Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home»Aktuell»News»Vorwurf gegen Cardano-Gründer: Zweckentfremdung von 620 Mio. USD in ADA?
    Vorwurf gegen Cardano-Gründer: Zweckentfremdung von 620 Mio. USD in ADA?

    Vorwurf gegen Cardano-Gründer: Zweckentfremdung von 620 Mio. USD in ADA?

    von Redaktion cvj.ch am 19. Mai 2025 News

    Laut dem NFT-Künstler Masato Alexander soll Cardano-Gründer Charles Hoskinson im Jahr 2021 seine Genesis-Schlüssel missbraucht haben, um die Cardano-Blockchain umzuschreiben und die Kontrolle über 318 Millionen ADA (620 Mio. USD) zu übernehmen. Dieser wiederum bestreitet den Vorwurf.

    Alexander veröffentlichte auf X (vormals Twitter) einen Beitrag, in dem er behauptet, Charles Hoskinson habe während des Cardano-Allegra-Hard-Forks im Jahr 2021 über 300 Millionen ungenutzte ADA-Token in die Netzwerkreserven verschoben. Der Künstler wirft Hoskinson vor, seine Genesis-Schlüssel verwendet zu haben, um die ursprünglichen “UTxOs” aus dem Initial Coin Offering (ICO) von 2017 zu löschen und die Kontrolle über diese Mittel zu erlangen. Ein UTxO (Unspent Transaction Output) beschreibt das Guthaben eines Wallets.

    Abonnieren Sie unseren Newsletter

    Die besten Artikel der Woche direkt in ihre Mailbox geliefert.

    Hintergrund: Was bei dem Allegra-Hard-Fork passierte

    Der Allegra-Hard-Fork im Dezember 2020 war Teil des Shelley-Upgrades von Cardano, das Funktionen wie Token-Locking und Vorbereitung auf dezentrale Governance einführte. In diesem Rahmen wurden auch UTxOs angepasst, die seit dem ICO von 2017 unbeansprucht geblieben waren.

    Masato Alexander behauptet, genau in diesem Kontext sei ein stiller Transfer von über 300 Millionen ADA erfolgt. Die Behauptung belegt er mit einer Transaktion aus 2021. Hoskinson kontert, es habe sich um automatisierte Abläufe im Rahmen der Netzwerkentwicklung gehandelt, bei denen keine persönliche Bereicherung stattfand. Die Vorwürfe seien "Verleumdung und üble Nachrede," die er mit rechtlichen Schritten sanktionieren werde. Er führte aus, dass 99.8% der während des ICO ausgegebenen ADA-Gutscheine erfolgreich eingelöst wurden.

    Die verbleibenden 0.2% (etwa 18 bis 24 Millionen ADA) seien nach Ablauf einer siebenjährigen Einlösungsfrist unbeansprucht geblieben und schliesslich an Intersect, eine Governance-Gruppe innerhalb von Cardano, übertragen worden. Hoskinson betonte,er habe keinen direkten Zugriff auf diese Token gehabt. Alexander wiederum entgegnete, die Erklärung sei lückenhaft und belege nicht, was mit den 318 Mio. ADA passierte.

    Spaltung in der Cardano-Community

    Die Anschuldigungen haben zu einer Spaltung innerhalb der Cardano-Gemeinschaft geführt. Einige Mitglieder fordern mehr Transparenz und eine unabhängige Prüfung der Vorgänge rund um den Allegra-Hard-Fork. Andere verteidigen Hoskinsons Handlungen und verweisen auf die Komplexität der damaligen Situation, einschliesslich der Insolvenz von Attain - , dem Unternehmen, das ursprünglich die ADA-Gutscheine in Japan verkauft hatte.

    Eine Partei hat die Cardano-Blockchain angepasst, um nicht eingelöste ADA-Gutscheine des ICOs zu löschen und zu transferieren, obwohl in einem dezentralen Netzwerk die Community solche Prozesse durch ein Governance-Verfahren entscheiden sollte – wie beim umstrittenen Ethereum-DAO-Hack. IOHK und die Cardano Foundation reagierten nicht sofort auf Anfragen von CVJ.CH.

    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch

      Die CVJ Redaktion besteht aus einem Team von Blockchain Experten und informiert täglich und unabhängig über die spannendsten Neuigkeiten.

      Verwandte Artikel

      CVJ Wochenrückblick

      Wochenrückblick Kalenderwoche 17 – 2026

      Admiral Paparo bestätigt im US-Senat: INDOPACOM betreibt aktiven Bitcoin-Node und führt operative Tests zur Netzwerksicherung durch.

      US-Militär betreibt Bitcoin-Node im Indo-Pazifik

      Finding Satoshi-Dokumentation nennt Hal Finney und Len Sassaman als Bitcoin-Mitbegründer - im Widerspruch zur NYT-These über Adam Back.

      Weitere Dokumentation möchte das Geheimnis hinter Satoshi Nakamoto lüften

      CVJ Wochenrückblick
      25. April 2026

      Wochenrückblick Kalenderwoche 17 – 2026

      JPMorgan warnt: Wiederkehrende DeFi-Exploits und stagnierendes TVL in ETH-Termen bremsen institutionelles Engagement im DeFi-Sektor.
      24. April 2026

      JPMorgan: DeFi-Hacks und TVL-Verluste bremsen institutionelle Anleger

      Admiral Paparo bestätigt im US-Senat: INDOPACOM betreibt aktiven Bitcoin-Node und führt operative Tests zur Netzwerksicherung durch.
      23. April 2026

      US-Militär betreibt Bitcoin-Node im Indo-Pazifik

      twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

      Über Crypto Valley Journal
      Über Crypto Valley Journal

      Am Puls der Bewegung

      • Akademie
      • Kontakt
      • Werbung
      • Über uns
      • Partner
      • Impressum
      • Datenschutz
      • Disclaimer
      Suche

      Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.