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    Bored Ape Entwicklerteam Yuga Labs streitet Rassismusvorwürfe ab

    Bored Ape Entwicklerteam Yuga Labs streitet Rassismusvorwürfe ab

    von Redaktion cvj.ch am 30. Juni 2022 Hintergrund

    Seit einiger Zeit werden den Gründern der erfolgreichsten NFT-Kollektion, Bored Ape Yacht Club (BAYC), versteckte Motive und Anspielungen auf rassistische Symbolik vorgeworfen. Dabei erscheinen einige Erklärungen durchaus plausibel, wobei Yuga Labs jegliche Vorwürfe abstreitet.

    Laut einem Blogpost von Gordon Goner, Gründer von Yuga Labs, seien sein Unternehmen und seine Erzeugnisse das Opfer einer verrückten Desinformationskampagne geworden. Die Bored Ape Erfinder - laut ihm eine Gruppe jüdischer, türkischer, pakistanischer und kubanischer Freunde - würden zu Unrecht beschuldigt, rechtsextreme Nazis zu sein. Bei den Anschuldigungen handle es sich um lächerliche Verschwörungstheorien, die für den Verkauf gefälschter NFTs benutzt werden. Handelt es sich bei den diversen Parallelen lediglich um Zufälle oder steckt mehr dahinter?

    Die Entstehungsgeschichte der Bored Apes

    Mit dem Brief der Yuga Labs Gründer wird nochmals die Entstehungsgeschichte des Bored Ape Yacht Club (BAYC) hervorgerufen. Darin wird auch erklärt, warum Yuga die erste NFT-Sammlung mit Motiven von gelangweilten Affen erstellte. Lange Zeit schon bezeichneten sich Leute in der Kryptowelt liebevoll als Affen, da sie sich wie die Tiere, oft unüberlegt und animalisch, auf frische Projekte stürzen. Das zeichnete sich schon bei den Crypto Punks von 2017 ab, wobei einige der seltensten und wertvollsten NFT dieser Sammlung Affen-Motive sind.

    Crypto Punks Attribut vom Typ Affe in der zweiten Reihe / Quelle: cryptopunks.app

    Yuga gefiel die Idee, eine ganze Sammlung rund um Affen zu erstellen. Sie wurden durch den Aufstieg der Kryptowährungen so wohlhabend, dass sie sich extrem langweilten. Die Langeweile eines Affen wird beendet, wenn er sich in einen geheimen Club im Sumpf zurückziehen kann. So entstand der fiktive Yacht Club in den Tiefen der Everglades. Die Affen seien also keineswegs abwertende Anspielungen auf andere Ethnien, sie werden lediglich als spielvolle Eigenbezeichnung verwendet.

    Rechtsextreme Anschuldigungen im Umlauf

    Mit den kürzlichen Vorwürfen gegen Yuga Labs wurde die Webseite "GordonGoner.com" erstellt. Sie wurde auf den Namen des Gründers Gordon Goner optimiert, um die Informationen so leicht wie möglich durch Suchmaschinen zu verbreiten. Momentan werden dort einige "Beweise" für die angeblichen nationalsozialistischen Hintergrundgedanken von Yuga Labs aufgelistet, die sich auch nach der Erklärung des Entwicklerteams nur teilweise entkräften lassen. Mögen die Projekttermine einem Missverständnis eines Reporters geschuldet sein, kann die Verwendung der Symbolik nicht so leicht abgestritten werden. Vor allem da der Mitbegründer Gargamel in einem Interview zugab, dass nichts in der Sammlung "zufällig" sei.

    Ein Vergleich des BAYC-Badge mit dem Waffen-SS Logo / Quelle: GordonGoner.com

    Laut Gargamel soll es eine versteckte verschlüsselte Bedeutung in der Kollektion geben. Dabei verweist er auf die "Eisberg-Theorie". Diese besagt, dass nur ein kleiner Teil des Ganzen sichtbar ist und sich ein grosser Teil im Verborgenen hält. Im selben Interview zitiert der Mitbegründer Ludwig Wittgenstein: "Das Unaussprechliche soll unaussprechlich vermittelt werden". Das mutet etwas Seltsames an, wenn es sich nur um gelangweilte Cartoon-Affen handelt. Die verborgenen Bedeutungen wurden nicht weiter erklärt und Nachfragen wurden ausgewichen.

    Die Zufälle häufen sich

    Neben den Logos und dem Motiv der Affen wird auch der Namen des Unternehmens kritisiert: Yuga Labs. Kali Yuga ist in der hinduistischen Kosmologie die Bezeichnung für das letzte von vier Zeitaltern, das von Verfall und Verderben geprägt ist. Dadurch sei der Begriff ein zentraler Teil rechtsextremer Ideologie geworden; eine weitere Anspielung? Laut den Gründern ist Yuga vom Namen eines Bösewichts in Zelda inspiriert, der die Fähigkeit hat, sich und andere in 2D-Kunst zu verwandeln. Das macht als Namen für ein NFT-Unternehmen absolut Sinn und kann den Vorwurf gewissermassen entkräften.

    Bilder des Kali Yuga Motivs / Quelle: GordonGoner.com

    Trotzdem ist nicht von der Hand zu weisen, dass viele der gewählten Namen und Anagramme der Yuga Labs Gründer ungünstig gewählt sind. In Bezug auf ideologisch behaftetete Namen von bekannten Personen der nationalsozialistischen Zeit haben sie gewisse Ähnlichkeiten. Selbst Gargamel, ein Charakter von den Schlümpfen, ist laut einigen Quellen antisemitisch vorbelastet. Der Brief der Gründer versucht diese dem Zufall zuzuschreiben und hält eine gültige Erklärung für die meisten Namen vor.

    Kein eindeutiger Fall

    Wie bei vielen Dingen handelt es sich bei diesen Vorwürfen gegen die Bored Ape Gründer um alles andere als einen eindeutigen Fall. Die gewählte Symbolik weist tatsächlich Parallelen auf und die Anzahl Zufälle lässt stutzen. Doch die einigen seriösen Anschuldigungen konnte das Entwicklerteam plausibel entkräftigen. Dies lässt keineswegs auf die Unschuld Yuga Labs' schliessen, dürfte im Rahmen der glaubhaften Abstreitbarkeit jedoch ausreichend sein.

    Denn gut die Hälfte der Vorwürfe der GordonGoner.com Betreiber wirken durchaus weit hergeholt. Beispielsweise sei die Anzahl der Zähne des Affen im Bored Ape Logo, 18, ein alphanumerischer Code für den Namen Adolf Hitler. Weiter seien die Bananenbumerange in ihrem Spiel wie Swastikas angeordnet. Oder die Otherside-NFTs des Unternehmens wurden am Todestag Hitlers (30. April) veröffentlicht - eine etwas schräge Anschuldigung. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich auf beiden Seiten einleuchtende Argumente finden, eine abschliessende Konklusion kann mit dem heutigen Stand der Dinge nur schwer getroffen werden.

    As you may have heard, we’ve become the target of a crazy disinformation campaign accusing us - a group of Jewish, Turkish, Pakistani, and Cuban friends - of being super-secret Nazis. 🧵

    — GordonGoner.eth (Wylie Aronow) 🍌 (@GordonGoner) June 24, 2022

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    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch

      Die CVJ Redaktion besteht aus einem Team von Blockchain Experten und informiert täglich und unabhängig über die spannendsten Neuigkeiten.

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