Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home»Fokus»Blockchain»JPMorgan Chase & Co. startet Deposit-Token “JPM Coin”
    JPMorgan Chase & Co. startet Stablecoin “JPM Coin”

    JPMorgan Chase & Co. startet Deposit-Token “JPM Coin”

    von Redaktion cvj.ch am 12. November 2025 Blockchain

    Die Grossbank JPMorgan ist mit seinem neuen Deposit-Token „JPM Coin“ an den Start gegangen. Damit positioniert sich die Bank damit klar im digitalen Asset-Bereich und öffnet Bankeinlagen für die Blockchain-Maschinerie.

    JPMorgan hat den Token JPM Coin (JPMD) ausgerollt, der bestehende USD-Einlagen digital abbildet und Überweisungen rund um die Uhr ermöglichen soll. Der Token kann Zinsansprüche tragen und ist kein klassischer Stablecoin, sondern eine digitale Forderung gegenüber der Bank-Einlage. Der Einsatz erfolgt zunächst bei institutionellen Kunden, mit späterer geplanter Erweiterung auf weitere Währungen und Netzwerke.

    Abonnieren Sie unseren Newsletter

    Die besten Artikel der Woche direkt in ihre Mailbox geliefert.

    Ein Blockchain-Dollar für Institutionen

    Der JPM Coin basiert laut Bloomberg auf der Base-Blockchain von Coinbase, wodurch Transfers in Sekunden abgewickelt werden können - ein Vorteil gegenüber herkömmlichen Banküberweisungen, die Geschäftsstunden und Zwischenbanken benötigen. In Vorversuchen waren Mastercard, Coinbase und B2C2 beteiligt. JPMorgan nennt den Token eine „Deposit Token“-Lösung, die im Gegensatz zu Stablecoins keine neutrale Reservestruktur darstellt, sondern digitale Repräsentation bestehender Bankguthaben.

    Der Token wird institutionellen Kunden angeboten; JPMorgan plant langfristig zudem die Einführung eines Euro-basierten Tokens unter dem Ticker: JPME. Ausserdem könnte JPM Coin künftig als Beleihungsgegenstand (Collateral) bei Partnern wie Coinbase dienen.

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    CLARITY Act DeFi Hintergrund

    CLARITY Act: Der wichtigste Krypto-Deal des Jahres steht vor der Entscheidung

    Descartes Finance integriert Bitcoin als erster Schweizer Vermögensverwalter systematisch in Säule-3a- und Freizügigkeits-Portfolios. Finanzprodukte

    Descartes integriert Bitcoin in Säule-3a-Modellportfolios

    Basiswissen

    Unit Bias im Krypto-Markt: Warum günstige Coins Anleger täuschen

    Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset. Köpfe

    Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

    CLARITY Act DeFi Hintergrund

    CLARITY Act: Der wichtigste Krypto-Deal des Jahres steht vor der Entscheidung

    Bedeutung für die Finanzinfrastruktur

    Mit der Einführung von JPM Coin setzt JPMorgan ein Zeichen dafür, wie traditionelle Banken digitale Technologien nutzen, um Einlagen- und Zahlungssysteme zu modernisieren. Die Verknüpfung von Bankeinlagen mit Blockchain-Netzwerken öffnet institutionellen Kunden neue Wege - etwa Echtzeit-Transfers auf dem Liquiditätsnetzwerk der Bank oder Nutzung von Token als Besicherung.

    Für den Markt bedeutet das: Banken rücken von reiner Verwahrung in eigene Token-Infrastruktur vor, wodurch die Distanz zwischen traditionelle Finanzinstituten und dem Blockchain-Ökosystem kleiner wird.

    Wichtige Unterschiede zu Stablecoins

    Auch in der Schweiz testen Institute wie die UBS, PostFinance und Sygnum Bank das Konzept eines Deposit-Token. Diese Projekte dürften als direkte Antwort auf den rasanten Anstieg der Stablecoins zu deuten sein, die unter der Trump-Administration als nationale Priorität erklärt wurden. Allerdings sind die Unterschiede zwischen herkömmlichen Stablecoins und "Deposit-Tokens" wichtig. Stablecoins werden vollständig durch liquide Vermögenswerte wie Staatsanleihen und Bargeldäquivalente gedeckt. Die neue US-Legislation (GENIUS Act) schreibt diese 1:1-Besicherung vor. In der Praxis handelt es sich mehrheitlich um Staatspapiere, deren Einlösung direkt durch die Federal Reserve-Bank gewährleistet wird.

    Ein "Deposit-Token" hingegen tokenisiert Zahlungsanweisungen und Einlagen bei einer Bank. Diese sind nur limitiert durch tatsächliche Vermögenswerte besichert. Im Falle eines Bankruns kämen die Halter eines herkömmlichen Stablecoins vermutlich besser weg. Einerseits sind Stablecoin-Emittenten verpflichtet, jeden digitalen Dollar durch liquide Vermögenswerte zu decken. Bankeinlagen unterliegen dieser gesetzlichen Pflicht nicht. Andererseits werden Staatsanleihen ausserbilanzlich verwahrt und haben die Garantie der Zentralbank. Dieses Privileg geniessen Einlagen in der Schweiz nur bis zu einer Limite von 100'000 Schweizer Franken (esisuisse). Der Betrag liegt in den USA etwas höher bei 250’000 US-Dollar (FDIC).

    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch

      Die CVJ Redaktion besteht aus einem Team von Blockchain Experten und informiert täglich und unabhängig über die spannendsten Neuigkeiten.

      Verwandte Artikel

      JPMorgan sieht Bitcoin im Debasement Trade vor Gold: GLD verliert 2.7% AuM, IBIT zieht 1.5% AuM seit Iran-Kriegsausbruch.

      JPMorgan: Bitcoin überholt Gold im Debasement Trade

      Twenty One (XXI) startet mit 4 Milliarden Dollar Bitcoin-Treasury an der NYSE

      Frühjahrsputz: Bitcoin-Regimewechsel auf dem Prüfstand über 80’000 USD

      Coinbase trägt den Kompromiss zu Stablecoin-Rewards mit. Damit ebnet sich der Weg zum Senatsausschuss-Markup des CLARITY Act.

      Krypto-Branche knickt ein: Coinbase geht CLARITY-Act-Kompromiss ein

      Descartes Finance integriert Bitcoin als erster Schweizer Vermögensverwalter systematisch in Säule-3a- und Freizügigkeits-Portfolios.
      11. Mai 2026

      Descartes integriert Bitcoin in Säule-3a-Modellportfolios

      Saylor öffnet die Tür zum Bitcoin-Verkauf: Strategy will Dividenden notfalls aus BTC-Reserven decken. Das mNAV-Flywheel gerät unter Druck.
      11. Mai 2026

      Strategy will Bitcoin verkaufen: das Ende des Flywheels?

      CVJ Wochenrückblick
      9. Mai 2026

      Wochenrückblick Kalenderwoche 19 – 2026

      twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

      Über Crypto Valley Journal
      Über Crypto Valley Journal

      Am Puls der Bewegung

      • Akademie
      • Kontakt
      • Werbung
      • Über uns
      • Partner
      • Impressum
      • Datenschutz
      • Disclaimer
      Suche

      Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.