Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home»Fokus»Hintergrund»McKinsey-Analyse: Echte Stablecoin-Zahlungen erreichen 390 Milliarden USD
    McKinsey-Analyse: Echte Stablecoin-Zahlungen erreichen 390 Milliarden USD

    McKinsey-Analyse: Echte Stablecoin-Zahlungen erreichen 390 Milliarden USD

    von Redaktion cvj.ch am 26. Januar 2026 Hintergrund

    Eine gemeinsame Studie von McKinsey und Artemis Analytics liefert erstmals eine differenzierte Betrachtung des Stablecoin-Zahlungsmarktes. Das zentrale Ergebnis ist dabei überraschend: Von den 35 Billionen USD, die 2025 über Stablecoin-Netzwerke flossen, entfielen lediglich rund 390 Milliarden USD auf tatsächliche Zahlungen.

    Der Rest besteht hingegen aus Krypto-Handel, internen Transfers und protokollbedingten Transaktionen. Somit unterscheidet die Analyse erstmals systematisch zwischen Transaktionsvolumen und echten Zahlungsflüssen. Denn die häufig zitierten Vergleiche mit Visa oder Mastercard führen in die Irre: Während Stablecoins auf den ersten Blick ähnliche Volumina verarbeiten, erreichen die tatsächlichen Zahlungen nur 0.02 Prozent des globalen Zahlungsverkehrs von über 2 Billiarden USD jährlich.

    Abonnieren Sie unseren Newsletter

    Die besten Artikel der Woche direkt in ihre Mailbox geliefert.

    Methodische Unterscheidung zwischen Volumen und Zahlungen

    Für die Studie kombinierte McKinsey Bottom-up- und Top-down-Ansätze. Zunächst tagten die Analysten Custody-Provider, anschliessend untersuchten sie Transaktionsmuster und filterten Handelsaktivitäten sowie Hochfrequenz-Operationen heraus. Zu den ausgeschlossenen Aktivitäten zählen beispielsweise: Börsen-Liquiditätspools, automatisierte Smart-Contract-Interaktionen, Liquiditätsmanagement, Arbitrage und protokollbedingte Mechanismen.

    Diese Unterscheidung ist folglich relevant für Unternehmen und Regulatoren. Einerseits zeigt sie, wo Stablecoins tatsächlich als Zahlungsmittel fungieren. Andererseits wird deutlich, wo sie primär der Krypto-Infrastruktur dienen. Zudem verdeutlicht die Methodik, dass Schlagzeilen über Stablecoin-Volumina, die traditionelle Zahlungsnetzwerke übertreffen, den Kern verfehlen.

    Daten zur traditionellen Zahlungsabwicklung mit Stablecoins / Quelle: McKinsey, Artemis

    B2B-Zahlungen dominieren mit 733 Prozent Wachstum

    Die Aufschlüsselung nach Anwendungsfällen zeigt eine klare Hierarchie. Insbesondere B2B-Zahlungen stechen hervor: Sie erreichten 226 Milliarden USD und machen damit 58 Prozent des gesamten Stablecoin-Zahlungsvolumens aus. Das Jahreswachstum von 733 Prozent unterstreicht dabei die Dynamik in diesem Segment. Deshalb nutzen Unternehmen Stablecoins zunehmend für grenzüberschreitende Lieferantenzahlungen und internationale Abrechnungen.

    Darüber hinaus summierten sich globale Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Überweisungen auf 90 Milliarden USD. Dies entspricht etwa einem Prozent des 1.2-Billionen-USD-Segments für Remittances. Kapitalmarkt-Settlements erreichten derweil 8 Milliarden USD, während Stablecoin-Kartenzahlungen bei 4.5 Milliarden USD lagen. Letztere verzeichneten ebenfalls ein starkes Wachstum von 673 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

    "Die Tatsache, dass echte Stablecoin-Zahlungen viel niedriger sind als routinemässige Schätzungen, schmälert nicht das langfristige Potenzial von Stablecoins als Zahlungsinfrastruktur. Stattdessen schafft sie eine klarere Baseline für die Bewertung des Marktstands." - McKinsey und Artemis Analytics

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    CLARITY Act DeFi Hintergrund

    CLARITY Act: Der wichtigste Krypto-Deal des Jahres steht vor der Entscheidung

    JPMorgan warnt: Wiederkehrende DeFi-Exploits und stagnierendes TVL in ETH-Termen bremsen institutionelles Engagement im DeFi-Sektor. DeFi

    JPMorgan: DeFi-Hacks und TVL-Verluste bremsen institutionelle Anleger

    Basiswissen

    Unit Bias im Krypto-Markt: Warum günstige Coins Anleger täuschen

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    CLARITY Act DeFi Hintergrund

    CLARITY Act: Der wichtigste Krypto-Deal des Jahres steht vor der Entscheidung

    Asien führt mit 60 Prozent Marktanteil

    Die geografische Verteilung zeigt eine deutliche Konzentration im asiatisch-pazifischen Raum. Vor allem Singapur, Hongkong und Japan dominieren mit einem kombinierten Stablecoin-Zahlungsvolumen von 245 Milliarden USD. Nordamerika folgt danach mit 95 Milliarden USD, Europa mit 50 Milliarden USD. Im Gegensatz dazu bleiben Lateinamerika und Afrika mit jeweils unter einer Milliarde USD marginal.

