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    Krypto-Kreditgeber Genesis kämpft mit Liquiditätsproblemen

    Krypto-Kreditgeber Genesis kämpft mit Liquiditätsproblemen

    von Redaktion cvj.ch am 17. November 2022 News

    Im Umfeld des FTX-Kollapses stoppt jetzt auch Genesis Global Capital, das Kreditgeschäft des Kryptowährungsmaklers Genesis, Auszahlungen und neue Kreditvergaben. Die Sorge der Kunden habe seit dem Alameda-Debakel zu abnormalen Abhebungsanfragen geführt, die die aktuelle Liquidität überschritten haben.

    Die Implosion der Krypto-Börse FTX und des Market Makers Alameda erschüttern weiterhin das breitere Krypto-Ökosystem. Der grösste Krypto-Kreditgeber, Genesis Global Capital, kündigte in einem Videogespräch mit Investoren die vorerste Pausierung ihrer Kreditgeschäfte an. Die Tochterfirma des Krypto-Giganten Digital Currency Group (DCG) sei nicht mehr imstande, die 2.8 Mrd USD in ausstehenden Krediten vollständig zu decken. Der Kreditgeber erlitt sowohl während dem Zusammenbruch des Hedgefonds Three Arrows Capital als auch dem aktuellen FTX/Alameda-Debakel erhebliche Verluste im Milliardenbereich, die ihre Solvenz potenziell gefährden könnten.

    Genesis fehlt es an Liquidität

    Letzte Woche gab das Unternehmen bekannt, dass es Derivatverluste in Höhe von ca. 175 Mio. USD aus FTX zu verzeichnen habe. Ein Teil davon (140 Mio. USD) wurde durch eine Liquiditätsspritze der Mutterfirma DCG gedeckt - ähnlich wie im Juli, als das Krypto-Konglomerat den 1.2 Mrd USD hohen Kreditanspruch gegenüber Three Arrows übernahm. Genesis Global Capital ist der Kreditarm der Krypto-Suite Genesis und bedient einen institutionellen Kundenstamm. Bis zum Ende des dritten Quartals 2022 verzeichnete die Firma ein Kreditvolumen von 8.4 Mrd. USD, von denen noch 2.8 Mrd. USD ausstehend sind.

    "Genesis Global Capital, das Kreditgeschäft von Genesis, hat die schwierige Entscheidung getroffen, Rückzahlungen und neue Kreditvergaben vorübergehend auszusetzen. Diese Entscheidung wurde als Reaktion auf die extremen Marktverwerfungen und den Vertrauensverlust in der Branche getroffen, der durch die FTX-Implosion verursacht wurde." - Amanda Cowie, Vize Presidentin in Kommunikation und Marketing bei DCG

    Der Interim-CEO Derar Islim teilte Kunden mit, dass Genesis nach Lösungen für die Kreditabteilung sucht. Der Vorstand halte derzeit Ausschau nach einer neuen Liquiditätsquelle und beabsichtigt, den Kunden nächste Woche ihren Plan im Detail vorzustellen. Die Handels- und Verwahrungsdienste von Genesis laufen über Genesis Trading, die als Broker/Dealer von Genesis Global Capital fungiert. Der Kassa- und Derivatehandel sowie das Depotgeschäft von Genesis sei nach eigenen Angaben weiterhin voll funktionsfähig. Genesis Trading werde unabhängig von der Kreditsparte kapitalisiert und betrieben.

    Die Dominosteine fallen weiter

    Die Branche wurde in diesem Jahr bereits von mehreren Debakeln erschüttert, darunter der Zusammenbruch von Terra und des ihm zugrunde liegenden Tokens LUNA. Nach dem FTX-Debakel scheinen viele Händler jegliches Vertrauen verloren zu haben. Fast alle Kryptowährungsbörsen verzeichnen milliardenhohe Abhebungen. Die Ankündigung von Genesis ist eine direkte Folge der FTX/Alameda-Insolvenz und wirkt sich indirekt auf weitere Unternehmen aus. So musste die Krypto-Börse Gemini beispielsweise ihr "Earn" Programm einstellen.

    1/6 We are aware that Genesis Global Capital, LLC (Genesis) — the lending partner of the Earn program — has paused withdrawals and will not be able to meet customer redemptions within the service-level agreement (SLA) of 5 business days. https://t.co/9e48pF3Ymn

    — Gemini (@Gemini) November 16, 2022

    Doch Genesis ist weitaus vernetzter. Eine Insolvenz des Kreditgebers würde die ohnehin angeschlagene Digital Currency Group (DCG) erneut dazu zwingen, tief in die Taschen zu greifen. Das Hauptgeschäft DCGs ist das Vermögensverwaltungsgeschäft über Grayscale, das den Grayscale Bitcoin Trust (GBTC), den Ethereum Trust (ETHE) und 13 andere institutionell zugängliche Krypto-Produkte betreibt. Ohne Genehmigung eines Spot-ETFs sind die zugrundeliegenden Vermögenswerte allerdings im Trust gefangen, was auch den stark exponierten Emittenten in Liquiditätsprobleme drängen könnte.

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