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    Centralbank

    EZB, SNB, BoJ und weitere Zentralbanken erörtern Einführung digitaler Währungen in Washington

    von Redaktion cvj.ch am 7. Februar 2020 News

    Sechs große Zentralbanken, darunter die Bank of Japan und die Europäische Zentralbank, sollen Mitte April in Washington zusammenkommen, um Fragen im Zusammenhang mit der voraussichtlichen Einführung von digitalen Währungen der Zentralbanken zu erörtern.

    Wie die Japan Times berichtet, sollen Die Präsidenten der EZB und der Zentralbanken Großbritanniens, Kanadas, Japans, Schwedens und der Schweiz die Durchführung gemeinsamer Forschungsarbeiten zur möglichen zukünftigen Einführung digitaler Währungen (CBDC) prüfen. Dabei sollen auch mögliche Herausforderungen wie die währungsübergreifende Abwicklung und die Abwehr von Cyberattacken diskutiert werden, so die Quelle.

    Das Treffen soll dem Vernehmen nach in Washington D.C stattfinden, da dort die Teilnehmer einer Konferenz des Internationalen Währungsfonds hospitieren und und voraussichtlich im Laufe des Jahres einen Bericht über ihre Diskussionen herausgeben.

    Umfassende Zusammenarbeit geplant - Weckruf durch Libra und China

    Das Treffen scheint dabei Teil einer umfassenderen Zusammenarbeit der genannten Zentralbanken zu sein. Bereits zu Beginn des Jahres hatte auch die Bank of England angekündigt mit anderen Zentralbanken und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich kooperieren zu wollen und im Rahmen dessen Untersuchungen hinsichtlich CBDCs durchzuführen.

    Der geplante Einführung der Libra-Kryptowährung von Facebook Inc. in Verbindung mit der Einführung eines digitalen Yuan in China hat die Zentralbanken dazu veranlasst, die Forschung nach digitalen Währungen zu beschleunigen. Chinas Zentralbank, die People's Bank of China, sagte in einer Erklärung von ihrer Arbeitstagung im Januar, dass sie "reibungslos" mit der Entwicklung einer von der Regierung unterstützten digitalen Währung vorankommt.

    Fed Vorstandsmitglied Brainard macht sich für digitalen US Dollar stark

    Lael Brainard, Vorstandsmitglied der US-Notenbank, sagte am Mittwoch an einem Symposium in Kalifornien, dass aktive Diskussionen des öffentlichen und privaten Sektors über regulatorische Fragen im Zusammenhang mit digitalen Währungen und mögliche Gefahren für die Stabilität der Finanzsysteme notwendig seien.

    "Angesichts der wichtigen Rolle des Dollars ist es wichtig, dass wir in Bezug auf die CBDC (Central Bank Digital Currency) an der Spitze der Forschung und Politikentwicklung bleiben" - US Fed Vorsitzender Brainard

    Grossteil der Zentralbanken arbeitet mittlerweile an CBDC's

    Die steigende Relevanz von CBDC's zeigt sich auch in einer kürzlich erfolgten Umfrage der BIZ (Bank für internationalen Zahlungsausgleich) hinsichtlich digitalen Währungen auf. Die Umfrage, welche unter 66 Zentralbanken weltweit durchgeführt wurde, lieferte dabei klare Erkenntnisse. Rund 80% der Befragten Zentralbanken beteiligen sich demnach aktiv an der Konzeption einer CBDC. Dies entspricht einem Anstieg von 10% gegenüber dem Vorjahr. Weitere Erkenntnisse der Studie sind hier zusammengefasst.

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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