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    Pakistan stellt 2’000 MW Strom für Bitcoin-Mining bereit

    Pakistan stellt 2’000 MW Strom für Bitcoin-Mining bereit

    von Redaktion cvj.ch am 26. Mai 2025 News

    Mit einer landesweiten Infrastrukturinitiative will Pakistan überschüssige Energie in Bitcoin-Mining und KI-Zentren investieren. Die Regierung setzt auf Technologie zur wirtschaftlichen Modernisierung.

    Pakistan hat angekündigt, 2’000 Megawatt (MW) an überschüssiger Energie für den Aufbau von Bitcoin-Mining-Farmen und KI-Rechenzentren bereitzustellen, wie aus offiziellen Berichten hervorgeht. Das sind etwa 4% der nationalen Energiekapazität und genug Strom, um kleine Nationalstaaten wie Luxemburg zu versorgen. Die Entscheidung ist Teil eines umfassenden Plans zur Digitalisierung und Modernisierung der nationalen Wirtschaft. Der Strom stammt überwiegend aus unterausgelasteten Kraftwerken, die bisher ungenutzt blieben. Die Massnahme wird vom neu geschaffenen Pakistan Crypto Council (PCC) koordiniert und könnte das Land mittelfristig zu einem Knotenpunkt für digitale Infrastruktur in Südasien machen.

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    Bitcoin-Mining trifft Geopolitik und Digitalisierung

    Pakistan verfolgt mit der Initiative mehrere Ziele: Es will die digitale Wirtschaft des Landes ausbauen, seine Energieüberschüsse monetarisieren und internationale Investitionen anziehen. Mit einer strategischen Lage zwischen China, dem Nahen Osten und Europa bietet Pakistan infrastrukturell attraktive Voraussetzungen für globale Datenverarbeitung.

    Das Projekt sieht vor, in der ersten Phase grosse Mining-Zentren aufzubauen, die über private Investoren betrieben, aber von der Regierung reguliert werden. Parallel dazu entstehen Rechenzentren für KI-Anwendungen. Pakistan sieht sich damit als regionaler Innovationsstandort und will den Rückstand gegenüber Ländern wie den VAE oder Indien aufholen.

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    Regulierung, erneuerbare Energie und Zukunftsausblick

    Die Regierung arbeitet zudem an der Einrichtung einer Pakistan Digital Assets Authority (PDAA). Diese neue Aufsichtsbehörde soll den Betrieb von Krypto-Bbörsen, Wallets, tokenisierten Plattformen und Mining-Aktivitäten regulieren. Auch Lizenzen für Mining-Farmen und steuerliche Anreize sind geplant. Ein weiteres Ziel ist es, Mining mit erneuerbaren Energien zu koppeln – etwa aus Solar- und Wasserkraft. So will Pakistan das Image der Branche verbessern und nachhaltige Innovation ermöglichen.

    Analysten werten Pakistans Vorstoss als strategisches Signal an Investoren und Tech-Konzerne: Das Land positioniert sich aktiv im globalen Wettbewerb um digitale Infrastruktur. Gleichzeitig zeigt Pakistan, dass Bitcoin-Mining nicht nur mit Instabilität oder Energieverschwendung assoziiert sein muss, sondern gezielt als wirtschaftspolitisches Instrument eingesetzt werden kann. Mining stellt letztendlich die effizienteste Methode für die Monetarisierung überschüssiger Energie dar. Beobachter vergleichen den Schritt mit Initiativen aus El Salvador, Kasachstan und den Vereinigten Arabischen Emiraten – Ländern, die ebenfalls Bitcoin als wirtschaftliche Chance begreifen und regulatorische Rahmenbedingungen für digitale Assets schaffen.

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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