Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home » Wissen » Basiswissen » Häufigste Arten von Krypto-Betrug
    Häufigste Arten von Krypto-Betrug
    Computer hacker and Bitcoin cryptocurrency, blockchain technology and decentralized monetary system concept

    Häufigste Arten von Krypto-Betrug

    von Redaktion cvj.ch am 3. Juni 2021 Basiswissen

    Mit dem Preis von Kryptowährungen steigt auch die Anzahl an Betrugsversuchen im Bereich der digitalen Währungen. Das Phänomen "Krypto-Betrug" kann eine Vielzahl von Formen annehmen, vor denen es sich zu schützen gilt. Was zu gut klingt, hat oft einen Haken.

    Laut Daten der Federal Trade Commission (FTC) haben Amerikaner seit Oktober 2020 mehr als 80 Millionen Dollar durch Krypto-Betrugsmaschen verloren - ein Anstieg von 1'000% gegenüber Herbst 2019. Menschen im Alter zwischen 20 und 39 Jahren wurden besonders hart getroffen, sie machen etwa 44% der gemeldeten Verluste aus. Die aktuellen FTC-Daten zeigten etwa 7'000 Berichte über Krypto-Betrügereien, mit einem durchschnittlichen Verlust von 1'900 USD. Eine Übersicht zu den häufigsten Betrugsarten in der Krypto-Welt.

    Krypto Betrug 1: "Geschenke" von Prominenten

    Oft sind es gewinnbringende Aussichten in Anzeigen oder Posts mit Geheimtipps von Persönlichkeiten, die über soziale Medien zu gefälschten Investitionsseiten führen. Eine ähnliche Form beinhaltet das Versprechen, dass eine prominente Person - die oftmals mit der Krypto-Branche in Verbindung steht - einen eingesendeten Betrag um ein Vielfaches zurückschickt. Die Masche mag auf den ersten Blick wie ein offensichtlicher Betrug wirken. Tatsächlich berichten Nutzer jedoch, dass sie allein seit Herbst 2020 über 2 Millionen USD an Elon Musk Imitatoren verloren haben.

    Beispiel eines gefälschten Livestreams mit Elon Musk

    Manchmal werden weltbekannte Livestreams noch im laufenden Betrieb kopiert und mit eigenen Inhalten angereichert. Damit wird den Besuchern dieses gekaperten Streams vorgegaukelt, in der offiziellen Übertragung zu sein. Die Kanalbetreiber versuchen mit der globalen Aufmerksamkeit ihre betrügerischen Methoden zu verbreiten. In der Vergangenheit wurden bereits die echten Twitter-Accounts von Barack Obama, Elon Musk, und anderen Prominenten für diese Art des Betrugs gehackt. Als Faustregel sollten niemals Gelder an "gutwillige" Berühmtheiten geschickt werden.

    Krypto Betrug 2: Phishing für Anmeldedaten

    Da sich viele Menschen über Google-Suchergebnisse im Internet bewegen, versuchen Betrüger mit ähnlich klingenden oder aussehenden Domainnamen die Nutzer in die Irre zu führen. Schon ein grosses "i" wird auf einem Smartphone oder Computer-Bildschirm oft gleich angezeigt wie ein kleines "L". Diese Methoden werden oft auch in Social Media Profilen verwendet und sollten bei Antreffen auf der Plattform gemeldet werden. Hier werden oftmals bekannte Portale oder Börsen nachgebildet, in die Nutzer leichtgläubig ihre Daten eintragen.

    Google Werbung für gefälschte Website der Krypto-Wallet "MetaMask"

    Dazu gehören zum einen Anmeldedaten von etablierten Börsen und zum anderen "Seed Phrases". Für Krypto-Börsen bietet die Zwei-Faktoren-Authentifizierung (2FA) zusätzlichen Schutz und wird deshalb generell empfohlen. Auch sind Lesezeichen nützlich, um nicht einem Tippfehler zu erliegen und missverständlich auf einer bösartigen Kopie zu landen. Die 12-24 "Seed Wörter" hingegen sollten unter keinem Umstand auf einer Website eingetragen werden, da sie volle Kontrolle über ein Wallet bieten.

    Krypto Betrug 3: Gefälschte Applikationen und Erweiterungen

    Mit der Verbreitung von Kryptowährungen wurden viele gefälschte Wallets in den App Stores von Google und Apple veröffentlicht. Es ist deshalb nicht zu empfehlen, irgendeine beliebige Wallet zu installieren. Die Chance besteht, dass es eine betrügerische App ist und die Kryptowährungen am Ende verloren sind. Vor der Installation einer neuen Krypto-Wallet sollten sich Nutzer also gründlich informieren.

