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    Margarethe Honisch zu Frauen in der Krypto-Welt

    Margarethe Honisch zu Frauen in der Finanz- und Kryptowelt

    von Redaktion cvj.ch am 27. Dezember 2021 Köpfe

    Frauen sind in der Finanzwelt und in ihrem Investitionsverhalten immernoch weitaus unterrepräsentiert. Dabei kann die dezentrale Finanzwelt (DeFi) eine Möglichkeit bieten, finanzielle Abhängigkeiten zu durchbrechen. Ein Gespräch dazu mit Finanzbloggerin Margarethe Honisch.

    Schliesslich wirkt sich Armut unverhältnismässig auf Frauen aus – auf der ganzen Welt. Dies wird durch unterschiedliche Faktoren unterstützt, beispielsweise durch einen Mangel an Bildung bezüglich des Umgangs mit Finanzen. Aber auch kulturelle Gegebenheiten und Familienstrukturen hindern Frauen oft ihre eigenen Finanzentscheidungen zu treffen. Auswirkungen und Gründe der Unterrepräsentation von Frauen im Bereich der Kryptowährungen sind also nah miteinander vernetzt.

    Während Frauen insbesondere auch in Entwicklungsländern gegen ihre finanzielle Machtlosigkeit kämpfen, könnten Kryptowährungen einen Schritt in die Richtung finanzieller Freiheit bedeuten. Die dezentrale Finanzwelt bietet Möglichkeiten eine finanzielle Abhängigkeit zu durchbrechen. Denn auch in Ländern, in denen Menschen in deutlich grösserem Wohlstand leben, ist es für Frauen eine Frage der Existenz, sich um ihre Finanzen selbst zu sorgen.

    Ein Gespräch mit Margarethe Honisch, Gründerin der Finanzplattform Fortunalista, über Frauen, Investitionsverhalten und warum es gerade als Frau so wichtig ist, sich um die eigenen Finanzen zu kümmern.

    CVJ:CH: Wie haben Sie in die Investitionswelt gefunden? Was waren Ihre ersten Schritte?

    Letztendlich aus schlechtem Gewissen. Ich bin in die klassische Lifestyle-Inflation getappt: Je mehr ich verdient habe, desto mehr habe ich auch ausgegeben. Irgendwann fand ein Umdenken statt und ich habe gemerkt, so geht es nicht weiter. Die ersten Schritte waren dann direkt die Besuche zu entsprechenden Seminaren, um mir Wissen direkt von Profis dazu anzueignen. Der erste Schritt zum Investieren war dann ganz klassisch ein ETF-Sparplan.

    Sie haben eine grosse Community an finanzinteressierten Frauen aufgebaut. Was haben Sie dabei gelernt?

    Frauen haben oft andere Bedürfnisse und andere Fragestellungen als Männer, das zeigt sich in vielen Facetten. Beispielsweise gelten Frauen grundsätzlich eher als risikoscheu. Aber durch den Gender Pay Gap haben auch viele weniger Geld zur freien Verfügung. Da stellt sich natürlich die Frage: sind Frauen wirklich risikoscheu, oder müssen sie aufgrund der Rahmenbedingungen nicht eher bewusster und sorgsamer mit ihren Investitionen umgehen? Das sind Aspekte, die viele Banken bei ihren Angeboten nicht beachten. Daher ist mir wichtig, in meinen Kursen Wissen so zu vermitteln, dass jede Frau es individuell für ihre persönliche Situation anwenden kann.

    Weshalb überlassen 60% der Frauen die Finanzen ihren Partnern?

    Das ist leider das Problem der geringen Selbstwirksamkeit. Sprich: Frauen trauen sich nicht zu, dass sie ihr Geld erfolgreich in die Hand nehmen und ihre Finanzplanung selbst gestalten können. Aus dem Denken heraus „Ich kann das eh nicht“, geben sie die Verantwortung dann lieber ab. Das ist natürlich nur pauschal gesprochen, aber die Zahlen dazu sind erschreckend. Viele merken dann erst nach Tod oder Scheidung des Partners, dass sie doch nicht so gut abgesichert sind, wie sie dachten. So erleben laut einer Studie der UBS 72% von ihnen danach eine negative finanzielle Überraschung. Dazu muss man sagen: Die Männer machen das nicht immer in böser Absicht. Manche wissen es auch selbst nicht besser und verschweigen es dann lieber, wenn das Familiengeld schlecht investiert wurde.

    Wie kommt es Ihrer Meinung nach zu so einem Ungleichgewicht zwischen Frauen und Männern im Investitionsverhalten?

    Frauen haben nun einmal weniger Geld und müssen nachhaltiger damit umgehen. Aber sie wollen auch alles verstehen. Das merke ich immer anhand der detaillierten Fragen, die oft nach Vorträgen kommen. Da merkt man, dass viele schon gut informiert sind, aber immer noch denken, sie müssten mehr wissen. Das hat aber auch einen Vorteil: Aus dieser Unsicherheit heraus entscheiden sich viele für eine passive Anlagestrategie mit ETFs und erzielen damit sogar oft bessere Renditen.

    Wie erfahren Sie das Interesse von Frauen spezifisch an der Kryptowelt?

    Das Interesse in meinen Kursen und Vorträgen dazu ist wirklich gross. Fragen nach Kryptowährungen kommen oft und auch hier wollen die Teilnehmerinnen genau verstehen, wie das denn nun mit der Blockchain funktioniert und woran man eine gute Kryptowährung erkennt.

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    Welche Chancen bietet die Investitionswelt unabhängig vom Geschlecht?

    Ich sehe es weniger als Chance, sondern eher als Notwendigkeit. Man muss es sich leisten können, sein Geld nicht zu investieren. Und das nicht nur seit der hohen Inflationsrate. Investitionen ermöglichen im ersten Schritt die eigene Absicherung, und im zweiten Schritt natürlich auch finanzielle Unabhängigkeit.

    Was ist Ihr Ratschlag für Frauen, die sich gerade anfangen mit Investitionen auseinanderzusetzen?

    Sich nicht zu lange in der Theorie verlieren, sondern auch anfangen. Theorie ist wichtig, aber erst mit der Umsetzung kommt die Erfahrung und das Selbstbewusstsein, dass es funktioniert. Wer es sich nicht alleine zutraut, sollte sich Hilfe holen. Dann besser das Geld in einen Kurs oder eine Beratung investieren, anstatt dieses wichtige Thema länger aufzuschieben.

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    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch

      Die CVJ Redaktion besteht aus einem Team von Blockchain Experten und informiert täglich und unabhängig über die spannendsten Neuigkeiten.

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