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    JPMorgan, Citi, Bank of America und Wells Fargo planen ein Netzwerk für tokenisierte Einlagen ab 2027 unter The Clearing House.

    JPMorgan Chase & Co. erlaubt Bitcoin und Ethereum als Kreditsicherheit

    von Redaktion cvj.ch am 27. Oktober 2025 News

    JPMorgan Chase & Co. wird institutionellen Kunden noch bis Ende 2025 erlauben, ihre Bestände an Bitcoin und Ethereum als Sicherheit für Kredite zu nutzen. Die Coins werden hierfür von einem dritt­ver­wahrenden Dienstleister verwahrt.

    Bislang akzeptierte JPMorgan lediglich Krypto-bezogene Wertpapiere wie Spot-Bitcoin-ETFs als Sicherheiten. Jetzt geht das Institut einen Schritt weiter und gestattet, dass Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) direkt als Kreditsicherheit eingebracht werden - weltweit und nicht nur in Einzelfällen. Damit werden digitale Assets künftig nicht nur als Anlage, sondern als Element institutioneller Finanzierung anerkannt.

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    Konkretumsetzung und Rahmenbedingungen

    Institutionelle Kunden sollen von JPMorgan ihre Bitcoin- oder Ethereum-Bestände bis spätestens Ende 2025 verpfänden können, wie Bloomberg berichtet. Die Sicherheiten werden über einen externen Verwahrer gehalten, um regulatorische und operative Risiko­funktionen abzusichern.  Die Bank baut damit auf ihrer früheren Praxis auf, bei der sie bereits spot-Bitcoin-ETFs als Sicherheiten akzeptierte - etwa den von IBIT (BlackRock’s iShares Bitcoin Trust).

    Darüber hinaus wird erwartet, dass JPMorgan Krypto-Bestände künftig nicht nur als Sicherheiten, sondern auch im Rahmen der Vermögensbewertung ihrer Kunden berücksichtigt - analog zu Aktien, Immobilien oder Luxusgütern.

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    Strategische Bedeutung und Marktauswirkungen

    Die Ankündigung zeigt, dass eine der grössten US-Banken Kryptowährungen nicht länger als rein spekulative Anlagen betrachtet, sondern als echte Finanzierungs-Assets. Für institutionelle Investoren bedeutet das, dass Kapitalengpässe künftig durch Verpfändung von Krypto-Beständen überbrückt werden können, ohne dass Assets veräussert werden müssen. Gleichzeitig signalisiert der Schritt eine wachsende Bereitschaft grosser Finanzinstitute, Krypto-Assets ins Operations- und Kredit­geschäft zu integrieren. 

    JPMorgan verwaltet derzeit Vermögenswerte im Wert von über 3.8 Billionen US-Dollar und ist damit die grösste Bank der Vereinigten Staaten. Das neue Programm zur Nutzung von Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) als Kreditsicherheiten wird im Rahmen der bestehenden Infrastruktur von JPMorgan’s Onyx-Blockchain-Plattform umgesetzt, die bereits im Interbankenhandel eingesetzt wird. Die Kryptoverwahrlösung erfolgt über Fidelity Digital Assets und Anchorage Digital, die als unabhängige Drittparteien die hinterlegten Coins sichern. Laut Bloomberg wurde das Pilotprojekt im September 2025 mit einem Testvolumen von rund 250 Millionen US-Dollar gestartet; die offizielle Einführung ist für das erste Quartal 2026 vorgesehen. Die Regelung basiert auf den 2025 aktualisierten OCC-Richtlinien der US-Bankenaufsicht, die erstmals ausdrücklich erlauben, digitale Vermögenswerte als besicherte Kreditgrundlage anzuerkennen.

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    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch
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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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