and give my best shot at advising him on how to make this right and not waste a great idea + his rep.

    You're gonna hate this thread. pic.twitter.com/c1FgJh6axi

    — ctrl (@maybectrlfreak) February 1, 2024

    Der neue experimentelle Token-Standard kombiniert Aspekte von ERC-20 und ERC-721. Pandora wurde als erste Implementierung von ERC-404 geschaffen, mit 10'000 Token und entsprechenden NFTs, die " Replicants" genannt werden. Beim Kauf von Pandora-Token auf der dezentralen Börse (DEX) Uniswap erhalten die Käufer auch einen zufälligen Pandora-NFT. Der Verkauf der Pandora-Token führt zur Verbrennung der zugehörigen NFTs.

    Pandora NFTs gibt es in verschiedenen Seltenheitsgraden, so dass eine Arbitrage zwischen dem Token-Preis und dem NFT-Wert möglich ist. Der Token-Standard ist für die Finanzialisierung von NFTs relevant, da er die Liquidität erhöhen und das Bruchteilseigentum an NFT-Sammlungen ermöglichen soll. Dies löst möglicherweise das rechtliche Problem der Teilung von NFTs, ohne sie zu verbriefen. Der Ansatz könnte interessante potenzielle Anwendungen für reale Vermögenswerte (RWA) haben, wenn er in tokenisierte Wertpapiere integriert wird.

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    Die wirtschaftlichen Auswirkungen von Pandora

    Innerhalb einer Woche überstieg die vollständig verwässerte Bewertung von Pandora 320 Mio. USD, trotz eines Rückgangs von 50% gegenüber seinem Allzeithoch. Derzeit zeigt das Projekt Anzeichen einer Konsolidierung. Der Token hat die Aufmerksamkeit von etwa 1'400 einzigartigen Wallets auf sich gezogen, wie auf Etherscan zu sehen ist. Etwa die Hälfte des im Umlauf befindlichen Angebots ist im Besitz von frühen Investoren.

    Die Analyse von ERC-404-Transaktionen ist aufgrund ihrer hybriden Natur schwierig, aber die meisten Transaktionen scheinen eher auf DEXs als auf NFT-Marktplätzen stattzufinden. Die Prägung von ERC-404-Token ist sprunghaft angestiegen und hat in den letzten Wochen ein Volumen im dreistelligen Millionenbereich erreicht. Dieser Erfolg hat zum Aufkommen anderer Projekte geführt, die den ERC-404-Standard verwenden, und signalisiert die Akzeptanz der Branche und die Nachfrage nach nativer Liquidität für hybride Token-Standards. Das wachsende Interesse an ERC-404 hat jedoch dazu beigetragen, dass die Ethereum-Gaspreise in die Höhe geschnellt sind und am 12. Februar einen Höchststand von durchschnittlich 110 Gwei erreichten.

    Was der ERC-404-Standard für den NFT-Markt bedeutet

    Obwohl es sich um ein neuartiges Konzept mit inhärenten Risiken handelt, haben ERC-404 und Pandora das Interesse von Branchenakteuren geweckt, und es sind potenzielle Partnerschaften und Integrationen in Vorbereitung. Die Zukunft von ERC-404 ist nach wie vor ungewiss, aber vielversprechend für Anwendungen in Gaming, Lotterien und anderen Sektoren. Darüber hinaus gibt es ähnliche Entwicklungen im Solana-Ökosystem, wobei SPL20-Token sogenannte "Solana-Inskriptionen" haben, ähnlich wie Bitcoin Ordinals, was auf eine breitere Akzeptanz über Ethereum hinaus hindeutet.

    Trotz der Kritik an den hohen Transaktionskosten und der Handhabung von ERC-721-Token bietet ERC-404 vielversprechende Möglichkeiten für die Integration von NFTs und fungiblen Token. Auf CoinGecko sind bereits 17 ERC-404-Projekte gelistet, die ähnliche Beispiele für ERC-404-Implementierungen zeigen und eine positive Marktaufnahme und Handelsaktivität belegen.

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    Über den Autor

    Victor Koetter

      Victor ist seit 2019 aktiv an der Krypto-Szene beteiligt und sieht grosses Potenzial in den Anwendungsmöglichkeiten der Technologie und daraus entstehenden Innovationen. Beim Crypto Valley Journal ist er für die Berichterstattung zu den Themen NFTs & Metaverse zuständig. 2021 gründete er ausserdem die Swiss NFT Association mit. Der Verein bildet ein Wissenshub rund um das Thema NFTs und organisiert regelmässige informative Veranstaltungen.

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