    Vorsicht ist aber auch bei sonstigen Apps auf dem Gerät geboten, das Zugriff auf Kryptowährungen hat. Bösartige Drittapps können Einfluss auf das Gerät nehmen und unter Umständen die kopierten Wallet-Adressen verändern. Vor dem Abschicken einer Transaktion sollte die Empfänger-Adresse immer kontrolliert werden. Smartphone-Wallets gelten dabei als "Hot-Wallets" und sollten nicht über allzu grosse Vermögen verfügen.

    Ähnlich verhält es sich mit Browser-Erweiterungen. In vielen Fällen sind es nützliche Programme, die eine bequeme Möglichkeit zur Anpassung des Webbrowsers erlauben. Andere wiederum sind schädlich und können die Sicherheit des Computers gefährden. Eines der häufigsten Ziele? Persönlichen Daten, Schlüssel und Wallets. Der beliebteste Marktplatz für Erweiterungen - der Google Chrome Web Store - prüft Erweiterungen nicht, bevor sie veröffentlicht werden. Dies macht es extrem einfach, bösartige Browser-Erweiterungen zu veröffentlichen.

    Krypto Betrug 4: Ponzi Systeme und "Pump & Dump" Gruppen

    Diese Formen des Betrugs sind am einfachsten zu erkennen und nicht auf die Krypto-Märkte beschränkt. Bei Projekten, die aktiv die Anwerbung neuer Investoren für eine Gewinnmaximierung versprechen, handelt es sich in den meisten Fällen um ein Ponzi System. Früheinsteiger werden mit den Investitionen von angeworbenen Nutzer gelockt, meist gewinnt nur das Gründerteam. Auch Systeme, die absurde Renditen versprechen, können in diese Kategorie fallen. Was zu gut klingt, um wahr zu sein, hat schliesslich oft einen Haken.

    "Pump & Dump" Gruppen auf Telegram, Facebook und anderen sozialen Medien sind ebenfalls nichts Neues. Es finden sich teilweise Krypto-Gruppen mit über 100'000 Mitgliedern. Diese Gruppen sind die Werkzeuge, mithilfe derer Preise von Kryptowährungen mit niedriger Marktkapitalisierung manipuliert werden. In fast allen Fällen profitieren nur die Gründer, die den Token bereits im Voraus kennen und dann an die Gruppenmitglieder verkaufen können.

    Krypto Betrug 5: Support Kontaktaufnahme über soziale Kanäle

    Zu guter Letzt müssen noch die "netten" Anfragen von vermeintlichen Supportmitarbeitern thematisiert werden. Eine Fragestellung eines Kryptobenutzers in Produkt- oder Dienstleistungsbezogenen Kanälen auf sozialen Medien wie Reddit, Telegram oder Twitter wird oft von "Hilfswilligen" aufgenommen. Diese User nehmen direkt Kontakt mit dem Fragesteller auf und geben sich als Mitarbeiter der entsprechenden Anwendung aus. Das einzige Ziel dabei ist es, an die digitalen Vermögenswerte des Fragenden zu kommen. Wird man bei einer Problemstellung in sozialen Kanälen direkt von "Supportmitarbeitern" kontaktiert, sollte äusserste Vorsicht geboten sein. No-Gos sind selbstverständlich die Weitergabe von Private Keys oder Seedphrasen.

    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch
    • Website
    • Twitter
    • LinkedIn

    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

    Verwandte Artikel

    Transparenz im Digital Finance basiert auf Proof of Reserves, Merkle Trees, MPC-Verwahrung und 24/7-Monitoring für Solvenznachweise.

    Transparenz als Fundament der Sicherheit im Digital Finance

    Das US-Justizministerium eröffnet ein Entschädigungsverfahren für OneCoin-Opfer. Ansprüche sind bis 30. Juni 2026 möglich.

    OneCoin-Scam: US-Justizministerium eröffnet Entschädigungsverfahren

    Unit Bias im Krypto-Markt: Warum günstige Coins Anleger täuschen

    SpaceX offenbart im IPO-Filing 18'712 BTC im Wert von 1.45 Mrd. USD. Kostenbasis 661 Mio. USD, unrealisierter Gewinn 789 Mio. USD.
    21. Mai 2026

    SpaceX hält 1.45 Mrd. USD in Bitcoin vor Nasdaq-Börsengang

    Tether übernimmt SoftBanks Anteil an Twenty One Capital und kontrolliert das Bitcoin-Treasury-Unternehmen mit 43'514 BTC nun allein.
    20. Mai 2026

    Tether übernimmt SoftBank-Anteil an Twenty One Capital

    JPMorgan, Ondo, Mastercard und Ripple testeten den XRP Ledger, doch XRP selbst spielte bei der Abwicklung keine Rolle.
    20. Mai 2026

    JPMorgan testet XRP Ledger ohne XRP als Abwicklungswährung

    twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

    Über Crypto Valley Journal
    Über Crypto Valley Journal

    Am Puls der Bewegung

    • Akademie
    • Kontakt
    • Werbung
    • Über uns
    • Partner
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Disclaimer
    Suche

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.