Der digitale Yuan rückt näher

Die Peoples Bank of China (PBoC) soll der Ausgabe einer nationalen Digitalwährung nähergekommen sein. Die Zentralbank soll laut eines Brancheninsiders die Arbeit an den Grundfunktionen der digitalen Währung abgeschlossen haben.

Die Grundfunktionen des digitalen Yuan sind umgesetzt

Die Grundfunktionen, welche laut Bericht der Global Times in Kooperation mit einigen selektierten privaten Unternehmen entwickelt wurden, sind demnach nun vollständig umgesetzt. Die chinesische Zentralbank arbeitet nun an entsprechenden Gesetzen, die den digitalen Yuan in Umlauf bringen sollen. Eingereichte Patente von AliPay sollen sich demnach um die Grundfunktionen der Währung drehen, was Zirkulation, Bezahlung sowie die Ausgabe einschliessen würde.

Fünf Patente von AliPay eingereicht

Diese Patente sind laut dem Bericht der Global Times bereits so weit fortgeschritten, dass die technologische Entwicklung den ersten Schritt bereits passiert hat. Weiterhin wird ausgeführt, dass der chinesische Zahlungsanbieter bereits zu Beginn des Jahres fünf Patente im Zusammenhang mit der digitalen Währung Chinas veröffentlicht hat.

In Statements, die von der PBoC zu Beginn des Jahres veröffentlicht wurden, bestätigte die Bank, dass die digitale Währung ihr «Top-Level» Design bereits abgeschlossen hat. Der digitale Yuan ist bereits seit dem Jahr 2014 in Arbeit. Ein konkretes Einführungsdatum gibt es bislang noch nicht. Erste Gerüchte um die geplante Veröffentlichung einer Digitalen Währung des Landes China waren bereits Mitte letzten Jahres aufgekommen.

Entwicklung in Zeiten der Corona Pandemie könnte sinnvoll sein

Branchenexperten betonten gegenüber Global Times, dass es für China wohl Sinn mache, die Einführung der digitalen Währung in der Corona-Virus Pandemie und der damit einhergehenden wirtschaftlichen Verlangsamung zu beschleunigen.

Erst kürzlich hatte die Bank of China für Aufsehen gesorgt, da diese auf ihrem offiziellen WeChat-Konto nun vor der Investition in Krypto-Währungen gewarnt. In ihrem Beitrag, welcher am 22. März unter dem Titel «3.15 Schutz der finanziellen Konsumrechte und Interessen» veröffentlicht wurde, zählt diese die drei gewichtigsten Betrügereien im Zusammenhang mit Krypto-Börsen auf.

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Redaktion cvj.ch

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