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    Eine Einführung zur Smart Contract Plattform Cardano

    von Bernadette Leuzinger am 8. September 2021 Basiswissen

    Cardano ist ein dezentrales und open-source Proof-of-Stake (PoS) Blockchain-Netzwerk. Das Projekt wurde 2015 von Charles Hoskinson, dem Mitgründer von Ethereum, gegründet und 2017 durch ein ICO veröffentlicht. Es wird von der Cardano Foundation mit Sitz in Zug, Schweiz, überwacht.

    Ohne zu schnell zu technisch zu werden... Blockchains sind hochentwickelte Datenbanken, die sich bei der Datenvalidierung nicht auf eine dritte Partei verlassen. Stattdessen sichern sie sich selbst, indem sie ein speziell entwickeltes System - einen Konsensmechanismus - verwenden, der Transaktionen zwischen Nutzern validiert und sie dem öffentlichen Hauptbuch einer Blockchain hinzufügt. Dies trägt dazu bei, die Software vor Angreifern zu schützen und regelt auch die Ausgabe neuer Einheiten. Ein Blick auf das Modell von Cardano und die Unterschiede zu anderen beliebten Blockchains.

    Was macht Cardano speziell?

    Bei Bitcoin und Ethereum geschieht dies durch ein Mining-System namens Proof-of-Work. Dieses System ist jedoch in letzter Zeit wegen des hohen Energieverbrauchs in die Kritik geraten. Eine beliebte Alternative zu Proof-of-Work ist Proof-of-Stake, da es den Energieverbrauch des Netzwerks begrenzt und ausserdem schneller sein kann.

    Das Cardano-Projekt ist stolz auf die vom Input Output Hong Kong (IOHK) durchgeführte Blockchain-Forschung und erklärt, dass die Projektentwicklungen durch von Experten geprüfte akademische Forschung gestützt werden. So gilt Ouroboros - das Proof-of-Stake-Protokoll, auf dem Cardano basiert - als das erste PoS-Protokoll, dessen Sicherheit mathematisch bewiesen wurde und das durch akademische Forschung gestützt ist.

    Cardano zielt darauf ab, die für reale Anwendungen erforderliche Skalierbarkeit, Interoperabilität und Nachhaltigkeit zu erreichen. Derzeit konzentriert sich das Unternehmen darauf, wie Blockchains reale Probleme in Entwicklungsländern lösen können. Ziel des Netzwerks ist es, eine Entwicklungsplattform für dezentrale Anwendungen (dApps) mit einem Multi-Asset-Ledger und überprüfbaren Smart Contracts zu werden, die eine Alternative zu Ethereum darstellen könnte.

    Entwicklung und Roadmap

    Nach mehr als zwei Jahren Entwicklungszeit wurde die Cardano-Plattform im September 2017 zusammen mit ihrem nativen Krypto-Asset ADA gestartet. Die Entwicklung von Cardano ist in fünf Phasen geplant, oder wie das Projekt sie nennt: "Epochen". Diese heissen Byron, Shelley, Goguen, Basho und Voltaire.

    Quelle: Cardano Roadmap

    Diese Phasen lassen sich wie folgt zusammenfassen: Fundament, Dezentralisierung, Smart Contracts, Skalierung und Governance. Jede Ära wird nacheinander durchgeführt; es ist jedoch erwähnenswert, dass die Arbeit an jeder Ära parallel erfolgt - wobei Forschung, Prototyping und Entwicklung oft gleichzeitig in den verschiedenen Entwicklungsströmen stattfinden. Das Netzwerk befindet sich derzeit in der Shelley-Ära, in der es durch sein PoS-Konsensprotokoll (Ouroboros) dezentralisiert wachsen soll.

    Mit der aktuellen Entwicklung der Goguen-Ära, die im März begonnen hat, will Cardano den Nutzern eine dApp-Entwicklungsplattform zur Verfügung stellen, die einen Multi-Asset-Ledger und verifizierbare Smart Contracts unterstützt. Das kürzlich angekündigte Netzwerk-Update wird das Projekt auf eine neue Ebene heben und es ihm ermöglichen, direkt mit Ethereum zu konkurrieren.

    Das Proof-of-Stake-Protokoll Ouroboros

    Als Proof-of-Stake-Konsensprotokoll funktioniert Ouroboros durch den Einsatz sogenannter Validator-Nodes. Inhaber der Cardano-nativen Kryptowährung ADA können sich dafür entscheiden, ihre Token zu staken, um Validator-Nodes im Cardano-Netzwerk zu werden. Durch das Staking von ADA können die Nutzer über die Validierung von Transaktionen abstimmen. Die Validatoren werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, basierend auf der Menge der gehaltenen Token.

    Den ausgewählten Validatoren wird ein kurzer Zeitrahmen eingeräumt, in dem sie über die Transaktion abstimmen. Während dieses Zeitraums stimmen auch andere Validatoren unabhängig voneinander über die Transaktion ab, und wenn sich die Stimmen gegenseitig bestätigen, wird die Transaktion in der Blockchain aufgezeichnet. Die Validatoren werden in Form von ADA-Tokens entschädigt. Ein grösserer ADA-Stake gilt als vertrauenswürdigeres Votum. Gegenwärtig bieten Staking-Belohnungen eine jährliche Rendite von etwa 4.5%, und etwa 70% von ADA sind gestaked, was etwa 30 Mrd. USD entspricht.

    Die Zukunft von Cardano

    Die Zukunft des Cardano-Projekts hängt von der Einführung von Smart Contracts auf der Blockchain ab. Das "Alonzo Purple" Upgrade zielt darauf ab, eine voll funktionsfähige Smart-Contract-Lösung einzuführen, und ist für den 12. September 2021 geplant. Das Projekt zielt darauf ab, dies durch eine zweischichtige Architektur umzusetzen.

    Die erste Schicht, der Cardano Settlement Layer (CSL), wird für die Aufzeichnung aller ADA-Transaktionen verwendet. Sie wird Peer-to-Peer-Transaktionen erleichtern (d. h. Token-Transfers ermöglichen). Die zweite Schicht, der Cardano Computation Layer (CCL), wird für die Ausführung von Smart Contracts verwendet. Die beiden Schichten sind voneinander getrennt, um Flexibilität zu gewährleisten.

    Darüber hinaus wird es ein Off-Chain-Protokoll geben, das die Flexibilität der Datenspeicherung und die Anpassungsfähigkeit bei der Validierung von Transaktionen ermöglicht. Cardano hofft, die Probleme von Ethereum wie Netzwerküberlastung, langsame Transaktionsgeschwindigkeiten und hohe Gasgebühren durch diese zweischichtige Architektur zu lösen.

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    Über den Autor

    Bernadette Leuzinger

      Bernadette Leuzinger ist CEO bei Crypto Finance (Asset Management) AG. Vor ihrer Tätigkeit bei Crypto Finance (Asset Management) AG war Bernadette Leuzinger in verschiedenen Positionen im Bank-, IT- und Versicherungswesen tätig. In ihrer Freizeit hat sie begonnen, sich über Krypto-Assets zu informieren und verfolgt seit einigen Jahren die Entwicklungen und Möglichkeiten in diesem faszinierenden Bereich. Bernadette hat Banking & Finance an der Universität Zürich studiert.

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