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    Sie sind hier:Home » Aktuell » News » LUKB: Dritte Kantonalbank steigt ins Krypto-Geschäft ein
    18 Prozent halten Krypto-Anlagen in der Schweiz, zeigt eine IFZ- und LUKB-Studie. Banken sehen Potenzial von bis zu 1 Million Kunden.

    LUKB: Dritte Kantonalbank steigt ins Krypto-Geschäft ein

    von Redaktion cvj.ch am 4. März 2024 News

    Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) kündigte im August 2023 als erste Schweizer Staatsbank die Vorbereitung eines umfassenden Krypto-Angebots an. Nach den Produktlancierungen der Zuger und St. Galler Kollegen im vergangenen Winter legt die LUKB ebenfalls los.

    Seit 2020 befasst sich die Luzerner Kantonalbank mit dem Thema Digital Assets und Kryptowährungen, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Nach intensiven Abklärungen des Marktes und der Kundenbedürfnisse habe die Bank einerseits interne Kompetenz und anderseits eine eigene Infrastruktur aufgebaut. So sei man jetzt bereit für den Start des Angebots. Ab heute können Kunden der Luzerner Kantonalbank über das E-Banking und Mobile Banking drei Krypto-Assets handeln und verwahren.

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    Zertifiziertes Verwahrungsangebot

    Das Produkt und die Infrastruktur erprobte die LUKB im Vorfeld über mehrere Monate und in verschiedenen Produktphasen. Das Angebot richte sich an Personen mit Domizil in der Schweiz, die einfach, sicher und bequem in Kryptowährungen investieren möchten. Voraussetzung sei ein Wertschriften-Depot bei der LUKB. Durch die nahtlose Integration der Krypto-Funktionen in das E-Banking seien Kunden der Luzerner Kantonalbank mit wenigen Klicks in der Lage, sich eine vollständige Übersicht zu schaffen.

    Eine Eigenheit des Angebots sei die Zertifizierung der Verwahrlösung. Andere Kantonalbanken setzen in der Regel auf Krypto-Partner zur Verwahrung der digitalen Assets. Als erste traditionelle Bank habe die LUKB jedoch eine eigene Krypto-Verwahrlösung aufgebaut, deren Schlüsselverwahrung ISAE 3000 zertifiziert ist. Dabei handelt es sich um einen von der International Federation of Accountants (IFAC) veröffentlichter internationaler Prüfungsstandard. Dieser sieht die Durchsicht durch einen Wirtschaftsprüfer vor.

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    Einzelheiten des Krypto-Angebots der LUKB

    Aktuell bietet die Luzerner Kantonalbank drei Kryptowährungen an: Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und USD Coin (USDC). Neben den zwei grössten dezentralisierten Blockchain-Währungen können Kunden also auf einen digitalen Dollar setzen. Ebenfalls neu unter den Kantonalbanken: der Krypto-Handel ist mit allen bei der LUKB verfügbaren Fremdwährungen möglich. Beim Fremdwährungswechsel fallen keine zusätzlichen Kosten an. Die Zuger und St. Galler Kantonalbank, aber auch die PostFinance, ermöglichen nur den Handel in US-Dollar.

    Weitere Kryptowährungen möchte die LUKB in den nächsten Wochen aufschalten. Ebenfalls werde ein Krypto-Anlageplan für regelmässiges Investieren in digitale Assets lanciert. Zuletzt sei die Ein- und Auslieferung von Kryptowährungen an eigene Wallets in Planung. Deshalb sei eine anfänglich limitierte Auswahl von Kryptowährungen sinnvoll, wie Serge Kaulitz, Head DLT, Blockchain und Digital Assets der Luzerner Kantonalbank, gegenüber CVJ.CH betonte.  Die Gebührenstruktur des Angebots gestaltet sich bei einem Mindestauftrag von 50 CHF wie folgt:

    • Transaktionsgebühr
      • bis 10'000 CHF: 1.8% pro Transaktion
      • 10'000 bis 50'000 CHF: 1.55% pro Transaktion
      • 50'000 bis 100'000 CHF: 1.25% pro Transaktion
      • ab 100'000 CHF: 1.00% pro Transaktion
      • ab 250'000 CHF: auf Anfrage
    • Depotgebühr
      • Aufbewahrung im Depot: 0.60% pro Jahr (exkl. MWST)
      • E-Depot: kein Mindestpreis, wenn nur Kryptowährungen gehalten werden
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    Über den Autor

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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