    Diese Verteilung reflektiert entsprechend unterschiedliche regulatorische Rahmenbedingungen und Marktstrukturen. In Asien treiben insbesondere etablierte Fintech-Ökosysteme und hohe Remittance-Volumina die Adoption. Allerdings dürfte der im Juli 2025 verabschiedete GENIUS Act in den USA die nordamerikanischen Zahlen künftig beeinflussen. Das Gesetz schafft nämlich erstmals einen umfassenden regulatorischen Rahmen für Stablecoin-Emittenten und verlangt eine hundertprozentige Reservedeckung.

    Marktkapitalisierung und Wettbewerb der Emittenten

    Die zirkulierende Stablecoin-Menge überschritt Ende 2025 die Marke von 300 Milliarden USD. Kurz darauf erreichte die Marktkapitalisierung im Januar 2026 ein Allzeithoch von über 311 Milliarden USD. Tethers USDT dominiert dabei mit rund 187 Milliarden USD und einem Marktanteil von 60 Prozent. Circles USDC folgt demnach mit etwa 74 Milliarden USD.

    Jedoch zeigen die Wachstumsraten eine Verschiebung. Konkret wuchs USDC 2025 um 73 Prozent, während USDT nur 36 Prozent zulegte. Für regulierte B2B-Anwendungen bevorzugen Unternehmen daher zunehmend USDC. Demgegenüber bleibt USDT in Schwellenländern auf Netzwerken wie Tron und Solana dominant, insbesondere für Peer-to-Peer-Transfers.

    Ausblick: Infrastruktur vor Durchbruch

    Die McKinsey-Analyse prognostiziert eine Stablecoin-Marktkapitalisierung von 2 bis 4 Billionen USD bis 2030. Unterdessen beschleunigt sich die Integration durch traditionelle Zahlungsanbieter wie Visa und Stripe. Gleichzeitig positionieren sich Krypto-Unternehmen wie Circle und Tether als Alternativen zu langsamen und kostspieligen internationalen Überweisungen.

    Letztlich etabliert die Studie eine nüchterne Baseline für künftige Bewertungen. Denn Stablecoins als Zahlungsmittel stehen am Anfang, nicht am Ziel. Schliesslich wird die tatsächliche Adoption an echten Zahlungsflüssen gemessen werden, nicht an Transaktionsvolumina.

    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch

      Die CVJ Redaktion besteht aus einem Team von Blockchain Experten und informiert täglich und unabhängig über die spannendsten Neuigkeiten.

      Verwandte Artikel

      Twenty One (XXI) startet mit 4 Milliarden Dollar Bitcoin-Treasury an der NYSE

      Frühjahrsputz: Bitcoin-Regimewechsel auf dem Prüfstand über 80’000 USD

      CLARITY Act DeFi

      CLARITY Act: Der wichtigste Krypto-Deal des Jahres steht vor der Entscheidung

      Coinbase trägt den Kompromiss zu Stablecoin-Rewards mit. Damit ebnet sich der Weg zum Senatsausschuss-Markup des CLARITY Act.

      Krypto-Branche knickt ein: Coinbase geht CLARITY-Act-Kompromiss ein

      JPMorgan sieht Bitcoin im Debasement Trade vor Gold: GLD verliert 2.7% AuM, IBIT zieht 1.5% AuM seit Iran-Kriegsausbruch.
      8. Mai 2026

      JPMorgan: Bitcoin überholt Gold im Debasement Trade

      Twenty One (XXI) startet mit 4 Milliarden Dollar Bitcoin-Treasury an der NYSE
      8. Mai 2026

      Frühjahrsputz: Bitcoin-Regimewechsel auf dem Prüfstand über 80’000 USD

      CLARITY Act DeFi
      7. Mai 2026

      CLARITY Act: Der wichtigste Krypto-Deal des Jahres steht vor der Entscheidung

      twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

      Über Crypto Valley Journal
      Über Crypto Valley Journal

      Am Puls der Bewegung

      • Akademie
      • Kontakt
      • Werbung
      • Über uns
      • Partner
      • Impressum
      • Datenschutz
      • Disclaimer
      Suche

      Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.